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[DAM]  Berlin - Georg Zey, rotate, Animation, 2003

[DAM] Berlin - Georg Zey, rotate, Animation, 2003

Friends ( Gruppenausstellung)

vom 15.12.2006 bis 20.01.2007

Galerie [DAM]Berlin

Tucholskystraße 37

DE-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 280 981 35

Telefax: +49 (0)

E-Mail: berlin@dam.org

URL: www.dam-berlin.de

Ausstellungseröffnung: 14.12.2006 19-21 Uhr

Sechs Künstler/innen der Galerie [DAM] Berlin wurden von ihrem Galeristen Wolf Lieser eingeladen, befreundete Künstler für die Ausstellung zum Jahreswechsel vorzuschlagen.
Jean Pierre Hèbert, Nicole Nickel, Holger Lippmann, Manfred Mohr, Gero Gries und Gerhard Mantz folgten dieser Idee.
Nun sind Hans Dehlinger, Mario Hergueta, Olaf Holzapfel, Wolfgang Kiwus, Klaus Schuster und Georg Zey in dieser ungewöhnlichen Ausstellung mit Arbeiten aus den Bereichen Computerprint, Animation und Plastik vertreten.


Hans Dehlinger

wurde 1939 in Stetten/ Remstal geboren. Nach seinem Studium der Architektur an der Universität Stuttgart und an der University of California in Berkley arbeitete er als Planungswissenschaftler und Architekt. Seit seiner Professur 1980 im Fachbereich Produkt-Design an der Universität Kassel, der Einladungen als Gastprofessor nach China, Thailand, Portugal, Großbritannien und Korea folgten, begann er sich künstlerisch mit dem Computer auseinanderzusetzen.
Im Fokus seiner künstlerischen Tätigkeit liegt die Plotterzeichnung. Sein Werk kann der sogenannten Computerkunst ebenso wie der konkreten Kunst zugeordnet werden. Angesteuert mit von Dehlinger selbst entwickelten Programmen, zeichnet der Plotterstift dünne Linien auf Papier, die sich zu Texturen verdichten. Dabei interessieren ihn hauptsächlich zwei Arten von generativen Prozessen, solche, bei denen Zeichnungen in einem „one-shot“ (in einem Zug) – Prozess, also ohne Rückkopplung, generiert werden und solche, bei denen Zeichnungen in einem „composite“ (kompositorischen) – Prozess entstehen.
Sein Werk fand weltweite Beachtung. Ausstellungen führten ihn zuerst durch Europa, später nach Kanada, Russland, Australien, USA, Armenien und China. Zeichnungen von ihm befinden sich in privaten Sammlungen und im Victoria and Albert Museum in London.


Mario Hergueta

wurde 1967 in Flörsheim/Main geboren und studierte Kunstgeschichte und Bildende Kunst von 1988-1995 in Frankfurt und Mainz. Nach seiner 4jährigen Dozentur an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz gründete er die net.art gallery artcart, deren Programm er kuratiert.
Mario Hergueta arbeitet mit verschiedenen Medien und schafft ein umfangreiches Werk an Bildern, Skulpturen, Installationen, Zeichnungen und Internetkunst. Den Computer nutzt er, um einen Prozess in Gang zu setzten, der es ihm erlaubt, eine neue Bildsprache zu entwickeln. Ein Fundament seiner künstlerischen Formensprache bildet das Alphabet.
Zweidimensionale Buchstabe als Bestandteile von Begriffen und Worten, werden in einem komplizierten Prozess am Rechner zu dreidimensionalen Raumkörper transformiert. Diese erinnern an utopische Architekturmodelle und hinterfragen die Bedeutung sowohl von Technik in ihrer Anwendung und Entwicklung als auch von Schrift als visuelle Form und kommunikatives Zeichensystem.
Mario Hergueta wurde bereits mit zahlreichen Auszeichnungen und Stipendien geehrt. Sein Werk wurde vielfach international präsentiert und ist in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.


Olaf Holzapfel

wurde 1969 in Görlitz geboren und studierte von 1996-2001 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Olaf Holzapfel nutzt die visuelle komplexe Realität, um ein nicht minder komplexes Werk mit einer eigenständigen Bildsprache zu entwickeln.
Die programmierte Bildstruktur aus farbigen Flächen, die auf unterschiedlichen Bildebenen durchzogen oder überlagert werden, von horizontalen und vertikalen Linien, die eine Raumstruktur generieren, verweisen auf ein analoges Außen. Holzapfels Interesse an urbanen Strukturen, Metropolen, Architektur und sozial-politischen Zusammenhängen findet dabei genauso Eingang in die Bildkompositionen wie die Erkenntnis, dass sich aktuelle Raum- und Zeiterfahrungen nicht mehr einfach im euklidischen Raummodell abbilden lassen. Um heute künstlerische Aussagen über die uns umgebende Wirklichkeit machen zu können, hat Holzapfel neue Bildtechniken und Formsprachen entwickelt, die offen und ohne Zentrum sind, die Zwischenräume aufdecken und Fehler innerhalb von Strukturen transparent machen. Diese Fehler werden aber nicht nur markiert, sondern zum Ausgangspunkt zur Generierung von etwas Neuem gewählt. (aus Pressetext Johnen Galerie)
Sein Werk wurde in zahlreichen Einzelausstellungen im Inland als auch im Ausland z.B. USA, Indien, Schweden gezeigt und international beachtet.


