Die Kunst, online zu lesen.

Home



Cornelia Schleime

Cornelia Schleime

Die bei mir sitzt & schläft ... 1985. Mischtechnik und Collage aus Flies und Sand auf Leinwand. 100 x 100 cm. Signiert "C.M.P." und datiert. - Dekorativ in schwarzer Schattenfugen-Leiste gerahmt.

Beeinflusst von den Werken Cy Twomblys, widmete sich Cornelia Schleime schon vor ihrem Wechsel von Ost- nach West-Berlin 1984 dem "Kratzen, Ritzen und Zeichen setzen" in der Art der ecriture automatique, wie sie schon die Surrealisten, aber auch Cy Twobly genutzt haben. Zwar wird Schrift bei ihren Arbeiten noch nicht in den Gestus überführt, sondern ist noch mit Inhalten besetzt, verbleibt aber im Moment des Zusammenhanglosen: "Die bei mir sitzt & schläft / Lurche fallen ins Grüne / Der Blick abseits des Bildes / Fische fressen Hoffnung. Inmateriell [sic!] werden die Brücken über uns einstürzen / Die Nacht hat Struckturen [sic!] geschluckt / Der du die Nacht liebst / Die Wege des Blinden / Den Stock in der Hand vergessen" steht auf der linken und rechten Bildhälfte der vorliegenden Arbeit geschrieben. Mittig öffnet sich fenstergleich eine Sicht auf gestaffelte Figuren. Das Aufbrechen der "Hermetik geschlossener, glatter Flächen", die dem Tafelbild immanent ist, wird Schleimes Anliegen. Mittels aufgerauter Oberflächen z.B. unter Verwendung von Sand und unregelmäßigen Fliesauflagen, wird diese Öffnung zum Umraum vorsichtig auf die Materialität des Werks transferiert. Die zarten Figurinen der frühen Werke weichen in den folgenden Jahren Fragestellungen zur Wahrnehmung. (vgl. E.Gillen, Cornelia Schleime: Ich male, also bin ich, 2002).

Weitere Details:


Beeinflusst von den Werken Cy Twomblys, widmete sich Cornelia Schleime schon vor ihrem Wechsel von Ost- nach West-Berlin 1984 dem "Kratzen, Ritzen und Zeichen setzen" in der Art der ecriture automatique, wie sie schon die Surrealisten, aber auch Cy Twobly genutzt haben. Zwar wird Schrift bei ihren Arbeiten noch nicht in den Gestus überführt, sondern ist noch mit Inhalten besetzt, verbleibt aber im Moment des Zusammenhanglosen: "Die bei mir sitzt & schläft / Lurche fallen ins Grüne / Der Blick abseits des Bildes / Fische fressen Hoffnung. Inmateriell [sic!] werden die Brücken über uns einstürzen / Die Nacht hat Struckturen [sic!] geschluckt / Der du die Nacht liebst / Die Wege des Blinden / Den Stock in der Hand vergessen" steht auf der linken und rechten Bildhälfte der vorliegenden Arbeit geschrieben. Mittig öffnet sich fenstergleich eine Sicht auf gestaffelte Figuren. Das Aufbrechen der "Hermetik geschlossener, glatter Flächen", die dem Tafelbild immanent ist, wird Schleimes Anliegen. Mittels aufgerauter Oberflächen z.B. unter Verwendung von Sand und unregelmäßigen Fliesauflagen, wird diese Öffnung zum Umraum vorsichtig auf die Materialität des Werks transferiert. Die zarten Figurinen der frühen Werke weichen in den folgenden Jahren Fragestellungen zur Wahrnehmung. (vgl. E.Gillen, Cornelia Schleime: Ich male, also bin ich, 2002).

Preis: 7000 

© Jeschke - van Vliet Auctions Berlin, Berlin 


Zurück




Jeschke, van Vliet Kunstauktionen - Jeschke, van Vliet Kunstauktionen -
English Site Über Jeschke van Vliet Auctions Berlin GmbH

News

English Site News

Auktionstermine

English Site Auktionstermine

Aktuelle Highlights

Kataloge

English Site Kataloge







Copyright © '99-'2020
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Auktionen

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce