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Eine runde Sache

Günther Uecker, Lichtscheibe für Lutz Dresen, 1994

Als Top-Los der Modern Week ging die dem Sammler Lutz Dresen gewidmete Nagelscheibe von Günther Uecker hervor, die das qualitätsvolle Feld der Nachkriegskunst, neben weiteren beeindruckenden Ergebnissen u.a. für Günther Förg und Tschang-Yeul Kim, anführte. Weitere herausragende Zuschläge fielen für Wassily Kandinsky und Alexej Jawlensky im Bereich der Modernen Kunst sowie Adrian Ghenie und Jonathan Messe bei den Zeitgenossen.

Modern

Die leuchtenden Farben des frühen Stilllebens „Geranien“ von Alexej Jawlenskys aus dem Jahr 1907 überzeugten die Bieter, die sich hartnäckig an dem Los beteiligten. Letztlich wurde die Arbeit für stolze 232.200 Euro an eine Süddeutsche Privatsammlung verkauft.

Eine internationale Bieterschaft bemühte sich um Wassily Kandinskys Aquarell „Das Kleine Blau“ von 1924. Das vielfach ausgestellte Werk mit dem humorvollen Titel, wenn man die überwiegend rosa-rote Arbeit betrachtet, erreichte ein Ergebnis von 206.400 Euro und gelangt nun ein eine Berliner Privatsammlung.

Ebenfalls nach Berlin gelangt die kleine aber feine Bronze „Tänzerin“ von Renée Sintenis, bei der es sich wohl um die früheste erhaltene Arbeit der Künstlerin handelt. Mit einem Ergebnis von 55.470 Euro wurde der Schätzpreis mehr als verfünffacht.

Post War

Günther Förgs frühes, dreiteiliges Bleibild in weiß, türkis und braun von 1986 wurde marktfrisch aus einer nordrhein-westfälischen Privatsammlung offeriert. Besonders attraktiv wirkt das Triptychon durch die klare Monochromie und seine Farbkombination in eleganter Einfachheit. Dies fiel auch einem französischen Käufer auf, der die drei Gemälde für 193.500 Euro erwarb.

Die durchsichtigen Wassertropfen sind das unverwechselbare Markenzeichen des koreanischen Künstlers Tschang-Yeul Kim und auch das Motiv des nun angebotenen Gemäldes von 1973. Seit jeher beliebt auf dem Auktionsmarkt, haben diese Arbeiten besonders in den letzten Auktionen international enorme Preissteigerungen erfahren – und so konnte sich auch jetzt der Schätzpreis beinahe vervierfachen, als der Preis auf stolze 154.800 Euro kletterte.

Aus der bekannten Sammlung des Düsseldorfers Lutz Dresen kam das Top-Stück der Auktion: die ihm gewidmete „Lichtscheibe für Lutz Dresen" von Günther Uecker. Die Holzscheibe mit eingeschlagenen Nägeln in weiß ist elektrifiziert und beleuchtet.

Contemporary

Im Œuvre Jonathan Meeses bildet das Selbstportrait eine weitere Möglichkeit, die Liebe des Künstlers zur Selbstdarstellung auszuleben. Das Gemälde „Selbstportrait mit kranker Figur“ von 2001 steht in eben dieser Linie von Portraits und wurde für 33.540 Euro an einen Online-Bieter aus Süddeutschland verkauft.

Die Fotografie „Haus Nr. 12 II (Niederrheinisches Stahlkontor) von Thomas Ruff stammt aus dem Jahr 1989. Der C-Print geht nun an eine Nordrheinwestfälisches Privatsammlung, die sich das Werk für 32.250 Euro sicherte.

Adrian Ghenie ist einer der herausragenden Maler seiner Generation. Dies wurde auch in der Auktion deutlich, als der Preis für sein kleinformatiges Gemälde von 2002 auf 77.400 Euro gehoben wurde.

Quelle: © Van Ham Kunstauktionen

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