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Zweigstelle Berlin | Die digitale Vernissage

Domestic Space | Online Ausstellung

Die digitale Vernissage | Kunst in Zeiten der Pandemie

von Andreas Stucken / Zweigstelle Berlin

Seit einigen Jahren existiert die Möglichkeit, eine Ausstellung virtuell in Online-Galerien vorzustellen. Dabei handelt es sich um 3D-Räume, in denen man sich bewegen und den Exponaten in hoher Auflösung sehr nahe kommen kann. Das ist nichts Neues, vor allem namhafte Museen weltweit bieten Online-Touren durch ihr Repertoire an - für Schulzwecke, zur Aufwertung ihrer digitalen Erscheinung und als Werbung. Auch die Zweigstelle Berlin hat nach Auflösung der physischen Räume im Jahre 2016 beinahe ausschließlich auf digitale Medien gesetzt.

In nur wenigen Tagen hat dieses oft als nebensächlich betrachtete Gimmick einen völlig neuen Stellenwert erfahren: Kunstpräsentation in Zeiten einer Pandemie. Das hat es in diesem Ausmaß vorher nicht gegeben, selbstverständlich ist dieser Zustand alles andere als wünschenswert - aber er ist nun mal weltweit eine unangenehme Realität geworden. Renommierte Messen werden abgesagt, Museen müssen schließen, Ausstellungshallen bleiben menschenleer. So ist nun jede Online-Präsentation wie die in der Zweigstelle Berlin brandaktuell und unter völlig neuen Gesichtspunkten enorm relevant für ein Aufrechterhalten des Kunstbetriebes geworden.

Wir präsentieren derzeit den deutschen Maler Reiner Heidorn mit seiner virtuellen Show „moonwatcher“ - Heidorn ist ein internationaler Künstler mit Fokus auf Botanik und Manga.

Desweiteren zeigen wir die Online-Ausstellung „japanese siteplans“ mit Arbeiten von Elvira Lantenhammer, die 2017 im Rahmen ihres Konzeptes der „siteplans“ in Japan entstanden sind.

Zusätzlich haben wir mit „Domestic Space | Painting Edition“, „Domestic Space | Paper Edition“ und „Domestic Space | Foto Edition“ 3D Online-Ausstellungen mit täglich wechselnden Kunstwerken von ausgewählten KünstlerInnen aus unserem umfangreichen Portfolio aus den Rubriken Malerei, Papierarbeiten und Fotografie geschaffen.

Diese 5 Ausstellungen ermöglichen den Besuchern einen dynamischen Zugang zur Kunst. An Kunstwerke nah herantreten oder um sie herumgehen - man kann sich frei im virtuellen Raum bewegen und seinen Blickpunkt selbst bestimmen.

Wenn die Pandemie ein Umdenken der Menschen anstößt, auch im Kunstbetrieb, dann wird es möglicherweise mehr Käufe von Kunstwerken rein durch eine Online-Präsentation geben, was bisher eher die Ausnahme war, weil selbstverständlich das Betrachten des Originales einer der wichtigsten Bestandteile beim Kunstkauf sind. Sollte aber diese Möglichkeit schlichtweg wegfallen, müssen sich neue Wege ergeben.

Insgesamt sehe ich in dieser Unvermeidbarkeit, neue Präsentationsmodelle zu erdenken, in den virtuellen Galeriekonzepten eine wichtige Aufgabe, Institutionen, Künstler und ihre Werke nicht in den Hintergrund geraten zu lassen.

Künstlerbiographie(n) und Kunstwerke:
Jürgen PaasMark HarringtonKirk SoraCarolin LeyckMaria Wallenstål-SchoenbergElvira Lantenhammer

www.zweigstelle-berlin.de

Quelle: © Stucken Art Consulting

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