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Große Bronzegruppe nach Giambologna, 18. / frühes 19. Jh.

Große Bronzegruppe nach Giambologna, 18. / frühes 19. Jh.

Bronze mit feiner goldbrauner Patina, gelber gestufter Marmorsocckel aus Giallo di Siena. "Ratto della Sabina". Raub einer Sabinerin. Ein größerer Chip am Sockelrand. H 99 cm, mit Sockel H 106 cm, Sockel B 53, T 28 cm.

Ausstellungen

"Wahre Wunder. Sammler & Sammlungen im Rheinland", Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln, 5. November 2000 - 11. Februar 2001.

Literatur

Publiziert als Guss aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts im Katalog "Wahre Wunder. Sammler & Sammlungen im Rheinland", Köln 2000, Nr. C 93, S. 121.

Die Bronze geht auf die berühmte überlebensgroße dreifigurige Marmorgruppe zurück, die in der Loggia dei Lanzi in Florenz steht und die als perfekte Visualisierung der figura serpentinata in die Kunstgeschichte eingegangen ist. Zeitgleich, nämlich 1579, schuf der Künstler eine kleinere Bronzeversion für den Herzog von Parma, Ottavio Farnese, die sich heute in Neapel, im Museo di Capodimonte befindet. Hier ist der unterlegene Sabiner nicht mehr dargestellt, dafür erhielt der siegreiche Römer eine wehende Tuchdraperie, die der Figur eine andere Dynamik und Richtung verleiht und die raumgreifende Schrittstellung des Römers zusätzlich betont. Unsere Gruppe ist eines der zumindest selten gegossenen Exemplare, das exakt dieselbe Größe besitzt wie die ursprüngliche Gruppe und so einen sehr guten Eindruck von der Wirkung der "privaten" Version für den Herzog von Parma übermittelt.

Weitere Details:


Ausstellungen

"Wahre Wunder. Sammler & Sammlungen im Rheinland", Josef-Haubrich-Kunsthalle Köln, 5. November 2000 - 11. Februar 2001.

Literatur

Publiziert als Guss aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts im Katalog "Wahre Wunder. Sammler & Sammlungen im Rheinland", Köln 2000, Nr. C 93, S. 121.

Die Bronze geht auf die berühmte überlebensgroße dreifigurige Marmorgruppe zurück, die in der Loggia dei Lanzi in Florenz steht und die als perfekte Visualisierung der figura serpentinata in die Kunstgeschichte eingegangen ist. Zeitgleich, nämlich 1579, schuf der Künstler eine kleinere Bronzeversion für den Herzog von Parma, Ottavio Farnese, die sich heute in Neapel, im Museo di Capodimonte befindet. Hier ist der unterlegene Sabiner nicht mehr dargestellt, dafür erhielt der siegreiche Römer eine wehende Tuchdraperie, die der Figur eine andere Dynamik und Richtung verleiht und die raumgreifende Schrittstellung des Römers zusätzlich betont. Unsere Gruppe ist eines der zumindest selten gegossenen Exemplare, das exakt dieselbe Größe besitzt wie die ursprüngliche Gruppe und so einen sehr guten Eindruck von der Wirkung der "privaten" Version für den Herzog von Parma übermittelt.

Preis: 30000-40000 

© Kunsthaus Lempertz KG, Köln 


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