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Felder-Gestalt, 2001

Bernard Schultze, Felder-Gestalt, 2001

Öl auf Leinwand

140 x 120 cm / gerahmt 146 x 125 cm
55 x 47 inch / gerahmt 57 x 49 inch

unten rechts signiert, datiert, monogrammiert "2001 BS"
rückseitigauf der Leinwand signiert, datiert, betitelt "Bernard Schultze 2001 "Felder-Gestalt""

- mit Modellrahmen -

N 9457

Über das Werk

Er gilt als der Romantiker unter den Informellen. Zu Beginn seiner Laufbahn noch der fantastischen Welt des Surrealismus zugewandt, entwickelte Bernard Schultze später unter dem Einfluss von Tachismus und Action Painting eine höchst eigenständige lyrisch-abstrakte Bildsprache. Naturhafte Prozesse, wuchernde Farben und Formen, ein unablässiges Wachsen und Sich-Verändern kennzeichnen seine Bildsprache.

Das Gemälde mit dem Titel Felder-Gestalt ist hauchzart, duftig und fein gesponnen. Sein feingliedriges Netz entfaltet sich in einem organischen, unregelmäßigen Liniengespinst, durchwirkt von zarten Verästelungen und Geweben in unterschiedlichen Farben. Die Bildfläche scheint in unaufhörlicher Bewegung, sich immer wieder neu formierend und ordnend.

Hier klingt noch einmal von Ferne die Écriture automatique der Surrealisten an, das automatische, unbewusste Schreiben ohne die Kontrolle des bewussten Ichs - eine Arbeitsweise "unter dem Diktat des Unbewussten" die Schultze nach eigener Aussage schon aufgenommen hatte, ohne von dem Dichter André Breton je gehört zu haben. "Es ist das Ungefähre, das mich anzieht", so der betagte Künstler, "niemals etwas zu deutlich ausdrücken, um nicht das Phänomen der Automation zu gefährden. Die Kritzeleien sind es oft, die uns den nächsten Schritt aufzeigen."

Dr. Doris Hansmann, Kunsthistorikerin

Weitere Details:


Über das Werk

Er gilt als der Romantiker unter den Informellen. Zu Beginn seiner Laufbahn noch der fantastischen Welt des Surrealismus zugewandt, entwickelte Bernard Schultze später unter dem Einfluss von Tachismus und Action Painting eine höchst eigenständige lyrisch-abstrakte Bildsprache. Naturhafte Prozesse, wuchernde Farben und Formen, ein unablässiges Wachsen und Sich-Verändern kennzeichnen seine Bildsprache.

Das Gemälde mit dem Titel Felder-Gestalt ist hauchzart, duftig und fein gesponnen. Sein feingliedriges Netz entfaltet sich in einem organischen, unregelmäßigen Liniengespinst, durchwirkt von zarten Verästelungen und Geweben in unterschiedlichen Farben. Die Bildfläche scheint in unaufhörlicher Bewegung, sich immer wieder neu formierend und ordnend.

Hier klingt noch einmal von Ferne die Écriture automatique der Surrealisten an, das automatische, unbewusste Schreiben ohne die Kontrolle des bewussten Ichs - eine Arbeitsweise "unter dem Diktat des Unbewussten" die Schultze nach eigener Aussage schon aufgenommen hatte, ohne von dem Dichter André Breton je gehört zu haben. "Es ist das Ungefähre, das mich anzieht", so der betagte Künstler, "niemals etwas zu deutlich ausdrücken, um nicht das Phänomen der Automation zu gefährden. Die Kritzeleien sind es oft, die uns den nächsten Schritt aufzeigen."

Dr. Doris Hansmann, Kunsthistorikerin

Preis: auf Anfrage 

© Galerie Neher, Essen 


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