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Galerie Heinz-Martin Weigand

Art Cologne

vom 18.04.2007 bis 22.04.2007

Galerie Heinz-Martin Weigand

Mühlenstr. 31

DE-76275 Ettlingen

Telefon: +49 (0)7243 5 362-62

Telefax: +49 (0)7243 5 362-63

E-Mail: info@galerie-weigand.de

URL: www.galerie-weigand.de

Wir zeigen neue Arbeiten von:
Michael Bach
Der Richter-Schüler Michael Bach ist mit aktuellen Arbeiten an meinem Stand vertreten. Seine oftmals photorealistischen Stadtlandschaften sind meist verlassen von Menschen, Autos, jeglichem städtischen Leben. Was bleibt, ist die Architektur, die die Struktur vorgibt, aber in den Bildern des Künstlers so zweckfrei verbleibt, daß ihr ästhetischer Wert vergleichsweise in den Vordergrund gerückt ist. Mit seinem "apparativen Blick" sieht Bach zuerst durch eine Kamera und malt seine Bilder nach den Fotos. Es ist, als würde er durch diese Arbeitsweise eine mehrfache Häutung von Wirklichkeitsebenen vollziehen, um den Standpunkt der Betrachtung zwischen Beobachtendem und Beobachtetem wahlweise zu verschieben.
Mona Breede
Mona Breede vereint die Wiedergabe von öffentlichem Raum mit der Darstellung von Menschen. Öffentlicher Raum meint dabei zum Beispiel museale Räume, den urbanen städtischen Bereich wie den landschaftlichen Raum. In der Verschränkung beider Ebenen, von Raum und Mensch, ist den Personen der bestimmende Part zugewiesen. Sie definieren den Raum, geben ihm Intensität, bilden aber zugleich ein eigenes, fast abstraktes Muster.
Nachdem die Arbeiten Breedes im Jahre 2005 im Förderprogramm "New Talents" gezeigt wurden, werden in diesem Jahr brandneue Arbeiten, die seither entstanden sind, präsentiert.
Natalie Czech
Für ihre fotografischen Bildmontagen durchsucht Natalie Czech Bildarchive und Datenbanken, deren Motive sie zu Gruppen umsortiert und verschiedene Details mit Hilfe des Computers herausarbeitet, sie isoliert und neu zusammensetzt.
In der über mehrere Jahre angelegten Serie "Blattschnitte" verwendet die Künstlerin Luftaufnahmen von Vermessungsämtern, die für die Erstellung von Landkarten dienen.
"Daily Mirror" entstand aus dokumentierten Pressefotos von Krieg, Terror und Katastrophen. Hieraus fertigt sie inhaltlich entkontextualisierte digitale Collagen, so dass die Anhäufung gewählter Elemente ein völlig neues Bild ergeben.
Wir zeigen Arbeiten aus beiden Werkgruppen.
Naruki Oshima
Auf der diesjährigen Art Cologne zeigt die Galerie erstmals Arbeiten des japanischen Fotografen Naruki Oshima. Die Reihe Reflexionen von Naruki Oshima zeigt Fotoarbeiten, die scheinbar immer wieder an dieselben Orte, nämlich über die Glasoberflächen moderner Architekturen an die Oberfläche des Bildes zurückzukehren scheinen. Dennoch ist ihre Verortung nicht im konkreten, lokalen Sinne zu verstehen, sondern es handelt sich hierbei um eine Rückkehr zu einem Topos, zu einem Bild. Bilder, die, obgleich sie im Titel Ortsangaben - wie z.B. Düsseldorf Flughafen - beinhalten, sich einer genauen Bestimmung entziehen und auf ihre eigentliche Funktion des Widerspiegelns zu verweisen scheinen.
Leta Peer
Leta Peers aktuelle Arbeiten sind großformatige Ölgemälde, die sich mit dem Thema Landschaft beschäftigen. Sie entwickelt damit das Thema ihrer früher entstandenen, postkartengroßen Gebirgslandschaften weiter, die sie auf Holz gemalt und mit einem Blattgoldrand versehen hat. Peers Werke erinnern an die Malerei der Romantik, an ihre vermeintliche Harmonisierung der Natur mit dem Menschen. Sie konfrontieren uns aber gleichermaßen mit der Ausbeutung und Ästhetisierung der Natur.
Andreas Schön
Auch von Andreas Schön werde ich eine Reihe neuer Arbeiten zeigen, die im letzten Jahr entstanden sind. Schön greift hier auf die nach Luftaufnahmen gemalten Landschaften zurück, die in den 90er Jahren entstanden sind, bedient sich heute aber einer völlig anderen Farbpalette, wird malerisch freier, fast aquarellhaft und bringt in die Bilder Versatzstücke ein, die potentiell den Stätten der Luftbilder entstammen könnten.
Josef Schulz
Josef Schulz fotografiert Architektur. Banale Industriebauten, Stadtautobahnen, andere Zweckbauten. In einem malerischen Prozess manipuliert Schulz das fotografische Basismaterial digital, reduziert Flächen und architektonische Volumina auf das Wesentliche, löst das Sujet aus seinem ursprünglichen Kontext heraus und gibt den Blick auf die reine Form oder Fläche frei.
Während in der Werkgruppe "sachliches" noch die architektonische Fläche im Vordergrund steht, ist es in "formen" das architektonische Volumen. In "übergang" - einer Serie über die ehemaligen zwischenstaatlichen Grenzübergänge in Europa - sind es ebenfalls die baulichen Volumina. In der neuesten Werkgruppe bleibt von Landschaften, die wiederum traditionell mit der Plattenkamera fotografierten sind, durch extreme Reduktion der Bilddetails und Inhalte nur noch deren reine Essenz stehen.

Weitere Informationen: www.art-cologne.de

Weitere Infos:

Sie finden uns:Halle 4.2 Stand D-004 / E-005



Künstlerbiographie(n) und Kunstwerke:
Leta PeerMona BreedeJosef SchulzMichael BachNaruki OshimaAndreas Schön


Presseberichte zur Veranstaltung:
Art Cologne 2007

Quelle:

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