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François Bonvin, Stillleben mit Brot, Zitrone, Pfirsich und Weinflasche

François Bonvin, Stillleben mit Brot, Zitrone, Pfirsich und Weinflasche

Öl auf Leinwand. 33 x 40,5 cm. Unten rechts signiert "F. Bonvin". Verso mit dem Stempel des Künstlerbedarfs Pierre Pascal, Paris.

Losnummer: 6107


Obwohl heute als einer der führenden Vertreter des französischen Realismus anerkannt und bereits von Künstlerkollegen und der zeitgenössischen Kritik sehr bewundert, blieb für François Bonvin der große Durchbruch zeitlebens aus. Für den aus sehr einfachen Verhältnissen stammenden Künstler stellte in jungen Jahren ein Studium keine Option dar, weshalb er sich neben seinem Broterwerb weitestgehend autodidaktisch ausbildete. Bonvins Schule waren die Galerien des Louvre, wo ihn vor allem die niederländische Kunst des 17. Jahrhunderts in ihren Bann zog - eine Auseinandersetzung, die prägend für seinen Stil werden sollte. Auch in vorliegendem Stillleben stehen das Sujet, das tonige Kolorit und der kräftige Pinselstrich in direkter Nachfolge der Meister des "Goldenen Zeitalters". Mit Anfang dreißig dann die Wende: sein Mentor François-Marius Granet ermöglichte ihm 1847 die erste erfolgreiche Teilnahme am Salon, drei Jahre darauf folgte eine Medaille. Bonvin wurde zu einem Referenzpunkt der realistischen Bewegung. Als 1859 die Arbeiten seiner Freunde und Kollegen Henri Fantin-Latour, Alphonse Legros, Théodule Ribot and James McNeill Whistler vom Salon abgelehnt wurden, stellte er sie kurzerhand in seinem als „Atelier Flamand“ bekannten Studio aus. Für den offiziellen Kunstbetrieb blieben ihm nur harsche Worte: „Zwanzig Jahre lang wurden wir von Direktoren, Senatoren, Liebhabern und Inspektoren der schönen Künste bloßgestellt, ausgezeichnet, mit Medaillen prämiert und manchmal sogar entehrt. Was haben sie mit ihrer Macht und ihrem Einfluss beigetragen?“ (Le Figaro, Ausgabe vom 21. Juni 1869, S. 2f). Um den gesundheitlich angeschlagenen Künstler zu unterstützen, organisierten seine Freunde, zu denen auch Gustave Courbet zählte, 1886 eine große Retrospektive, die er allerdings nur um wenige Monate überlebte.


Veranstaltungshinweise:

Am 04.06.2020 115. Auktion: Gemälde Alter und Neuerer Meister. Portraitminiaturen


Schätzpreis: 7.500,-  EURO

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