Die Kunst, online zu lesen.

Home



Simon Petrus Klotz, Arkadische Landschaft mit antiken Ruinen und Schäfern, um 1800

Simon Petrus Klotz, Arkadische Landschaft mit antiken Ruinen und Schäfern, um 1800

Pinsel und Feder in Schwarz und Grau auf festem Bütten. 44,4 x 54,5 cm

Die vorliegende Zeichnung einer südlichen Phantasielandschaft zeugt sowohl von den von Klotz in Italien durchgeführten Studien antiker Monumente als auch von der im späten 18. Jahrhundert gängigen Arkadien-Rezeption. Der Künstler schildert in seinem kulissenhaft gestaffelten Capriccio die ideale Schönheit antiker Ruinen und die einstige Größes des klassischen Altertums. In den betont klaren Konturen und Linien, mit denen Klotz Säulen, Tempelanlagen sowie Sarkophage und Skulpturfragmente wiedergibt, zeigt sich die klassizistische Schulung des Künstlers bei seinem Münchener Lehrer Johann Jakob Dorner. Gleichzeitig widmet Klotz sich in dieser Zeichnung der memento mori -Thematik wenn er im rechten Vordergrund einen Hirten und seinen Sohn darstellt, die auf die Inschrift eines monumentalen Sarkophags deuten. Das geflügelte Wort Et in Arcadia ego ("Auch ich bin in Arkadien") kommt den Betrachter gleich in den Sinn. Dieses antike Motto, das auf Virgils Eclogae zurückgeht und seit den Urfassungen von Guercino und Poussin ein Topos in der europäischen Malerei war, inspirierte auch im 18. Jahrhundert zahlreiche Künstler. Klotz variiert in seiner Zeichnung das Thema und hat den Sarkophag mit der Inschrift "So vergehen des Lebens Herrlichkeiten" versehen. Hier wählt der Künstler ein Motto mit christlich-religiösem Tenor und zeigt sich somit dem Gedankengut der Romantik zutiefst verpflichtet.

Weitere Details:


Die vorliegende Zeichnung einer südlichen Phantasielandschaft zeugt sowohl von den von Klotz in Italien durchgeführten Studien antiker Monumente als auch von der im späten 18. Jahrhundert gängigen Arkadien-Rezeption. Der Künstler schildert in seinem kulissenhaft gestaffelten Capriccio die ideale Schönheit antiker Ruinen und die einstige Größes des klassischen Altertums. In den betont klaren Konturen und Linien, mit denen Klotz Säulen, Tempelanlagen sowie Sarkophage und Skulpturfragmente wiedergibt, zeigt sich die klassizistische Schulung des Künstlers bei seinem Münchener Lehrer Johann Jakob Dorner. Gleichzeitig widmet Klotz sich in dieser Zeichnung der memento mori -Thematik wenn er im rechten Vordergrund einen Hirten und seinen Sohn darstellt, die auf die Inschrift eines monumentalen Sarkophags deuten. Das geflügelte Wort Et in Arcadia ego ("Auch ich bin in Arkadien") kommt den Betrachter gleich in den Sinn. Dieses antike Motto, das auf Virgils Eclogae zurückgeht und seit den Urfassungen von Guercino und Poussin ein Topos in der europäischen Malerei war, inspirierte auch im 18. Jahrhundert zahlreiche Künstler. Klotz variiert in seiner Zeichnung das Thema und hat den Sarkophag mit der Inschrift "So vergehen des Lebens Herrlichkeiten" versehen. Hier wählt der Künstler ein Motto mit christlich-religiösem Tenor und zeigt sich somit dem Gedankengut der Romantik zutiefst verpflichtet.

Preis: 3500 

© Galerie Bassenge KG, Berlin 


Zurück




Galerie Bassenge Berlin

English Site Galerie Bassenge Berlin

Über uns

News

English Site News

Termine

English Site Termine

Highlights








Copyright © '99-'2018
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Auktionen

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce