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Max Beckmann, Totenhaus, 1922

Max Beckmann, Totenhaus, 1922

Holzschnitt auf Bütten. 1922.
37,4 x 47,4 cm (53 x 61,4 cm).
Signiert "Beckmann". Auflage 35 num. Ex.
Hofmaier 252 II B.

So sperrig und steif wie die toten Körper sind auch die kantigen Formen, so derb und zupackend wie die Leichenbeschauer und sein Gehilfe führt Beckmann sein Schnitzmesser. Der Künstler erreicht damit eine geradezu unheimliche Übereinstimmung von Technik und Motiv. In ihrer Tragik und Drastik ist die Darstellung des Leichensaales charakteristisch für Beckmanns Schaffen, die technische Sicherheit in der Umsetzung der glasklaren, scharfen Linien zeigt ihn auf der Höhe seiner Schaffenskraft.
Das bedeutende, monumentale Blatt wiederholt das Sujet seiner Kaltnadel, "Das Leichenhaus" von 1915. Dabei kopiert der Künstler das Motiv nicht präzise, sondern verwendet unterschiedliche Elemente der verschiedenen Druckzustände der Kaltnadel und fügt neue Elemente hinzu, wie beispielsweise die Fensterläden oder die Schale am Boden rechts. Nur sporadisch beschäftigte Beckmann sich mit der Technik des Holzschnitts. Lediglich 18 von den beinahe 400 Arbeiten seines druckgraphischen Werkes sind Holzschnitte. Herausgegeben von Paul Cassirer, Berlin 1924. Neben der Auflage von 35 Exemplaren in Hofmaiers Zustand B sind lediglich drei Probedrucke für Zustand A bekannt, von denen einer mit "2. Zustand" bezeichnet ist. Sehr schöner, klarer und differenzierter Druck des äußerst seltenen Blattes, mit dem vollen Rand.

Weitere Details:


So sperrig und steif wie die toten Körper sind auch die kantigen Formen, so derb und zupackend wie die Leichenbeschauer und sein Gehilfe führt Beckmann sein Schnitzmesser. Der Künstler erreicht damit eine geradezu unheimliche Übereinstimmung von Technik und Motiv. In ihrer Tragik und Drastik ist die Darstellung des Leichensaales charakteristisch für Beckmanns Schaffen, die technische Sicherheit in der Umsetzung der glasklaren, scharfen Linien zeigt ihn auf der Höhe seiner Schaffenskraft.
Das bedeutende, monumentale Blatt wiederholt das Sujet seiner Kaltnadel, "Das Leichenhaus" von 1915. Dabei kopiert der Künstler das Motiv nicht präzise, sondern verwendet unterschiedliche Elemente der verschiedenen Druckzustände der Kaltnadel und fügt neue Elemente hinzu, wie beispielsweise die Fensterläden oder die Schale am Boden rechts. Nur sporadisch beschäftigte Beckmann sich mit der Technik des Holzschnitts. Lediglich 18 von den beinahe 400 Arbeiten seines druckgraphischen Werkes sind Holzschnitte. Herausgegeben von Paul Cassirer, Berlin 1924. Neben der Auflage von 35 Exemplaren in Hofmaiers Zustand B sind lediglich drei Probedrucke für Zustand A bekannt, von denen einer mit "2. Zustand" bezeichnet ist. Sehr schöner, klarer und differenzierter Druck des äußerst seltenen Blattes, mit dem vollen Rand.

Preis: 25000 

© Galerie Bassenge KG, Berlin 


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