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Willy Ronis ist tot

Ronis, der Abschied, 1963

Paris - Willy Ronis, einer der grossen Meister der französischen Fotografie des 20. Jahrhunderts, ist tot. Der 1910 geborene Sohn russisch-jüdischer Auswanderer starb nach französischen Medienberichten in seiner Heimatstadt Paris.

Er wurde 99 Jahre alt. Ronis galt als stiller, manchmal ironischer Beobachter seiner Mitmenschen. Oft fotografierte er in Paris.
Er durchstreifte aber auch die Provinz, um Boulespieler bei Marseille oder einen zufriedenen Winzer in der Gironde zu zeigen. Ronis gehörte zu einem Kreis von Dokumentar-Fotografen um Robert Doisneau (1912-1994) und Henri Cartier-Bresson (1908-2004), die den Begriff einer «Photographie humaniste» geprägt haben. Zu seinem 84. Geburtstag porträtierte er sich noch an einem Fallschirm schwebend.

Im Jahr 2000 widmete ihm die in focus Galerie zu seinem 90. Geburtstag die erste große Retrospektive Ausstellung in Deutschland und eine ergänzende Ausstellung im Jahr 2002. Ab 2004 folgten in Deutschland diverse Ausstellungen in Museen u. a. im Suermondt Ludwig Museum (mit Leihgaben der in focus Galerie) in Aachen. Hierzu erschien der erste deutschsprachige Bildband im Prestel Verlag und 2005 im Taschen Verlag. Die in focus Galerie hat etwa 30 Arbeiten von Ronis im Bestand.

Künstlerbiographie(n) und Kunstwerke:
Willy Ronis

www.infocusgalerie.com

Quelle: © in focus Fotografie

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