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Sonne, Wald und Wasser

Florian Pelka

Geboren: 1971 in Berlin

Stilrichtungen

- Neue Figuration

- Zeitgenössische Kunst

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Kataloge:

Florian Pelka, Arbeiten aus den letzten zwei Jahren

Zum Künstler


(...) Lassen wir den vergleichenden Blick an dieser Stelle zu den Bildern von Florian Pelka (Berlin) schweifen, der, vom schönen Schein der Moden gelangweilt, seine Bildtemperatur ebenso heruntergeschraubt hat (Abb. 38). Obwohl Florian Pelkas Bilder voll sind mit auffälligen Verweiszeichen, präsentieren sie sich als ausgesprochene Denarrationszonen. Pelka vermeidet jeden erzählerischen Anschein, er führt die Manipulierbarkeit von Lebenszeit und Aura, Reflexion und Paranoia vor Augen - ohne Historie zu leugnen, wenngleich diese, vom Ruhm verzehrt, häufiger als kryonisierte Science Fiction in Erscheinung tritt denn als lebensgeschichtliches Fadenknäuel. Pixel für Pixel, Pinselstrich für Pinselstrich wird der Betrachter auf´s Glatteis geführt. Was früher felsenfeste Übereinkünfte waren, Ecksteine der Identität eines jeden, sind jetzt zusammen nicht mehr als eine Handvoll bengalischer Blitzer in einem Ozean aus uns umströmenden Daten. (...) New German Painting
Hrsg. Christoph Tannert, Prestel München 2007
dt./englisch, 256 Seiten, 240 Abbildungen, Seite 42 - 43
ISBN: 3-7913-3666-5



"Auf den Bildern Florian Pelkas verschmelzen unmittelbar deutbare, figurative Elemente mit diffusen abstrakten Partien, die Raum und Perspektive verschleiern, die die Modulation des Lichts regulieren, Zusammenhänge konstruieren oder auch vermeintlich miteinander kommunizierende inhaltliche Bezüge kappen. Aus ihnen entwickeln sich gestaffelte, wandernde, strudelnde und wuchernde Bereiche, die für Dunst, Wolken, Erde und Wasser stehen und zugleich und vordringlich ein Spiel mit den faszinierenden koloristischen Möglichkeiten bedeuten, die sich während des Malprozesses eröffnen. Ornamentale Einschübe in Form von Arabesken, Kreissegmenten und Kurven greifen gelegentlich gliedernd in die Komposition ein. Diese geometrischen Schmuckformen unterlaufen sich andeutende Raumdefinitionen, und dynamisieren die von ihnen durchzogenen Areale -ähnlich wie wir es vom Ornamentstich der Renaissance kennen -, grenzen ab und raffen zusammen, wobei ihre exakten Gefüge und ihre leuchtende, ja grelle Farbigkeit in Widerspruch zu primär fließenden Strukturen stehen."
Ausschnitt aus der Eröffnungsrede des Kunsthistorikers Dr. Jürgen Schilling, anlässlich der Ausstellung „Colorado“ am 6.11.2004 in Berlin.




Die Kunstwissenschaftlerin Birgit Acar, Berlin, schreibt in einem Katalogtext 2004:

"Die Arbeiten Florian Pelkas untersuchen, über das Tafelbild hinaus, die Bedingungen und Möglichkeiten einer Repräsentation der Wirklichkeit in Bildern. Sie sind damit nicht nur unmittelbarer, expressiver Ausdruck eines Lebensgefühls in der Informationsgesellschaft. Die visuellen Klischees unseres Alltags werden spielerisch benutzt. Die Sehgewohnheiten aus den Medien werden aufgenommen und erweitert. Durch Verschiebungen und Verschränkungen aus diesen Ebenen gelangt Florian Pelka zur Synthese einer eigenwilligen Bildsprache. Es sind dabei die sinnlichen Qualitäten der materiellen Wirklichkeit eines Tafelbildes, die in diesem Spiel gewinnen."


Arbeiten des Künstlers

Pelka, Florian ◊ Verortungen, 2005
Pelka, Florian ◊ Verortungen, 2005

Pelka, Florian ◊ Sonne, Wald und Wasser, 2004
Pelka, Florian ◊ Sonne, Wald und Wasser, 2004

Pelka, Florian ◊ In der Abendluft, 2004
Pelka, Florian ◊ In der Abendluft, 2004

Pelka Florian - Wir bedienen Sie gern, 2004
Pelka Florian - Wir bedienen Sie gern, 2004

Pelka Florian - Kaufentfaltungen, 2005
Pelka Florian - Kaufentfaltungen, 2005

Pelka Florian - Affe vervierfalten, 2005
Pelka Florian - Affe vervierfalten, 2005

Pelka Florian - Am Pool, 2005
Pelka Florian - Am Pool, 2005

Pelka Florian - Scooter, 2005
Pelka Florian - Scooter, 2005

Pelka Florian - Triaden, 2005
Pelka Florian - Triaden, 2005

Biographie


1971 geboren in Berlin
1990-91 Westafrika
1991-97 Philosophie / Literaturwissenschaft an der FU Berlin
1993-94 Jahresstipendium des DAAD an der Universität Paris VIII, Philosophie/ Ästhetik
1994-2000 Bildende Kunst an der UDK Berlin, Klasse Georg Baselitz
2001 Meisterschüler bei Prof. Baselitz

