Die Kunst, online zu lesen.

Home



Hans Schmitz

Ludwig Egidius Ronig, Hans Schmitz, um 1928

Öl auf Leinwand. Auf dem Keilrahmen signiert u. mit der Ortsangabe "Köln - Rath" versehen. Verso signiert sowie ein weiteres vollwertiges Gemälde: Zwei Pferde.

Ronig studierte von 1903 bis 1913 an den Kunstakademien von Düsseldorf, Weimar und Stuttgart. Während seine ersten Werke noch spätimpressionistische Züge tragen, weisen Ronigs Arbeiten der 20er Jahre eine neusachliche Formensprache auf. So ist auch das vorliegende Männerbildnis durch eine klare Komposition, gedämpftes Kolorit und einen dünnen Farbauftrag gekennzeichnet. Ronigs Bekanntschaft mit der "Gruppe Kölner Progressive" dürfte die Entwicklung seiner sachlich-flächigen Bildsprache maßgeblich beeinflusst haben. Von Ronigs Kontakt mit den Rheinischen Progressiven zeugt das vorliegende Porträt. Dargestellt ist der Kölner Bildhauer Hans Schmitz (1898-1977), der seit Beginn der 20er Jahre zum engen Kern der Künstlervereinigung gehörte.
Schmitz besuchte die Kunstgewerbeschule in Köln bis sein Studium durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges jäh unterbrochen wurde. Seine Kriegserfahrungen im Militärdienst und die Beteiligung an der Novemberrevolution 1918 formten Schmitz zu einem politisch Engagierten. In der "Gruppe Progressiver Künstler" fand er ein Modell, in dem er sich als politischer Künstler verwirklichen konnte.
Die Gruppe war ein Zusammenschluss rheinländischer Künstler, der in der Zwischenkriegszeit von 1920 bis 1933 bestand. Die drei führenden Mitglieder dieser Avantgardebewegung Franz Wilhelm Seiwert, Heinrich Hoerle und Gerd Arntz verband neben ihrer künstlerischen Tätigkeit vor allem auch ihr politisches Engagement. Als strikte Kriegsgegner zielten die Mitglieder der Künstlervereinigung - ähnlich wie die russischen Konstruktivisten - auf eine Synthese von Kunst und radikaler Politik ab. Ihre Kunst sollte das "politisch Revolutionäre" mit dem "formal Revolutionären" verbinden (Gerd Arntz, 1980). Inhaltlich kreiste die Kunst der Progressiven um Themengebiete wie Klassenkampf, soziales Geschehen oder der Arbeiter und seine Stellung in der Gesellschaft. Formal dominierte eine gegenständlich-konstruktive Bildsprache in ihrem Schaffen, aber auch neusachliche und abstrakte Strömungen fanden eine deutliche Ausprägung.

Weitere Details:


Ronig studierte von 1903 bis 1913 an den Kunstakademien von Düsseldorf, Weimar und Stuttgart. Während seine ersten Werke noch spätimpressionistische Züge tragen, weisen Ronigs Arbeiten der 20er Jahre eine neusachliche Formensprache auf. So ist auch das vorliegende Männerbildnis durch eine klare Komposition, gedämpftes Kolorit und einen dünnen Farbauftrag gekennzeichnet. Ronigs Bekanntschaft mit der "Gruppe Kölner Progressive" dürfte die Entwicklung seiner sachlich-flächigen Bildsprache maßgeblich beeinflusst haben. Von Ronigs Kontakt mit den Rheinischen Progressiven zeugt das vorliegende Porträt. Dargestellt ist der Kölner Bildhauer Hans Schmitz (1898-1977), der seit Beginn der 20er Jahre zum engen Kern der Künstlervereinigung gehörte.
Schmitz besuchte die Kunstgewerbeschule in Köln bis sein Studium durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges jäh unterbrochen wurde. Seine Kriegserfahrungen im Militärdienst und die Beteiligung an der Novemberrevolution 1918 formten Schmitz zu einem politisch Engagierten. In der "Gruppe Progressiver Künstler" fand er ein Modell, in dem er sich als politischer Künstler verwirklichen konnte.
Die Gruppe war ein Zusammenschluss rheinländischer Künstler, der in der Zwischenkriegszeit von 1920 bis 1933 bestand. Die drei führenden Mitglieder dieser Avantgardebewegung Franz Wilhelm Seiwert, Heinrich Hoerle und Gerd Arntz verband neben ihrer künstlerischen Tätigkeit vor allem auch ihr politisches Engagement. Als strikte Kriegsgegner zielten die Mitglieder der Künstlervereinigung - ähnlich wie die russischen Konstruktivisten - auf eine Synthese von Kunst und radikaler Politik ab. Ihre Kunst sollte das "politisch Revolutionäre" mit dem "formal Revolutionären" verbinden (Gerd Arntz, 1980). Inhaltlich kreiste die Kunst der Progressiven um Themengebiete wie Klassenkampf, soziales Geschehen oder der Arbeiter und seine Stellung in der Gesellschaft. Formal dominierte eine gegenständlich-konstruktive Bildsprache in ihrem Schaffen, aber auch neusachliche und abstrakte Strömungen fanden eine deutliche Ausprägung.

Preis: 15.000 €

signiert

Maße: 76 x 64 cm

© Dr. Irene Lehr Kunstauktionen GmbH
, Berlin 


Zurück




Auktionshaus Irene Lehr Berlin

English Site Auktionshaus Irene Lehr Berlin

Termine

English Site Termine

Toplose

Galerie-Bilder

English Site Galerie-Bilder

Galerie-Künstler

English Site Galerie-Künstler

Nachverkauf








Copyright © '99-'2017
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Auktionen

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce