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Constantin Ivanovitch Gorbatoff, Häuser im Gegenlicht- Stillleben vor Capri

Constantin Ivanovitch Gorbatoff, Häuser im Gegenlicht- Stillleben vor Capri

Öl auf Leinwand (doubliert). 90 x 80 cm.

Signiert unten rechts: C. Gorbatoff.

Losnummer: 1227


Provenienz

Seit den 1960er Jahren in deutschem Privatbesitz. Über Erbfolge dort nun in der dritten Generation.

Das uns vorliegende farbenfrohe Stillleben des russischen Malers Constantin Ivanovitch Gorbatoff ist ein beeindruckendes Beispiel der anziehenden Eigenschaft des russischen Impressionismus: seiner besonderen Emotionalität. Die Vorzeichnung, die Gorbatoff auch bei unserem Werk absolut furchtlos mit einem verhältnismäßig breiten Pinselstrich und blauer Farbe vornimmt, stellt ein Charakteristikum seiner stilistischen Arbeitsweise dar.

Vor den lichtbeschienenen Häuserwänden der italienischen Küstenstadtkulisse inszeniert Gorbatoff ein farbintensives Stillleben. Neben seinen geliebten Geranien, positioniert er reife, saftige Früchte im Halbschatten des Balkons auf einem Tisch mit Leinentuch.

Es existieren nur wenige Stillleben Gorbatoffs, weshalb wir uns umso weniger an diesem Sehnsuchtsbild Gorbatoffs sattsehen können. Es spiegelt den unglaublichen kreativen Aufschwung wider, den Gorbatoff bei jedem Besuch auf Capri erlebt, bis es ihn 1922 für ein paar Jahre dauerhaft auf die Insel zieht. 1926 verlässt er die Insel jedoch wieder, um in Berlin zu leben. Das für ihn „ideal ästhetische Umfeld“ Capris ändert seine Farbpalette jedoch nachhaltig - sie wird fortan intensiver und lebendiger. Auch in der Ferne nährt sich Gorbatoffs Kunst von den Jahren auf der Sonneninsel. Unser Gemälde, welches möglicherweise erst in den späten 1920er oder frühen 1930er Jahren zurück in Berlin entstanden sein muss, ist ein Sehnsuchtsbild nach der Freiheit, nach einem Land außerhalb politischer Grenzen.

Das Gemälde wurde verso auf dem Keilrahmen, wohl vom Künstler selbst, mit Bleistift bezeichnet: „Capri - Häuser im Gegenlicht“ (kyrillisch). Auf dem Keilrahmen befindet sich verso zudem ein beschädigtes Etikett: „[…]uer, Berlin […]79 Kunst-Abteilung“. Vermutlich wurde das Gemälde von der Berliner Spedition Gustav Knauer transportiert. Etiketten dieser Speditionsfirma befinden sich auf vielen Werken Gorbatoffs.

Frau Dr. Olga Sugrobova-Roth bestätigte die Authentizität des Bildes anhand des Originals. Die Arbeit ist in die Datenbank ihres in Vorbereitung befindlichen Werkverzeichnisses aufgenommen worden.


Veranstaltungshinweise:

Am 16.11.2019 Auktion 1141: Alte Kunst


Schätzpreis: 30.000 - 40.000  EURO

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