1997-98 Mitarbeit im "Neuen Berliner Kunstverein"
1999-2001 Mitarbeit an der UDK, Kunstgeschichte / Kunstwissenschaft
2001-05 Dozent für "Visuelle Kommunikation" an der Mediadesign Hochschule
2006-2007Lehrauftrag für Malerei an der Berliner Technischen Kunstschule

Bilder befinden sich in den Sammlungen
der Investitionsbank Berlin, des Willy-Brandt-Hauses, Berlin, des Neuen Berliner Kunstvereins und der IG Metall, Frankfurt



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Ausstellungen


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
01.04.2011
Aus dem Bestand...
27.06.2011
Neuerwerbungen
23.07.2012
Accrochage, Sommer 2012
11.09.2014
17 Künstler 17 Bilder 17 Tage


Weitere Termine:

Ausstellungen (Auswahl)

2012

Der Faun des Königs", Kunsthalle Schloss Seefeld, München
"Geräusche im Garten", Galerie Tobias Schrade, Ulm
"ist zwîfel herzen nâchgebûr", Galerie Greulich, Frankfurt
Art Karlsruhe, Galerie Tobias Schrade

2011

„Similis -Affe sein“, Galerie Souterrain, Berlin
"15 Jahre Galerie im Tulla", Mannheim
"art space", Alte Brauerei, Potsdam
"Color & Style", Kunsthalle M3, Mengerzeile, Berlin
"Shadows of the Bright", Galerie berlinartprojects
Art Karlsruhe, Galerien Tammen und Arthea

2010

"edel.hilfreich.gut.", Galerie im Tulla, Mannheim
"Tierparade", Galerie Lake, Oldenburg
"Figur", Galerie Tobias Schrade, Ulm
"Beim Verlassen der Ebene", Galerie Greulich, Frankfurt
"Fundstücke, Galerie Arthea & Lauth, Mannheim
Art Karlsruhe, Galerien Tobias Schrade, Ulm / Tammen, Berlin


2009

"SCHAUSEITEN DER MATERIE - Stillleben in Fotografie und Malerei"
kuratiert von ENNO KAUFHOLD
Galerie Tammen, Galerie Gaulin & Partner, Berlin

"Die Sieben Todsünden", Tammen Galerie, Berlin

Art Karlsruhe, Galerie Tobias Schrade

"Schmelz, Schaum und Schande" (E)
Galerie Tobias Schrade, Ulm

"Isometrie" (E)
Robert-Koch-Institut
Nordufer 20, Berlin


2008
Korean International Art Fair, Seoul, Galerie Tammen, Berlin
"The seven deadly sins", Gallery Artbank, Seoul, Korea
"Mensch-Raum-Landschaft", Willy-Brandt-Haus, Berlin
"Polymerisation", Robert-Koch-Institut, Berlin
"Trug und Trophäe", Kunsthalle am Ammersee, Stegen /München
"Der Schamane", Galerie Greulich, Frankfurt
Art Karlsruhe, Galerie Gaulin & Partner, Berlin

2007 Accrochage, Tammen Galerie, Berlin
Art-Fair Köln, Tammen Galerie, Berlin
4. Berliner Kunstsalon, Tammen Galerie Berlin
KIAF, Korean International Art Fair, Tammen Galerie, Berlin
Art Karlsruhe, Tammen Galerie, Berlin/ Kunsthaus Lübeck
Liste Köln, Galerie Noack, Mönchengladbach
Druckerei Conrad, Berlin

2006 Galerie auf Zeit, Cottbus/Sachsendorf-Madlow

2005 Galerie Elahe in Zusammenarbeit mit dem Museum of Contemporary Art, Teheran / Iran
ART Cologne, Galerie Tammen und Busch,Berlin
Leipziger Buchmesse, Art-Edition, Kunsthaus Lübeck
„Art Karlsruhe“, Galerie Tammen & Busch, Berlin
„131“, Künstlerhaus Bethanien, Berlin

2004 "Augenkitzel“, Galerie Tammen & Busch, Berlin
„Luxus“, Löwenpalais, Stiftung Starke, Berlin
„Colorado“, Galerie Tammen & Busch, Berlin
„all about….berlin 2“, white box, Kultfabrik München
„between“, Galerie Tammen & Busch, Berlin

2003 „after the fair“, Galerie Tammen und Busch, Berlin
„artfair“, Galerie Tammen & Busch, Palladium, Köln
„Zeitgenössisch“, KPM, Berlin

2002 „Kunstpreis 2002“, Preisträger, Schloss Gifhorn
„Junge Positionen zeitgenössischer Malerei“, Galerie Tammen & Busch
„signal“, Videofestival „reich und berühmt“, Podewil, Berlin

2001 "Meisterschüler“, UDK, Berlin

2000 „Schaustelle 5“, Galerie Giesler und Partner, Berlin

1999 „Reset“, Galerie G7, Berlin
„Schaustelle 4“, Galerie Michael Schultz, Berlin
„Innen“, Video, Shop deutsche Guggenheim, Berlin

1998 „Haut“, Videoinstallation, Kultursommer Stadt Wittenberg
„Tatort Kunst“, Neue Galerie, HDK, Berlin
„Klasse Baselitz“, HDK, Berlin

1997 „ten-atgal“, Kablys, Meno Lyga Palace, Vilnius, Litauen




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Literatur


"Florian Pelka", Katalog 2005, herausgegeben von der Galerie "Tammen Galerie", Berlin und dem "Kunsthaus Lübeck", Lübeck, über 60 Seiten und zahlreichen Farbabbildungen, mit Texten von Christoph Tannert und Dr. Jürgen Schilling.



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