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Ernst Wilhelm Nay


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Nay, Ernst Wilhelm ◊ Farbige Komposition, 1958
Nay, Ernst Wilhelm ◊ Farbige Komposition, 1958

Biographie


ERNST WILHELM NAY ( 1902 - 1968 )

Ernst Wilhelm Nay wird am 11. Juni 1902 in Berlin geboren; nach seiner Schulausbildung beginnt Nay 1921 eine Buchhandelslehre; anschließend widmet er sich als Autodidakt der Malerei und stellt sich 1924 mit drei Bildern bei Karl Hofer an der Berliner Hochschule für Bildende Künste vor; im darauffolgenden Jahr wird Nay als Stipendiat in die Malklasse Hofers aufgenommen; er beendet das Studium 1928 als Meisterschüler Karl Hofers; in der Folgezeit Studienreisen nach Paris und Rom; in der Auseinandersetzung mit Werken von Kirchner und Matisse vollzieht sich seine erste Orientierung, seine Stilleben, Porträts und Landschaften finden große Anerkennung; 1931 erhält Nay ein neunmonatiges Stipendium für die Villa Massimo in Rom, wo seine surrealistisch-abstrakten Bilder entstehen; 1935 - 36 Sommeraufenthalte an der Ostsee, wo er in seiner ersten größeren Werkphase seine Dünen- und Fischerbilder malt; 1937 erhält Nay ein von Edvard Munch finanziertes Arbeitsstipendium, das ihm im gleichen Jahr einen Aufenthalt in Norwegen und auf den Lofoten ermöglicht; in den dort entstandenen " Fischer- und Lofotenbildern " erreicht sein Schaffen einen ersten künstlerischen Höhepunkt; 1937 werden in der Ausstellung "Entartete Kunst" zwei seiner Werke gezeigt und Nay wird mit Ausstellungsverbot belegt; 1940 zum Kriegsdienst einberufen; die künstlerische Verarbeitung des Krieges vollzieht sich 1945 -1948 in den "Hekate-Bildern"; 1949 -1951 entstehen die "Fugalen Bilder", in denen glühende Farbe und verschlungene Formen einen Neubeginn setzen; 1950 zeigt die Kestner- Gesellschaft, Hannover, Nays erste Retrospektive; 1951 übersiedelt er nach Köln; hier setzt Nays endgültiger Schritt zur völlig ungegenständlichen Malerei in seinen "Rhythmischen Bildern" ein; die stärkste Werkphase beginnt 1954 mit den "Scheibenbildern"; diese finden 1963/64 ihre Weiterentwicklung in den "Augenbildern"; mit der ersten amerikanischen Einzelausstellung in den Kleeman Galleries, New York, 1955, seinem Beitrag für die Biennale in Venedig 1956 sowie seiner Beteiligung an der documenta in Kassel 1955, 1959 und 1964 vollzieht sich sein internationaler Durchbruch; er erhält wichtige Preise (u.a. 1956 Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein- Westfalen) und ist bei fast allen wichtigen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten; Nays Werk lässt sich keiner Kunstströmung zuordnen; während sein Frühwerk noch Einflüsse von Matisse und Hofer aufzeigt, beginnt er sehr bald konsequent mit der Entwicklung seiner eigenen Farb- und Formensprache, die er bis zu seinem Lebensende beibehält; Nay stirbt am 8. April 1968 in Köln.



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