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749/82, 1982

Rupprecht Geiger, 749/82, 1982

Acryl auf Leinwand
80 x 90 cm / gerahmt 83 x 93 cm
rückseitig auf der umschlagenen Leinwand signiert, bemaßt „Geiger 80 x 90 cm”
rückseitig auf dem Keilrahmen bezeichnet „749/82”
Werkverzeichnis Dornacher/Geiger Nr. 716
- in weißem Kastenrahmen -
N9284

Über das Werk

Rupprecht Geiger wurde 1908 als Sohn des Malers und Grafikers Willi Geiger geboren. Er arbeitete zunächst als Architekt, bis er 1940 an die russische Front eingezogen wurde. Nach dem Krieg war er Mitbegründer der Künstlergruppe ZEN 49, die einen künstlerischen und moralischen Neuanfang im Nachkriegsdeutschland anstrebte. Als Maler war Rupprecht Geiger Autodidakt und gilt heute als einer der Hauptvertreter der Farbfeldmalerei in Deutschland. Von 1965 bis 1976 war er Professor für Malerei an der Kunstakadedemie Düsseldorf.
Der mehrfache documenta-Teilnehmer gestaltete zunächst modulierte Farbfelder, die er später auch in Fluoreszenz-Leuchtfarben und mit einer Spritzpistole ausführte. Weil diese Farben in der Natur nicht vorkommen, nannte Geiger sie abstrakt. Die Farbe selbst ist sein Motiv, ihre Wahrnehmung durch den Betrachter ist Thema seiner Malerei. Vor Geigers Bildern wird der Prozess des Sehens bewusst.
Schon frühzeitig dominiert die Farbe Rot in Geigers Werk. Dieser "Farbe mit der größten Potenz und Ausstrahlung" (Rupprecht Geiger) ist man vor dem Bild optisch ausgeliefert, da das Auge, überwältigt durch die Strahlkraft, die feinen Nuancen fast nicht mehr zu erfassen vermag. Geigers Bilder sind Grenzerfahrungen der eigenen optischen Wahrnehmungsfähigkeiten.
(Eva Müller-Remmert)

Weitere Details:


Über das Werk

Rupprecht Geiger wurde 1908 als Sohn des Malers und Grafikers Willi Geiger geboren. Er arbeitete zunächst als Architekt, bis er 1940 an die russische Front eingezogen wurde. Nach dem Krieg war er Mitbegründer der Künstlergruppe ZEN 49, die einen künstlerischen und moralischen Neuanfang im Nachkriegsdeutschland anstrebte. Als Maler war Rupprecht Geiger Autodidakt und gilt heute als einer der Hauptvertreter der Farbfeldmalerei in Deutschland. Von 1965 bis 1976 war er Professor für Malerei an der Kunstakadedemie Düsseldorf.
Der mehrfache documenta-Teilnehmer gestaltete zunächst modulierte Farbfelder, die er später auch in Fluoreszenz-Leuchtfarben und mit einer Spritzpistole ausführte. Weil diese Farben in der Natur nicht vorkommen, nannte Geiger sie abstrakt. Die Farbe selbst ist sein Motiv, ihre Wahrnehmung durch den Betrachter ist Thema seiner Malerei. Vor Geigers Bildern wird der Prozess des Sehens bewusst.
Schon frühzeitig dominiert die Farbe Rot in Geigers Werk. Dieser "Farbe mit der größten Potenz und Ausstrahlung" (Rupprecht Geiger) ist man vor dem Bild optisch ausgeliefert, da das Auge, überwältigt durch die Strahlkraft, die feinen Nuancen fast nicht mehr zu erfassen vermag. Geigers Bilder sind Grenzerfahrungen der eigenen optischen Wahrnehmungsfähigkeiten.
(Eva Müller-Remmert)

Preis: auf Anfrage 

© Galerie Neher, Essen 


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