Wolfgang Kiwus

wurde 1939 in Celle geboren und lebte von 1945 bis 1958 in Wroclaw (Breslau), wo er Musik studierte und Flötist in der „Filharmonia Wroclawska“ war. 1958 übersiedelte er in die Bundesrepublik Deutschland und lebt seit 1959 in Stuttgart. Nach seinem Studium an der Stuttgarter Musikhochschule (1961) beschäftigte er sich mit experimenteller Musik und schrieb Hörspiele, die vorwiegend beim WDR produziert wurden, zum Teil in eigener Regie.
Für seine geistige Entwicklung war die Begegnung mit dem Philosophen und Schriftsteller Max Bense wichtig, dessen Vorlesungen er besuchte und in dessen Seminar 1965 weltweit zum erstenmal Computergrafiken ausgestellt und als Kunst anerkannt wurden. Seit Ende der sechziger Jahre arbeitete Wolfgang Kiwus in verschiedenen Redaktionen, u.a. beim SDR/Fernsehen. Mit Programmiersprachen und der algorithmischen Erzeugung von Bildern setzt er sich seit 1985 auseinander. 1992 gründete er die Galerie für apparative Kunst „alpha-JETZT“ und programmiert seit 2002 an einer Image-Processing-Anwendung („xKiwus“), die aus hunderten von Filtern und Generatoren besteht und Künstlern das algorithmische Arbeiten erleichtern soll.
Im Mittelpunkt seiner eigenen künstlerischen Arbeiten stehen Plotterzeichnungen, die einen skripturalen Charakter haben. Diese aus Zeichen und Zeichenketten entwickelten Zeichnungen besitzen „kalligraphische Qualitäten mittelalterlicher Schriften, wie mit feiner Feder geschriebener Bildergeschichten“ (Diethelm Stoller), es sind grafische Verschlüsselungen von gewissen Texten und Botschaften, deren eindeutige Decodierung verhindert wird, und somit nur assoziativ möglich ist.
Wolfgang Kiwus zählt, neben Manfred Mohr und Georg Nees, zu den konsequentesten Vertretern der programmgesteuerten Kunst. Seine Arbeiten fanden bei zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland große Beachtung.



Klaus Schuster

wurde 1964 in Voitsberg/Österreich geboren und studierte an der Hochschule für Kunst und Design in Graz und an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien.
Klaus Schuster verwendet das Medium 3D-Computergraphik, um objektorientierte Bilder fotorealistisch zu generieren. Kunstwahrnehmung und Alltagsblick werden in seinen Bildern miteinander verbunden. Detailgetreue, scheinbar alltägliche Objekte, wie einen Schminkkoffer oder die Flugzeugschleuse einer Lufthansa-Maschine, kreiert er mit Hilfe aufwändiger CAD-Technologie. Doch in ihrer Isolierung erlangen sie eine Präsenz, die neben der gewohnten Wahrnehmung als Werbeprodukt, auch die technische Perfektion hinterfragt, mit der sie konstruiert wurden.
Klaus Schuster erhielt für sein Werk Preise und Stipendien. Seine Werke wurden in internationalen Ausstellungen präsentiert.


Georg Zey

wurde 1962 in Limburg an der Lahn geboren und studierte in Kassel und an der HdK in Berlin. 1992 begründete er die Künstlergruppe Inges Idee mit. In diesem Jahr erwarb er seinen ersten Computer und setzte sich fortan mit 3D–Grafik auseinander. 1995 entstanden die ersten animierten Filme. Seine künstlerische Arbeit bezieht sich in erster Linie auf den Computer und den damit verbundenen Strukturen, Regeln und Möglichkeiten. In seinen Arbeiten (Zeichnungen, Bildhauerei, Animation) untersucht Zey die Ikonographie der Anwender- Programme und die dazugehörigen Werkzeuge (tools) und setzt diese z.B. filmisch oder skulptural um. So beginnt sich in seinem Animationsfilm „rotate“ ein Löffel in einer Tasse zu drehen, die auf einem Tisch steht, der kurz danach ebenso rotiert. In hierarchischer Ordnung beginnen alle übergeordneten Objekte bei gleicher Geschwindigkeit und Beschleunigung denselben Weg der kreisenden Bewegung, bis letztlich das gesamte Zimmer in der Rotation verschwindet.
Georg Zey ist international sehr beachtet und wurde mit Stipendien und Preisen ausgezeichnet. Ausstellungen führten ihn neben Europa nach Istanbul, Tokio und Washington.

Weitere Informationen: www.dam.org/berlin

Weitere Infos:

Ausstellungseröffnung: 14.12.2006 19-21 Uhr



Presseberichte zur Veranstaltung:
Ausstellungseröffnung Friends (Hans Dehlinger, Mario Hergueta, Olaf Holzapfel, Wolfgang Kiwus, Klaus Schuster und Georg Zey ) - 14.12.2006 19 Uhr

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Bilder zur Veranstaltung:

 Georg Zey, rotate,
 Animation, 2003

Georg Zey, rotate, Animation, 2003




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