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Thomas Ruff, Substrat 27 II, 2005

Thomas Ruff, Substrat 27 II, 2005

C-Print unter Plexiglas (Diasec). 239,5 x 159,7 cm (259,8 x 181,6 cm). In Künstlerrahmen. Auf der Rahmenrückwand mit Bleistift signiert, datiert, betitelt und nummeriert. Exemplar 3/3 (+ 1 A.P.).

Provenienz

Vom Künstler an den heutigen Eigentümer

Um 2000 begann Ruff sich von der Gegenständlichkeit in seinen digital veränderten und an traditionellen Photographien ohnehin nur noch erinnernden Werken zu lösen und Bilddaten aus dem Internet, auf die er schon in seinen früheren Serien zurückgegriffen hatte, zur Generierung nunmehr rein abstrakter, autonomer Bilder zu nutzen. Dieser medienreflexive Ansatz mündete in den Werken der Substrat-Serie. "Während der Suche nach Bildmaterial für die Serie nudes bemerkte Thomas Ruff, dass die Bilder des Internets im Prinzip keine Wirklichkeit mehr darstellen, sondern nur noch elektronisch vermittelte visuelle Reize sind. Die Bilderflut im Netz, bei der sich Bilder und Informationen überlagern, lässt den Betrachter kaum noch unterscheiden, was an Bildinformation real oder gefälscht ist. Mit seiner Erfahrung im digitalen Bereich wollte Thomas Ruff in dieses informationelle Nichts vordringen." (zitiert nach Matthias Winzen, in: ders. (Hg.), Thomas Ruff. Fotografien 1979 - heute, Ausst.kat. Museum Folkwang, Essen u.a., Köln 2001, S. 247)

Als Vorlage für seine Substrat-Bilder nutzte Ruff Manga-Comics, die er schichtweise durch komplexe Rechenvorgänge und Überlagerungen am Computer manipulierte und miteinander verschmolz, bis ein jeglicher Gegenständlichkeit entledigtes, nur noch in seiner grellen Farbigkeit an die Vorlage erinnerndes Bild, bestehend aus psychedelisch-anmutenden, amorphen Formen entstand

Weitere Details:


Um 2000 begann Ruff sich von der Gegenständlichkeit in seinen digital veränderten und an traditionellen Photographien ohnehin nur noch erinnernden Werken zu lösen und Bilddaten aus dem Internet, auf die er schon in seinen früheren Serien zurückgegriffen hatte, zur Generierung nunmehr rein abstrakter, autonomer Bilder zu nutzen. Dieser medienreflexive Ansatz mündete in den Werken der Substrat-Serie. "Während der Suche nach Bildmaterial für die Serie nudes bemerkte Thomas Ruff, dass die Bilder des Internets im Prinzip keine Wirklichkeit mehr darstellen, sondern nur noch elektronisch vermittelte visuelle Reize sind. Die Bilderflut im Netz, bei der sich Bilder und Informationen überlagern, lässt den Betrachter kaum noch unterscheiden, was an Bildinformation real oder gefälscht ist. Mit seiner Erfahrung im digitalen Bereich wollte Thomas Ruff in dieses informationelle Nichts vordringen." (zitiert nach Matthias Winzen, in: ders. (Hg.), Thomas Ruff. Fotografien 1979 - heute, Ausst.kat. Museum Folkwang, Essen u.a., Köln 2001, S. 247)

Als Vorlage für seine Substrat-Bilder nutzte Ruff Manga-Comics, die er schichtweise durch komplexe Rechenvorgänge und Überlagerungen am Computer manipulierte und miteinander verschmolz, bis ein jeglicher Gegenständlichkeit entledigtes, nur noch in seiner grellen Farbigkeit an die Vorlage erinnerndes Bild, bestehend aus psychedelisch-anmutenden, amorphen Formen entstand

Preis: 50000-70000 

© Kunsthaus Lempertz KG, Köln 


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