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Gustav Seitz

Geboren: 1906 in Neckarau bei Mannheim
Gestorben: 1969 in Hamburg

Stilrichtungen

- Moderne Kunst

BiographieArbeiten

Arbeiten des Künstlers

Seitz, Gustav ◊ Käthe Kollwitz, 1957/58
Seitz, Gustav ◊ Käthe Kollwitz, 1957/58

Seitz, Gustav ◊ Bertolt Brecht, Letzter Brechtkopf, 1968
Seitz, Gustav ◊ Bertolt Brecht, Letzter Brechtkopf, 1968

Seitz, Gustav ◊ Große Stehende, 1956
Seitz, Gustav ◊ Große Stehende, 1956

Seitz, Gustav ◊ Gabriele Hoffmann, 1961
Seitz, Gustav ◊ Gabriele Hoffmann, 1961

Biographie


Gustav Seitz ( 1906 - 1969 )

Am 11. September 1906 in Neckarau bei Mannheim geboren; er erhält seine erste künstlerische Ausbildung bei dem Bildhauer August Dursy in Ludwigshafen, sowie in dem Fach "Figürliches Zeichnen" bei Murano in Mannheim, anschließend lernt er bei Georg Schreyögg und Albert Lauermann an der Landeskunstschule Karlsruhe; 1925 Übersiedlung nach Berlin, die seine künstlerische Laufbahn in Gang setzt; Aufnahme in die Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst in Berlin-Charlottenburg, Schüler bei Ludwig Gies und Fritz Diederich; 1926 - 1932 Schüler und Meisterschüler bei Wilhelm Gerstel; im Jahr 1926 wird die kleine Terrakotta "Liebespaar" in der Galerie Flechtheim ausgestellt, in der Folge finanzielle Unterstützung durch Alfred Flechtheim; 1927 Studienreise nach Italien, längerer Aufenthalt in Florenz und in der Toskana, Berührung mit der etruskischen Plastik; 1927 - 1932 Ausstellungen in der Preußischen Akademie der Künste,in dem Verein Berliner Künstler sowie auf der Großen Berliner Kunstausstellung; 1928 - 1932 Studienreisen nach Paris, Besuch bei Aristide Maillol und Charles Despiau; 1932 erste Einzelausstellung im Kunstverein Mannheim; 1933 Meisteratelier an der Preußischen Akademie der Künste in Berlin unter Hugo Lederer; im selben Jahr Ausstellungen bei Flechtheim und Cassirer; 1934 große Reise nach Griechenland und Ägypten, die starke Eindrücke durch die frühe attische und ägyptische Kunst hinterlässt; 1935 Ausstellung Galerie Buchholz; die Berliner Nationalgalerie erwirbt die Terrakotta-Arbeit "Musik"; 1937 Studienreise nach Paris und Dänemark, Heirat mit der Architektin Luise Zauleck; Galerie Buchholz zeigt 1939 eine Ausstellung, in der neben Seitz auch Künstler wie Delacroix, Lehmbruck, Marcks, Maillol, Sintenis ausgestellt worden sind; 1940 - 1945 Soldat und Kriegsgefangenschaft; 1943 Zerstörung des Ateliers in Berlin mit allen seinen Arbeiten; 1946 Beteiligung an erster Nachkriegsausstellung in Berlin, wo neben Werken von Seitz auch Arbeiten von Barlach, Blumenthal, Gaul, Hartung, Heiliger, Kolbe, Lehmbruck und Maillol gezeigt werden; weiterhin Ausstellungen in der Galerie Gerd Rosen; 1946 Berufung auf den Lehrstuhl "Plastisches Gestalten" an der TU Berlin-Charlottenburg; 1947 entsteht die Plastik "Eva", die von der Nationalgalerie Berlin erworben wird, im selben Jahr Aufnahme in die "Neue Gruppe München" und in die "Darmstädter Sezession"; 1948/49 entstehen wichtige, teils lebensgroße Plastiken und Terrakotta-Arbeiten; 1950 Einzelausstellung in der Kunsthalle Mannheim und in der Kunsthalle Bremen, sowie in der Kestner- Gesellschaft, Hannover; 1951 Reise nach China, die nachhaltige Eindrücke für seine Porträtarbeit in Plastik und Zeichnung hinterlässt; Schaffung einiger Chinesen- und Koreaner-Porträts in der Plastik; Leitung