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Geisha, 2002

Bernard Pras


Stilrichtungen

- Zeitgenössische Kunst

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Zum Künstler


Bernard Pras zeigt uns Fotographien ausgehend von dreidimensionalen Objekt-Installationen. Dabei spielt der Künstler mit den Dimensionen, denn er konzipiert seine Installationen dreidimensional nach dem Prinzip der Anamorphose, wobei das Fotomotiv nur unter einem bestimmten Blickwinkel zu erkennen ist.
In seinen jüngsten Arbeiten vervollkommnet Bernard Pras seinen Stil, indem er die in den Installationen verwendeten Objekte immer mehr in Verbindung zur dargestellten Figur setzt, sodass humorvolle Zusammenhänge entstehen. So verwandelt er z.B. einen Ludwig den XIV. in einen König der Konsumgesellschaft, während er ein aussagekräftiges Portrait von Dali mittels Uhr, Schädel oder Klavier konzipiert.
Das Faszinierende an Pras Arbeiten ist, dass die Objekte, welche die Komposition bilden, von dreidimensionalen bekannten Gegenständen zu zweidimensionalen ästhetischen Formen werden. Das Objekt existiert nicht mehr nur als Verwendbares, sondern zunächst als Farbe und Form. Mit dieser skurrilen Beziehung zwischen Darstellendem und Dargestelltem, zwischen Teil und Ganzem, zwischen Drei- und Zweidimensionalem bieten uns seine Werke Reflexionen über die Dinge des Lebens. Weil diese alltäglichen Dinge in den Kompositionen von Bernard Pras ihrem Kontext entnommen werden, geraten sie in eine poetisch plastische Dimension, die den Betrachter immer wieder auf diese Diskrepanz zurückweist.


Arbeiten des Künstlers

Pras, Bernard ◊ L'Irlandais, 2003
Pras, Bernard ◊ L"Irlandais, 2003

Pras, Bernard ◊ Lolo Ferrari, 2001
Pras, Bernard ◊ Lolo Ferrari, 2001

Pras, Bernard ◊ Louis XIV, 2003
Pras, Bernard ◊ Louis XIV, 2003

Pras, Bernard ◊ Liberté, 2002
Pras, Bernard ◊ Liberté, 2002

Pras, Bernard ◊ Geisha, 2002
Pras, Bernard ◊ Geisha, 2002

Pras, Bernard ◊ Compienga - Burkina-Faso, 2002
Pras, Bernard ◊ Compienga - Burkina-Faso, 2002

Biographie


Bernard Pras wird am 22 März 1952 in Roumazières, Frankreich geboren. Er lebt und arbeitet in Paris. Mit 14 Jahren entdeckt er die Malerei, die ihm auf einmal Perspektiven eröffnet, die ihm der schulische Unterricht nicht gewähren konnte. Er fertigt zunächst Kopien nach amerikanischen Künstlern, hauptsächlich Landschaften und Stillleben an. Der begabte Maler spezialisiert sich jedoch während seines Studiums an der Toulouser Kunsthochschule auf dem Gebiet des Portraits, einem Feld, das ihn heute mehr denn je beschäftigt.
Im Jahre 1993 unternimmt er plastische Recherchen über den Übergang vom Zweidimensionalen in der Malerei zum Volumen. Eines Tages rettet er eine Tüte alter Plastik-Spielzeuge, die eine Bekannte wegwerfen wollte. So beginnt er 1994 anthropomorphe aus Plastik-Objekten bestehende Skulpturen zusammen zu stellen. 1997 entstehen die ersten Inventare. Ein „Inventar“, so Pras, ist eine durchdachte Anhäufung von Objekten, wie Spielzeuge, Geschirr, Konsumprodukte, Haushaltgegenstände... die unseren Alltag umgeben, und deren Zusammenstellung eine anamorphistische Komposition bildet. Die ersten 13 Inventare werden erfolgreich zur ersten Einzelausstellung in der Galerie Delarue in Paris im Oktober 1998 gezeigt. Daraufhin folgen zahlreiche Einzelausstellungen, Messeteilnahmen, die zu Presseveröffentlichungen oder auch Fernsehsendungen führen und zur Anerkennung beitragen, sodass Bernard Pras heute zu den vielversprechendsten französischen Künstlern der Gegenwart gehört.



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Ausstellungen


Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
25.10.2007
Toronto International Art Fair


Weitere Termine:

Einzelausstellungen

1982 Hôtel Saint-Simon, Angoulême, Frankreich
1993 Galerie Trait d’Union, Cognac, Frankreich
1994 Galerie MR, Angoulême
1995 Centre Culturel Eric Satie, Arcueil, Frankreich
1998 Galerie Bruno Delarue, Paris, Frankreich
Galerie Bruno Delarue, Etretat, Frankreich
1999 Galerie Raphaël Picard, Straßburg, Frankreich
Art Paris (Galerie Bruno Delarue), Frankreich
Arsenal, Metz, Frankreich
2000 Galerie Art Espace, Thonon les Bains, Frankreich
Galerie Eric de Montbel, Paris, Frankreich
Galerie Bruno Delarue, Paris, Frankreich
Ferme Isasha, Chaumont-Gistoux, Belgien
Galerie Laurence Klein, Brüssel, Belgien
Zentrum für Fotografie, Rouen, Frankreich
2001 Galerie Christine Kandler, Toulouse, Frankreich
2002 Galerie Bruno Delarue, Paris
2003 Kunstzentrum, Évian, Frankreich
Art Festival of Galway, Ireland
Galerie Eric de Montbel, Paris
Alliance Française, Lima, Peru
Galerie Frédéric Storme, Lille, Frankreich
Kunstzentrum, Montpellier, Frankreich
2004 Galerie Christine Kandler, Toulouse, Frankreich
Kulturzentrum, Saint Cyprien, Frankreich
2005 Galerie Raphael 12, Frankfurt am Main

Gruppenausstellungen

1977 I. Kunstsymposium, Angoulême, Frankreich
1978 II. Kunstsymposium, Angoulême, Frankreich
1980 „Les Epouvantails“, Kulturzentrum im Marais, Paris, Frankreich
1992 Miniatuur Museum, Amsterdam, Niederlande
1993 „Bogart, Lindström, Corneille, Pras“, Museum von Cognac, Frankreich
Salon de Montrouge, Frankreich
1995 II. Marché de l’art, Saint-Cloud, Frankreich
1999 Palais de la Découverte, Paris, Frankreich
„Confrontations Mélois, Pras“, L’Arsenal, Soissons, Frankreich
Museum von Krakau, Polen
2000 2ème Week-end, La Ferme du Buisson, Noisiel, Frankreich
Stiftung Prinz Pierre von Monaco, Monaco
Art Monbouan, Moulins, Frankreich
„La Femme100 Corps“, Galerie Bruno Delarue, Paris, Frankreich
Art Paris 2000 (Galerie Bruno Delarue), Paris, Frankreich
IV. Messe für Fotografie, Ehrengast, Ormesson sur Marne, Frankreich
Stiftung Danaë, Jarnac, Frankreich
Photo Image, Messe für Fotografie, Paris, Frankreich
Salon d’Angers, Frankreich
2001 Festival International du Film fantastique, Géradmer, Frankreich
„Un Monde d’Illusion“, Kulturzentrum Aragon, Oyonnax, Frankreich
„Mirage“, Galerie Bruno Delarue, Paris, Frankreich
Spiel der Frankophonie, Ottawa, Kanada
2002 St’Art, Straßburg, Frankreich
Art Paris, Galerie Bruno Delarue
L’Art d’être bête, Aulnay-sous- Bois, Frankreich
2003 Entre-deux, Galerie du Centre und Galerie Bruno Delarue, Paris
Histoires bêtes, Laon, Frankreich
2004 Holland Art Fair, Galerie Bruno Delarue, Niederlande
Chacun sa vague, Musée de Saint-Cyr-sur-Mer, Frankreich


Preise

1974 Preis der Stadt Toulouse
1977 Preis der Stadt Angoulême
2001 Preis des Herzogs und der Herzogin von Valverde von Ayala Valva, Monaco



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