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Portugal Today

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PORTUGAL TODAY „nine solitaire positions“
Pressebesichtigung: Freitag, 18. November, 11.00 Uhr
Eröffnung: Freitag, 18. November,, 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 19. November – 21. Jänner 2006
Die signifikante Arbeit einer jungen portugiesischen Künstlerin an der Biennale von Venedig weckte
erneut das allgemeine Interesse am aktuellen portugiesischen Kunstschaffen. Joana Vasconcelos
(* 1971) überraschte die Besucher des Arsenals gleich am Eingang mit einem riesigen,
überdimensionierten Kandelaber aus Tampons: „A NOIVA“ (The Bride). 14 000 Stück o.b. bilden
dieses Monument des Frauseins und charakterisieren gleichzeitig die vorherrschende Thematik der
Künstlerin. In der Ausstellung der Galerie werden zwei große textile Arbeiten Vasconcelos zu sehen
sein: Pantelmina #3 und Valquíria Excesso von 2005, die surreal anmuten und auch an die textilen
Arbeiten von Louise Bourgeois anschließen. Auch Ana Rito (* 1978) und Catarina Saraiva (* 1973)
setzen sich in ihren textilen Installationen mit Körperlichkeit und Erinnerung auseinander.
In den Arbeiten von Rita Magalhães (* 1974) aus Porto geht es um Licht, einerseits formal dadurch,
dass sie mit Vorliebe Leuchtkästen baut, andererseits thematisch, indem sie sich für Malerei mit
spezieller Lichtdramaturgie interessiert und hier spezifisch für die Malerei des XVII Jahrhunderts, die
sie in Fotos nachstellt und somit Zeit und vergangenen Raum vergegenwärtigt. Auch Cecilia
Costa,(* 1971), deren Stern an der letzten Sidney Biennale aufgegangen ist, arbeitet im Medium der
Fotografie. Sie inszeniert surreale Verdoppelungen ein und der selben Person, welche das
Wahrnehmungsvermögen der Betrachter ziemlich auf die Probe stellt. Eine spannende malerische
Position vertritt Fabrizio Matos (* 1974), der, mehrheitlich gewalttätige Szenen aus Filmen in einzelne
Sequenzen zerlegt und diese in dynamische Bildräume setzt. Eine Position, die zwischen Installation
und Video anzusiedeln ist, nimmt Francisco Queiros (* 1972) ein, von dem in Wien eine weitläufige
Licht-Installation zu sehen sein wird.
Eine unbändige Experimentierfreude, unterschiedlichste Medien und Materialien betreffend
kennzeichnet auch das OEuvre vieler, nach der Revolution von 1974 geborener portugiesischer
Künstler. Die Öffnung des Landes nach dem politischen Wandel und der damit verbundenen Einzug
von Popkultur und Massenmedien hatten einen erheblich höheren Einfluss gehabt als die politischen
Kämpfe der Eltern (Ana Pinto).
Die ausgewählten Arbeiten werden mit zwei der etablierteren Positionen portugiesischer Kunst
konfrontiert, mit der vielteiligen, farbenfrohen Malereien von Pedro Calapez (* 1953) und den
zivilisationskritischen miniaturhaften Objekten von Baltazar Torres (* 1961), die derzeit auch in einer
Reihe von Museumsausstellungen anzutreffen sind. Beide Künstler dürften den Freunden der Galerie
bereits bestens bekannt sein.

Veranstaltungen zum Bericht:
Portugal today

Quelle: © Mario Mauroner Contemporary

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