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Philipp Rumpf, Ensemble von vier Wandtableaus und zwei Supraporten mit Rokokoszenen. 1870er Jahre.

Philipp Rumpf, Ensemble von vier Wandtableaus und zwei Supraporten mit Rokokoszenen. 1870er Jahre.

Öl auf Leinwand. a) Rast auf einem Felsplateau. b)Dame mit Blumenstrauß. c) Weibliche Rückenfigur auf einen See blickend. d) Zwei Damen am Schwanenteich. e) Supraporten mit sinnierender bzw. lesender Dame in Landschaft.
165,5x69,5cm; 165,5x69,5cm,164,5x84cm, 165x84,5cm
Supraporten im Oval je 44x74,5cm.
Die Tableaus sign. u.l.: Ph. Rumpf.
Zustand B.

Provenienz:
- Auktion Bödiger 1984 Lot 3693, dort als Provenienzangabe Teehaus des Albert von Goldschmidt-Rothschild in Königstein (siehe dazu Kommentar)
- Privatsammlung Hessen.

Literatur:
Museums Gesellschaft Kronberg e.V.: Philipp Rumpf (1821-1896), Frankfurt 1996. Die vier Tableaus abgebildet und beschrieben S.64 bis 66.

Ausstellung:
Philipp Rumpf (1821-1896), Kronberg im Taunus 12.Juli bis 15.September 1996. Dort Ausgestellt unter Nr.19 a bis d

Laut Ausstellungskatalog konnte die von Bödiger angegebene Provenienz nicht eindeutig geklärt werden. Albert von Goldschmidt-Rothschild kommt als Auftraggeber nicht in Frage, da dieser erst 1879 geboren wurde. Denoch gab es eine engere Bindung der Familie Rothschild an Kronberg und auch zur dortigen Malerkolonie. Carl Wilhelm und Hannah Mathilde Rothschild erbauten im Jahre 1887 die Villa Rothschild als Sommerresidenz in Kronberg. Hannah Mathilde war eng mit der Witwe Kaiser Friedrichs II. Victoria befreundet. Und diese war der gesellschaftlichen Mittelpunkt der Kronberger Malerkolonie. Dadurch gab es auch Berührungspunkte zwischen den Künstlern und der Familie Rothschild. Auch zu Rumpf hatte die Familie Kontakt und beauftragte ihn als Maler. So portraitierte er etwa die Nichten Emma und Clementine. Insofern könnte die Familie Rothschild durchaus als Auftraggeber der Raumdekoration in Betracht kommen.

Weitere Details:


Provenienz:
- Auktion Bödiger 1984 Lot 3693, dort als Provenienzangabe Teehaus des Albert von Goldschmidt-Rothschild in Königstein (siehe dazu Kommentar)
- Privatsammlung Hessen.

Literatur:
Museums Gesellschaft Kronberg e.V.: Philipp Rumpf (1821-1896), Frankfurt 1996. Die vier Tableaus abgebildet und beschrieben S.64 bis 66.

Ausstellung:
Philipp Rumpf (1821-1896), Kronberg im Taunus 12.Juli bis 15.September 1996. Dort Ausgestellt unter Nr.19 a bis d

Laut Ausstellungskatalog konnte die von Bödiger angegebene Provenienz nicht eindeutig geklärt werden. Albert von Goldschmidt-Rothschild kommt als Auftraggeber nicht in Frage, da dieser erst 1879 geboren wurde. Denoch gab es eine engere Bindung der Familie Rothschild an Kronberg und auch zur dortigen Malerkolonie. Carl Wilhelm und Hannah Mathilde Rothschild erbauten im Jahre 1887 die Villa Rothschild als Sommerresidenz in Kronberg. Hannah Mathilde war eng mit der Witwe Kaiser Friedrichs II. Victoria befreundet. Und diese war der gesellschaftlichen Mittelpunkt der Kronberger Malerkolonie. Dadurch gab es auch Berührungspunkte zwischen den Künstlern und der Familie Rothschild. Auch zu Rumpf hatte die Familie Kontakt und beauftragte ihn als Maler. So portraitierte er etwa die Nichten Emma und Clementine. Insofern könnte die Familie Rothschild durchaus als Auftraggeber der Raumdekoration in Betracht kommen.

Preis: 15000-20000 

© Van Ham Kunstauktionen, Köln 


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