eines Meisterateliers an der Deutschen Akademie der Künste in Berlin; 1952 Studienreise nach Frankreich und Besuch bei Picasso, im gleichen Jahr Arbeit an den Porträts Hope Foy und Arnold Zweig; 1953 Einzelausstellungen im Kunstverein Kassel und im Kaiser- Wilhelm- Museum Krefeld, sowie Beteiligung an mehreren Ausstellungen in Deutschland; 1954 Ausstellungen u.a. in Karlsruhe, Speyer, Wien, Budapest; die Kunsthalle Bremen erwirbt das Bronzebildnis "Hope Foy"; 1955 entstehen Porträts und weitere Kleinplastiken; 1956 Ausstellung zum 50. Geburtstag in der Kunsthalle Mannheim, die in die Kunsthalle Bremen weitergeht; die Kunsthalle Bremen erwirbt die "Artisten", die Kunsthalle Mannheim die "Koreanerin"; in der Nationalgalerie Berlin wird ein Kabinett mit Seitz-Plastiken eingerichtet; es erscheint das Buch "Gustav Seitz, Skulpturen und Zeichnungen", weitere wichtige Arbeiten entstehen in diesem Jahr, wie u.a. "Große Stehende", die Seitz später zu einem Torso zerschneidet; 1957 entsteht die bekannte Plastik "Käthe Kollwitz" in verschiedenen Variationen sowie weitere Arbeiten, u.a. "Marina", "Neugierige"; Ausstellungen im gleichen Jahr in Berlin, München und Karlsruhe; Cornelius-Preis der Stadt Düsseldorf; 1958 Berufung nach Hamburg und Übersiedlung dorthin; Seitz übernimmt die Nachfolge von Edwin Scharff an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg; Beginn an den Arbeiten "Sitzende Maja" und "Antonia"; weitere Bücher über Seitz erscheinen; 1959 Ausstellungsbeteiligung an der Documenta II in Kassel sowie in Darmstadt, Tübingen, Hamburg, Dijon, Düsseldorf, Nürnberg; im gleichen Jahr Reise nach Italien; 1960 werden die Arbeiten "Susanna", "Tanzende", "Lob der Torheit", "Schauspieler", "Mutter und Braut" ein Markstein im Oeuvre von Gustav Seitz; Ausstellungsbeteiligung in verschiedenen deutschen Städten; 1961/62 Entstehung wichtiger Arbeiten, wie u.a. die "Kniende Negerin"; Ausstellungen in Karlsruhe, Ulm, Darmstadt, Schweinfurt, Kiel, Wuppertal, Baden-Baden und Freiburg; 1963 Entstehung der "Catcher"- Plastiken, weiterhin der "Große weibliche Torso", "Männlicher Torso"; Frankreich-Reise, Ausstellungen in Mannheim, Heidelberg, Freiburg und Hamburg; es erscheint das Buch von H. Th. Flemming "Der Bildhauer Gustav Seitz"; 1964 Vollendung wichtiger Arbeiten, Einzelausstellungen in Baden Baden und Düsseldorf, Beteiligung an der Documenta III sowie Ausstellungen in Wien und Paris; 1964 mit zwei Preisen ausgezeichnet; 1965 Griechenland-Reise; Verleihung des "Edwin- Scharff- Preises" der Stadt Hamburg; 1966 Reise nach London und Paris; zu seinem 60. Geburtstag Ausstellungen in verschiedenen deutschen Städten; "Schiller-Plakette" der Stadt Mannheim und Mitgliedschaft in der "Academie Royal de Sciences des Lettres et des Beaux Arts Belgique", Brüssel; 1967 entstehen die Idole im großen Format; die Hamburger Kunsthalle erwirbt den "Geschlagenen Catcher", Ausstellungen in Lausanne und Montreal; 1968 Ausstellung auf der Biennale in Venedig, zusammen mit Horst Janssen und Richard Oelze; am 26. Oktober 1969 in Hamburg gestorben.



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Aktuelle und vergangene Ausstellungstermine:
14.02.2009
Gustav Seitz - Plastiken



Pressemitteilungen:
09.12.2008
Vorankündigung: Gustav Seitz - Plastiken
12.02.2009
Ausstellung - Gustav Seitz / Plastiken


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