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Komplette Serie von 16 Figuren der Commedia dellArte, Nymphenburg, nach Modell von F. A. Bustelli

Komplette Serie von 16 Figuren der Commedia dellArte, Nymphenburg, nach Modell von F. A. Bustelli

Porzellan. Farb- und Goldstaffage. Isabella und Octavio, Capitano Spavento und Leda, Julia und Pantalone, Scaramuz und Colombine, Mezzetino und Lalage, Lucinda und Pierrot, Donna Martina und Dottore, Anselmo und Corine. Pressmarken, Mod.-Nrn. 6 und 55, 252 und 85, 11 und 57, 240 und 76, 68 und 1, 69 und 54, 87 und 91, 49 und 205. Capitano best. H. ca. 18 cm bis 21,5 cm.

Die berühmte Serie der 16 Komödienfiguren wurde um 1760 von F. A. Bustelli für die Desserttafel des Münchner Hofes entworfen. Bei diesen "Komödianten handelt es sich ... um Figuren der Commedia dellarte, eines im 16. Jh. in Italien entstandenen Stegreiftheaters ohne festen Text, bei dem allein der Handlungsrahmen, eine Liebesgeschichte mit Hindernissen, vorgegeben war. Dabei traten stets die selben Personen auf, feste Charaktertypen in wiedererkennbaren Kostümen, deren Verhalten das Publikum vorausahnen konnte. Diese Form des Theaters lebte vom Witz und von der Improvisationskunst der Schauspieler und verdankte ihren besonderen Reiz der Möglichkeit, auf aktuelle politische oder gesellschaftliche Ereignisse sogleich zu reagieren und spontan auf sie anzuspielen. Vom derben Volkstheater zum fürstlichen Amüsement aufgestiegen, eroberte die Commedia dellarte rasch die Höfe Europas".

Vgl. Hantschmann, Katharina, Italienische Komödie, in: Franz Anton Bustelli. Nymphenburger Porzellanfiguren des Rokoko. München (BNM) 2004, S. 254 bis 263.

Weitere Details:


Die berühmte Serie der 16 Komödienfiguren wurde um 1760 von F. A. Bustelli für die Desserttafel des Münchner Hofes entworfen. Bei diesen "Komödianten handelt es sich ... um Figuren der Commedia dellarte, eines im 16. Jh. in Italien entstandenen Stegreiftheaters ohne festen Text, bei dem allein der Handlungsrahmen, eine Liebesgeschichte mit Hindernissen, vorgegeben war. Dabei traten stets die selben Personen auf, feste Charaktertypen in wiedererkennbaren Kostümen, deren Verhalten das Publikum vorausahnen konnte. Diese Form des Theaters lebte vom Witz und von der Improvisationskunst der Schauspieler und verdankte ihren besonderen Reiz der Möglichkeit, auf aktuelle politische oder gesellschaftliche Ereignisse sogleich zu reagieren und spontan auf sie anzuspielen. Vom derben Volkstheater zum fürstlichen Amüsement aufgestiegen, eroberte die Commedia dellarte rasch die Höfe Europas".

Vgl. Hantschmann, Katharina, Italienische Komödie, in: Franz Anton Bustelli. Nymphenburger Porzellanfiguren des Rokoko. München (BNM) 2004, S. 254 bis 263.

Preis: 14000-16000 

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus, München 


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