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Föhnabend im März

Alfred Leithäuser

Geboren: 1898 in Wuppertal
Gestorben: 1979 in Gauting

Stilrichtungen

- Neue Sachlichkeit

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Zum Künstler


Alfred Leithäuser besucht zunächst die Kunstgewerbeschule in Barmen/Wuppertal und lernt bei Gustav Wiethüchter. Weitere Studien erfolgen in München und Paris, wo er 1926 seine erste Kollektivausstellung hat. Sein von Paul Cézanne inspirierter Stil gerät in München unter den Einfluss der Neuen Sachlichkeit. Er gehört hier neben Albert Heinzinger, Emil Scheibe, Ernst Oberle, Walter Rose, Hannes Rosenow und Ludwig Scharl der Gruppe Münchner Realisten an
 Nach den traumatisierenden Erlebnissen des Zweiten Weltkriegs knüpft Leithäuser wieder bei Cézanne an. Seine Bilder sind einfach und klar komponiert und ohne illusionistische Effekte. Die großzügig verwandte Farbe, die festen Umrisslinien, unterstreichen eindrucksvoll die unliterarischen Motive seiner Malerei: das Stilleben, die Landschaft und die figürliche Kompositionen. Sie ähneln damit den ruhig- expressiven Arbeiten von Gabriele Münter. Leider finden sich keine Belege darüber, inwieweit die beiden auch räumlich benachbarten Künstler miteinander im Austausch standen. Vermuten darf man das allerdings.
1978 ehrt die Stadt Wuppertal den Künstler gemeinsam mit Pina Bausch für sein Lebenswerk mit dem Eduard von der Heydt-Preis.
Leithäusers Werk und Biografie zeigen einen Künstler, der trotz einer hoffnungsvoll begonnenen Karriere zeitlebens kaum mehr als regionale Bedeutung erlangt. Seine Vita spiegelt auch die Widrigkeiten eines deutschen Künstlerlebens im 20. Jahrhundert. Früh beschädigt durch eine schwere Verwundung im Ersten Weltkrieg, benötigt er einen Brotberuf bei der Reichsbahn, um seine  künstlerische Ausbildung zu finanzieren. Noch bevor er seine eigene Handschrift finden kann, gerät er ab 1933 in Deutschland unter das Kunstdiktat der Nationalsozialisten. Als die braune Diktatur endlich vorüber ist, zählt Alfred Leithäuser - der stets an seinen Themen Landschaft, Stilleben und menschliche Figur festhielt - angesichts der Vorherrschaft der Abstraktion schon zu den Gestrigen. Im Mai 1979 verstirbt Alfred Leithäuser in seiner Wahlheimat Gauting.
Unser Gemälde „Föhnabend im März“ ist eine einfühlsame, stimmig komponierte Farbsymphonie der spätwinterlichen Voralpenlandschaft.
(Quellen: wikipedia, versch. Presseartikel anlässlich 100. Geburtstag)
 

 


Arbeiten des Künstlers

Leithäuser, Alfred ◊ Föhnabend im März
Leithäuser, Alfred ◊ Föhnabend im März

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