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Wohl Mitteldeutsch Ende 15. Jahrhundert, Schutzmantelmadonna

Wohl Mitteldeutsch Ende 15. Jahrhundert, Schutzmantelmadonna

Holz, dreiviertelrund geschnitzt, Rückseite abgeflacht und tief ausgehöhlt. Ältere und in Teilen wohl originale farbige Fassung, in Teilen übergangen. Die auf leichte Unteransicht gestaltete großformatige und eindrucksstarke Skulptur zeigt die im Kontrapost stehende bekrönte Muttergottes in einem langen goldenen und faltenreichen Gewand, die das nackte Jesuskind auf ihrer linken Hand trägt; das ehemals mit der erhobenen rechten Hand gehaltene Zepter ist nicht erhalten. Zu ihren Seiten breiten zwei Engel ihren Mantel aus, unter dem vierzehn kniende und betende Figuren Schutz finden. Dabei sind auf der linken Seite mit Papst, Kardinal und Bischof sowie Mönchen und einer Nonne die geistlichen Stände wiedergegeben, die rechte Seite zeigt dagegen die weltlichen Stände mit König, Ritter und Soldaten. Das auf der Rückseite eingeritzte Datum "11.5.1887" könnte sich auf die Ergänzungen der Skulptur beziehen.

Äußerste seitliche Abschlüsse des Mantels, rechter Unterarm des Kindes, rechte Hand der Maria, Flügel der Engel und Aufsätze der Krone ergänzt. Plinthe mit Rissen. 123 x 68 x 25 cm.

Provenienz

Nachlass des Pianisten Georg von Harten (1902-1941). - Seither durch Erbschaft und Schenkung in deutschem Familienbesitz.

Weitere Details:


Provenienz

Nachlass des Pianisten Georg von Harten (1902-1941). - Seither durch Erbschaft und Schenkung in deutschem Familienbesitz.

Preis: 30000-40000 

© Kunsthaus Lempertz KG, Köln 


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