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Galerie Stock - Wien - Marko Zink, In der Maschine_3314_28A, analoge Farbfotografie, 2006, 60 x 90 cm, Edition: 3 + 2AP

Galerie Stock - Wien - Marko Zink, In der Maschine_3314_28A, analoge Farbfotografie, 2006, 60 x 90 cm, Edition: 3 + 2AP

SALON REAL / VIRTUAL 10# Salon: Marko Zink | IN DER MASCHINE

vom 03.09.2021 bis 29.10.2021

Galerie Michaela Stock

Schleifmühlgasse 18

AT-1040 Wien

Telefon: +43 (0)1 920 777 8

Telefax: +43 (0)1 405 328 0

E-Mail: info@galerie-stock.net

URL: www.galerie-stock.net

Die neue Ausstellung von Marko Zink wird am 3. September in der galerie michaela stock eröffnet. Die Ausstellung ist Teil der fortlaufenden Salonausstellungen SALON REAL / VIRTUAL

Weitere Informationen: www.http://galerie-stock.net/ausstellungen/vorschau/1427-salon-real-virtual-10-salon-marko-zink-in-der-maschine

Weitere Infos:

PREVIEW | invited by viennacontemporary: DONNERSTAG, 02.09.2021,
19 - 21 Uhr
ERÖFFNUNG | FREITAG 03.09.2021 Ab 18 Uhr

invited by ROTLICHT FESTIVAL
ROTLICHT ist ein internationales Festival für zeitgenössische analoge Fotografie. Es findet diesen Herbst zum ersten Mal in Wien statt.
www.rotlicht-festival.at

ROTLICHT FESTIVAL CHAT | 08.10.2021 | 19 Uhr
WO | galerie michaela stock, Schleifmühlgasse 18, 1040 Wien
Marko Zink im Gespräch mit Natascha Muhic - Vinylograph
www.vinylograph.at

ELFRIEDE JELINEK & MARKO ZINK
Im Jahr 2004 erhielt Elfriede Jelinek den Literaturnobelpreis „für den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen". Ähnliche Stimmen lässt Marko Zink in seinen analogen Fotoserien anklingen. Aus diesem Grund hat Elfriede Jelinek für Marko Zink zwei Essays zu den Fotoserien „In der Maschine" (2002-2006) und „Im Wald: tragödien" (2008-2010) geschrieben und diese im hauseignen Studio für ihn auf Band gesprochen.


10# SALON | IN DER MASCHINE
Die neue Ausstellung von Marko Zink wird am 3. September in der galerie michaela stock eröffnet. Die Ausstellung ist Teil der fortlaufenden Salonausstellungen SALON REAL / VIRTUAL. Bespielen vier ausgesuchte, analoge Fotografien den realen Raum der Galerie, nutzt Zink den virtuellen Salon für den Gesamtzyklus der Fotoserien „In der Maschine" und „Im Wald: tragödien". Diese werden dort mit den beiden Jelinek Texten inszeniert und kontextualisiert.


DIE SZENERIE
Für die Foto-Serie „In der Maschine" hat sich Marko Zink unerlaubt Zutritt in leerstehende Mietobjekte verschafft und sich in den Haushaltsgeräten und im Mobiliar der Wohnung versteckt. Diese heimliche Aktion findet ihre Übersetzung in den weiß und steril wirkenden Fotografien wieder. Die abgebildeten Maschinen und Einrichtungen spucken Körperteile des Künstlers aus. Oft schaut es aber auch so aus, als ob sie den Künstler verschluckten und die jeweilige, verharrende Gliedmaße im Kontrast mit der jeweiligen Maschine stünde. Jelinek beschreibt diesen Zustand: „Die Maschine sagt nichts weiter, sie ist ein ausführendes Organ, dem manchmal Menschenorgane irgendwo herausstehen, weil der Mensch nicht mehr ganz hineingegangen ist in das Gerät und die Organe nicht ganz in ihn, er ist teilweise draußen geblieben. Er musste zum Teil draußen bleiben. Um wenigstens vor der Tür seine Menschlichkeit zu retten?". Es zeigt sich ein unstillbarer, vergeblicher Drang des Menschen sich anzupassen, oft handelt es sich um ein gezwungenes Hineinpassen in den vorgegebenen de-sozialen Raum.


HAUPTMOTIV DES MONATS DER FOTOGRAFIE
Die analogen Panoramafotografien „Im Wald: tragödien" wurden bereits 2010 zum Hauptsujet des Monats der Fotografie in Wien gekürt. 2021 sind neue Werke mit der Serienunterschrift „Ich habe dir nie was versprochen" hinzugekommen, und erneut thematisiert Zink das Weltuntergangsszenario und zelebriert mittels Zwitterwesen und vegetabilen Mehrdeutigkeiten eine erschreckende Zeitlosigkeit, aktueller denn je. Nach Jelinek: „Sind das Tiere? Nein, das sind wire, aber mit Einsprengsel von Tiere. Tiere ohne Machtphantasien, welche nur Menschen haben." Was die Fotoarbeiten von Marko Zink eint sind inszenierte, leere Räume und eine offensichtliche Vergänglichkeit von allem Existierenden. Die gezeigten Werke sind performativer und vergänglicher Natur, das Trägermaterial, der analoge Film wird vor der Belichtung gekocht und löst sich nach einiger Zeit ebenso auf. Dies ist nicht nur wichtiges künstlerisches Konzept Zinks, sondern auch seine einmalige Handschrift mit großem Wiedererkennungseffekt.


WELTPREMIERE VINYLTONBILDPOSTKARTE ELFRIEDE JELINEK
Für die Ausstellung IN DER MASCHINE wurde eine Vinyltonbildpostkarte von Vinylograph Wien produziert. Diese rechteckige Schallplatte, die auch als Postkarte verschickt werden kann, zeigt als Cover eine Maschinenarbeit von Marko Zink. Auf dem Vinyl selbst - und dies ist eine Weltpremiere, hört man die Literaturnobelpreisträgerin den Text für Marko Zink vortragen. Diese Vinyltonbildpostkarte wird in einer streng limitierten Edition mit einer signierten Fotografie Zinks erhältlich sein.


SCHAUSPIELHAUS GRAZ
Marko Zink hat für den virtuellen Ausstellungsraum ein Video mit dieser Vinyltonbildpostkarte im Schauspielhauses Graz inszeniert. Ein einsamer Plattenspieler steht auf der Bühne und auf ihm dreht sich Jelineks eckige Schallplatte. Der Zuschauerraum ist leer, die Bühne verwaist, statt menschlicher Akteure beschreitet eine Maschine die Vorstellung. Ab 1. Oktober wird die Videoarbeit "in der Maschine" begleitend zu den Vorstellungen der Inszenierung von Elfriede Jelineks "Das Licht im Kasten. Straße? Stadt? Nicht mit mir!!" im Schauspielhaus Graz zu sehen sein.



Künstlerbiographie(n) und Kunstwerke:
Marko Zink

Quelle:

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Bilder zur Veranstaltung:

 Marko Zink, In der
 Maschine_3314_28A,
 analoge
 Farbfotografie,
 2006, 60 x 90 cm,
 Edition: 3 + 2AP

Marko Zink, In der Maschine_3314_28A, analoge Farbfotografie, 2006, 60 x 90 cm, Edition: 3 + 2AP




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