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Peter Tscherkassky

Geboren: 3.10. 1958 in Wien

Stilrichtungen

- Zeitgenössische Kunst

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Biographie


PETER TSCHERKASSKY

3. Oktober 1958 In Wien geboren

1977 - 1979 Studium der Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Wien.
Januar 1978 Besuch einer fünftägigen Lecture-Serie von P. Adams Sitney im Österreichischen Filmmuseum – die erste Begegnung mit dem avantgardistischen Film.
ab Oktober 1979 zweiter Wohnsitz in Berlin; Beginn des Philosophiestudiums an der Freien Universität Berlin und an der Universität Wien.
November 1979 Erwerb einer Super-8-Ausrüstung.
Dezember 1979 Drehbuch und Drehbeginn zu Kreuzritter.

In den folgenden Jahren Begegnung und künstlerischer Austausch mit Thomas Kiesel, Frieder Butzmann, Reinhold Vorschneider, Nils Krüger, Regina Baumgart, Gerti Fietzek, Thomas Kapielski, Rolf-Peter Baacke und vielen anderen Berliner Kunst- und Kulturschaffenden.
Regelmäßige Besuche im Kino „Arsenal“, insbesondere der wöchentlichen Programme über das internationale Avantgardefilmschaffen.
1984 Begegnung mit Lisl Ponger, Dietmar Brehm und Ernst Schmidt jr1
1982 Gründungsmitglied der neu konstituierten Austria Filmmakers Cooperative. 1993 ausgetreten.
1984 Beginn der kuratorischen Tätigkeit mit der Präsentation des zweiteiligen Programms „überBlick – Super-8-Filme aus Österreich“ im Rahmen der Ausstellung „Kometen. Folge.Lawinen.Orte“ der Galerie Thaddäus Ropac im Kutscherhaus, Berlin.
Von 1987 bis 1991 kuratiert P.T. Programme und Retrospektiven zum österreichischen Avantgardefilm in Berlin, Luzern, Lissabon, Karlsruhe, Skövde (Schweden), Hannover, Strasbourg, Budapest, Warschau und Kremsir (CSFR).
Ende Juli 1984 Rückkehr nach Wien.
1984 Gründungsmitglied der „UFVA – Unabhängiger Film & Video Austria“ mit Eva Schlegel, Heimo Zobernig, Gudrun Bielz, Helmut Rainer, Helmut Mark und anderen.
1985 und 1986 Arbeit an der Dissertation „Film + Kunst: Zu einer kritischen Ästhetik der Kinematografie“ am Institut für Philosophie, Wien.
1986 Promotion zum Dr. phil.
1986 Begegnung mit Martin Arnold.
1988 Begegnung mit Kurt Kren.

Konzeption und Kurator des Festivals „Das Licht der Peripherie – Österreichischer Avantgardefilm 1957 - 1988“ im Museum des 20. Jahrhunderts, Wien.
1989 Förderungspreis für Filmkunst des Ministeriums für Unterricht und Kunst.
1989 - 2002 Lehrauftrag für künstlerische Filmgestaltung an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung, Linz, Mkl. für Experimentelle Visuelle Gestaltung (Prof. Herbert Lachmayer).
1990 Konzeption und Kurator des Symposions und Festivals „Im Off der Geschichte“ im Wiener Stadtkino (gemeinsam mit Martin Arnold).
1991 Konzeption und Kurator des neuntägigen Festivals „Found Footage - Filme aus gefundenem Material“ (gemeinsam mit Brigitta Burger-Utzer) im Wiener Stadtkino; mit Katalog. Als Trägerorganisation dieser Veranstaltung wird Sixpack Film gegründet. In der Folge wird Sixpack Film zu einer Organisation für Vertrieb und Verbreitung des nichtkommerziellen österreichischen Filmschaffens ausgebaut und entwickelt sich zu einer bis heute international beispielhaften Institution.
1992 Konzeption und Kurator des Festivals „Unknown Territories – The American Independent Film“ im Wiener Stadtkino (gemeinsam mit Martin Arnold und Alexander Horwath; Veranstalter: Sixpack Film).
1992 Bestellung zum künstlerischen Leiter des neugegründeten Festivals des österreichischen Films, der „Diagonale“, für die Jahre 1993 und1994 durch Kunstminister Dr. Rudolf Scholten.
1993 Konzeption und Kurator der Retrospektive „morgenlicht. Österreichischer Avantgardefilm von Kubelka bis heute“ im Berliner Kino „Arsenal“ (4 Programme; mit Katalog; Veranstalter: Sixpack Film/Arsenal).
Konzeption und Kurator der Filmtour „En el Frente de las Imágines. Cine de Vanguardia en Austria“ (5 Programme; Tournee durch Spanien; mit Katalog; Veranstalter: Sixpack Film).

Begegnung mit Peter Kubelka.
1993 und 1994 Intendant der „Diagonale – Festival des österreichischen Films“ in Salzburg.

1995
Herausgeber des Buches „Peter Kubelka“ (gemeinsam mit Gabriele Jutz; PVS-Verleger Wien).
1996
Österreichischer Würdigungspreis für Filmkunst.
Konzeption und Kurator des Symposions und Festivals „Der Blick der Moderne“ (Filmprogrammierung gem. mit Thomas Korschil; Veranstalter: Sixpack Film).

seit 1996
zweiter Wohnsitz in Enzersfeld/Niederösterreich.
1997
Dunkelkammer & Arbeitsstudio – die sog. „Manufraktur“ – im Enzersfelder Haus eingerichtet. Beginn der Arbeit an der CinemaScope-Trilogie. seit Sommersemester 1998 Lehrauftrag „Audiovisuelle Kommunikation/ Film“ an der Universität für Angewandte Kunst, Wien, Meisterklasse für Werbung und Graphik (Prof. Walter Lürzer).

1998
Konzeption und Kurator der Filmtour „Kinematografie als Kunst: An der Front der Bilder“ (4 Programme; mit begleitenden Vorträgen von Gabriele Jutz). September 2001 Abschluss der CinemaScope-Trilogie.

2002
Konzeption und Kurator des Symposions und Festivals „Das frühe Kino und die Avantgarde“ im Wiener Stadtkino (gemeinsam mit Gabriele Jutz; Veranstalter: Sixpack Film).
Mai 2002 Die CinemaScope-Trilogie wird beim Filmfestival von Cannes in der Reihe „Quinzaine des réalisateurs“ präsentiert.

2003
Würdigungspreis für Filmkunst des Landes Niederösterreich.

2003 - 2004 Kontinuierliche Arbeit in der Dunkelkammer an Instructions for a Light and Sound Machine.

Mai 2005
Weltpremiere der Instructions for a Light and Sound Machine beim Filmfestival von Cannes in der Reihe „Quinzaine des réalisateurs“.
Mai 2008
Personale im Louvre Cinéma, Paris



BiographieAusstellungenArbeiten

Ausstellungen


FILMOGRAFIE

Kreuzritter, 1979/80, Super 8, 15 min, Farbe, Ton

Portrait, 1980, Super 8, 12 min, Farbe, Ton

Rauchopfer, 1981, Super 8, 20 min, Farbe, Ton

Aderlass, 1981, 16mm (S 8 blow up), 11 min, Farbe, Ton

Erotique, 1982, Super 8, 1 min 40 sec, Farbe & s/w, Ton

Liebesfilm, 1982, 16mm (S 8 blow up), 8 min, s/w, stumm

Sechs über Eins, 1982, Super 8, 3 min, s/w, stumm

Ballett N†3, 1982, 16mm, 7 min, s/w, Ton

Urlaubsfilm, 1983, 16mm (S 8 blow up), 9 min 15 sec, Farbe & s/w, Ton

Freeze Frame, 1983, 16mm (S 8 blow up), 9 min 38 sec, Farbe & s/w, Ton

Partita, 1983, Super 8, 10 min, Farbe & s/w, stumm (lost)

Miniaturen – viele Berliner Künstler in Hoisdorf, 1983, Super 8, 15 min 45 sec min, Farbe & s/w, Ton

Ballett 16, 1984, Super 8, 4 min, s/w, stumm

Motion Picture (La Sortie des Ouvriers de l´Usine Lumière à Lyon), 1984, 16mm, 3 min 23 sec, s/w, stumm

Manufraktur, 1985, 35mm, 2 min 54 sec, s/w, Ton

kelimba, 1986, 16mm (S 8 blow up), 10 min, Farbe & s/w, Ton

Shot-Countershot, 1987, 16mm (S 8 blow up), 22 sec, s/w, stumm

Daniel Paul Schrebers Stimmvisionen and Schizo-Schreber (für Ernst Schmidt jrs. Trilogie Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken, Teil 1 & Teil 2) 1987/88, 16mm (S 8 blow up), á 4 min, Farbe & s/w

Brehms tierisches Leben, 1988, Super 8, 12 min, Farbe & s/w, Ton

tabula rasa, 1987/89, 16mm (S 8 blow up), 17min02 sec, Farbe & s/w, Ton

à jour, 1988/89, Super 8, 20 min, Farbe, Ton

Parallel Space: Inter-View, 1992, 16mm, 18 min 20 sec, s/w, Ton

Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken, Teil 3 (Regie), nach Ernst Schmidt jr. (posthum), 1993, 16mm, 30 min, Farbe & s/w, Ton

Happy-End, 1996, 35mm (S 8 blow up), 10 min 56 sec, Farbe & s/w, Ton

L'Arrivée, 1997/98, 35mm CinemaScope, 2 min 09 sec, s/w, Ton

Outer Space, 1999, 35mm CinemaScope, 9 min 58 sec, s/w, Ton

Get Ready (Viennale '99-Trailer), 1999, 35mm CinemaScope, 1 min 04 sec, s/w, Ton

Dream Work, 2001, 35mm CinemaScope, 11 min, s/w, Ton

Instructions for a Light and Ton Machine, 2005, 35mm CinemaScope, 17 min, s/w, Ton

Bibliografie unter www.tscherkassky.at



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