Die Kunst, online zu lesen.

Home



Otto Ritschl

Geboren: 1885
Gestorben: 1976

BiographieArbeiten

Arbeiten des Künstlers

Ritschl, Otto ◊ Komposition 57/4, 1957
Ritschl, Otto ◊ Komposition 57/4, 1957

Ritschl, Otto ◊ Komposition 72/1, 1972
Ritschl, Otto ◊ Komposition 72/1, 1972

Ritschl, Otto ◊ Komposition 74/20, 1974
Ritschl, Otto ◊ Komposition 74/20, 1974

Ritschl, Otto ◊ Komposition 58/4, 1958
Ritschl, Otto ◊ Komposition 58/4, 1958

Biographie


Otto Ritschl wird am 9. August 1885 in Erfurt geboren; 1891 – 1902 zieht die Familie nach Hannover, wo er die Schule absolviert; 1903 Grundausbildung beim Militär; 1908 Tätigkeit an der Landesbank Wiesbaden und erste schriftstellerische Arbeiten, u.a. für das Theater; 1915 erlebt Ritschl die erste Premiere eines seiner Stücke am Hamburger Thalia-Theater; nach ersten Erfolgen als Schriftsteller und Bühnendichter beginnt Ritschl unter dem Eindruck des Zusammenbruchs des Ersten Weltkrieges in Wiesbaden autodidaktisch zu malen; 1919 erste Ausstellung seiner Bilder im Kunstverein Wiesbaden und Verkauf seiner ersten Werke; Ritschl kündigt seine Stellung als Bankangestellter, um seine Tätigkeit als freischaffender Künstler in Wiesbaden aufzunehmen; 1920 reist er nach Dresden zu Conrad Felixmüller, der ein Bildnis von ihm malt; 1920 sieht Ritschl eine Ausstellung mit Werken von Cézanne, Dérain und Matisse, die ihn stark beeindrucken; 1923 erste Kontakte zu Jawlensky, der seit 1921 in Wiesbaden wohnt; 1925 beteiligt sich Ritschl an der Ausstellung „Neue Sachlichkeit“ in Mannheim; die Werke anderer Ausstellungsteilnehmer sind enttäuschend für Ritschl und lässt ihn an den Möglichkeiten realistischer Darstellungen zweifeln; teilweise Vernichtung der bisher geschaffenen Werke; 1926 – 1929 unternimmt er verschiedene Reisen nach Paris und trifft dort auf Wilhelm Uhde und Max Ernst; er setzt sich mit den Werken Légers, dem Kubismus und Surrealismus auseinander; 1932 letzte Ausstellung des Nassauischen Kunstvereins Wiesbaden mit abstrakter Kunst; im Frühjahr 1933 erhält Ritschl die Möglichkeit einer Ausstellung seiner ersten gegenstandslosen Gemälde im Folkwang-Museum, Essen; die Bilder werden nach einer Intervention der Nationalsozialisten abgehängt; Ritschl zieht sich zurück und arbeitet in der Abgeschlossenheit des Ateliers weiter und hat in dieser Zeit intensiven Austausch mit Jawlensky; ab 1934 beginnt sich Ritschl intensiv mit der Vedanta-Lehre, einer Richtung der indischen Philosophie, zu beschäftigen; 1937 werden Werke Ritschls aus öffentlichem Besitz beschlagnahmt; 1939 – 1942 wird Ritschl beim Finanzamt Wiesbaden dienstverpflichtet; 1942 wird sein Atelier zerstört; nach Kriegsende entstehen infolge Materialmangels Aquarelle und Gouachen, später erneut ausschließlich Leinwandbilder; in der ersten Ausstellung nach dem Krieg stellt Ritschl 1947 bei Ottomar Domnick in Stuttgart in einer Reihe mit Baumeister, Ackermann, Winter und Meistermann aus; 1948 wird Otto Ritschl Mitglied der Rheinischen Sezession und nimmt an deren ersten Ausstellung teil; im selben Jahr Beteiligung an dem Salon des Réalités Nouvelles, Paris; 1947 – 1951 Freundschaft mit Ernst Wilhelm Nay; 1954 Beteiligung an der Ausstellung Internationale Sezession in Schloss Morsbroich, Leverkusen, und Beginn der „geometrischen“ Werkphase; 1955 erhält Ritschl eine größere Einzelausstellung im neuen Museum Wiesbaden, weiterhin Beteiligung an der Ausstellung „ZEN 49“, München, sowie im selben Jahr Teilnahme an der „documenta I“ in Kassel; Verleihung der Goethe-Plakette des Landes Hessen; 1958 stirbt Ritschls Ehefrau; 1959 nochmaliger Wechsel der Formensprache seiner Kompositionen; Ritschl nimmt auch an der „documenta II“ teil; im Jahr 1960 wird ihm der Villa-Romana-Preis und das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen; Ritschl arbeitet jetzt in seinem neu errichteten Atelierhaus am Stadtrand von Wiesbaden; 1961 wird Ritschl zu seinem 75. Geburtstag im Von der Heydt - Museum Wuppertal eine Ausstellung gewidmet; im selben Jahr werden seine Werke bei Marlborough Fine Art, London, gezeigt; 1961 – 1970 erhält Ritschl verschiedene Ehrungen und Ausstellungen seiner Werke; 1972 erhält er das Große Bundesverdienstkreuz; 1977 folgen Ausstellungen im Kunsthaus Zürich sowie im Museum Folkwang, Essen; am 1. Juli 1976 stirbt Otto Ritschl in Wiesbaden.




BiographieArbeiten

© Galerie Weick    




Galerie Weick

English Site Galerie Weick

News

English Site News

Ausstellungen

English Site Ausstellungen

Kunstwerke

English Site Kunstwerke

Künstler

English Site Künstler







Copyright © '99-'2019
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum



Zum Seitenanfang Kunsthandel

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce