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Richard Wagner (1813-1883), Eigenhändige Widmung mit Unterschrift für Charles Gounod, 1860/61

Richard Wagner (1813-1883), Eigenhändige Widmung mit Unterschrift für Charles Gounod, 1860/61

Eigenhändige Widmung mit Unterschrift für Charles Gounod. In: Ders. Tristan und Isolde. Vollständige Partitur.

Leipzig, Breitkopf & Härtel, ohne Datum [13.1.1860]. Folio. Titelblatt und 441 S. (alles in Stahlstich). Grüne Halbleinwand (Verlagseinband; kleiner Einriss beim Kapital, ein Bund teilweise gelöst).

„A son cher ami Gounod, l’auteur / RW. / Paris 18 mars 1861

Erstausgabe der gestochenen Orchesterpartitur, in einer Auflage von nur 50 Exemplaren erschienen und entsprechend von grosser Seltenheit. -
Die geschichtsträchtige Widmung ist datiert am Tag der zweiten und vorletzten Aufführung von Wagners Tannhäuser in der Pariser Oper. Die Vorführung wurde, wie die beiden andern, massiv gestört von Trillerpfeifen und Zwischenrufen der Mitglieder des „Jockey Club“, einer Gruppe junger Aristokraten, die gegen die Entscheidung Wagners waren, kein Ballett zu Beginn des zweiten Aktes zu setzen. Charles Gounod (1818 – 1893) und Wagner hatten sich durch Hector Berlioz Ende 1859 kennengelernt. Gounod hatte vergeblich versucht, Wagner davon abzuhalten, den Tannhäuser in Paris aufzuführen und ihn vor den Neigungen des französischen Publikums gewarnt. Nach einer Intervention der Fürstin Metternich war es Napoleon IIII. selbst, der die Aufführungen anordnete und damit einen der grossen Opernskandale des 19. Jahrhunderts auslöste.

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„A son cher ami Gounod, l’auteur / RW. / Paris 18 mars 1861

Erstausgabe der gestochenen Orchesterpartitur, in einer Auflage von nur 50 Exemplaren erschienen und entsprechend von grosser Seltenheit. -
Die geschichtsträchtige Widmung ist datiert am Tag der zweiten und vorletzten Aufführung von Wagners Tannhäuser in der Pariser Oper. Die Vorführung wurde, wie die beiden andern, massiv gestört von Trillerpfeifen und Zwischenrufen der Mitglieder des „Jockey Club“, einer Gruppe junger Aristokraten, die gegen die Entscheidung Wagners waren, kein Ballett zu Beginn des zweiten Aktes zu setzen. Charles Gounod (1818 – 1893) und Wagner hatten sich durch Hector Berlioz Ende 1859 kennengelernt. Gounod hatte vergeblich versucht, Wagner davon abzuhalten, den Tannhäuser in Paris aufzuführen und ihn vor den Neigungen des französischen Publikums gewarnt. Nach einer Intervention der Fürstin Metternich war es Napoleon IIII. selbst, der die Aufführungen anordnete und damit einen der grossen Opernskandale des 19. Jahrhunderts auslöste.

Preis: 17000-25000 

© Koller Auktionen AG, Zürich 


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