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Stilrichtungen

Stilrichtungen: Kubismus



Jankel Adler, Kubistische Komposition, um 1920

Jankel Adler, Kubistische Komposition, um 1920


Das Wort Kubismus leitet sich vom französischen Wort cube (Würfel) ab und bezeichnet eine um 1907 entstandene Kunstrichtung, die auf Formprinzipien Paul Cézannes aufbaute. Die Kubisten vollzogen die endgültige Abwendung von der Malerei im Sinne einer Nachahmung der Realität und verwirklichten eine systematische Organisation der Bildoberfläche mit Hilfe strenger architektonischer Formkategorien.

Vor allem fünf Künstler schufen zwischen 1907 und 1914 die Grundlagen der prinzipiell neu strukturierten Kunst: Pablo Picasso, Juan Gris, Georges Braque, Fernand Léger und André Derain.

In der Anfangsphase versuchten sie, im sogenannten analytischen Kubismus, unter Reduzierung kräftiger Farbwerte den Gegenstand auf seine stereometrischen Formen zu reduzieren. Picasso, Braque und Gris verwendeten die Farb- und Formstudien der Neoimpressionisten, indem sie Gegenstände in facettenartige Struktureinheiten zerlegten. Das Volumen der Bildgegenstände wurde durch geometrische Körper aufgebaut, so zum Beispiel mit Formen, die schon bei Cézanne Verwendung fanden: Kugel, Kegel oder Zylinder. Die Aufsplitterung in eckige und kantige Formen sollte ermöglichen, gleichzeitig verschiedene Ansichten des dargestellten Gegenstands wiederzugeben. Durch die Verschmelzung unterschiedlicher Proportionalansichten kommt es zu einer Befreiung des Bildgegenstandes aus einer zeitlich oder räumlich gebundenen Darstellung.

Die ersten Gemälde dieser neuen Malweise von Picasso und Braque stellte Henri Kahnweiler in seiner Pariser Galerie aus. Auf die methodische Formdefinition des analytischen Kubismus folgte die Periode des synthetischen Kubismus. Hier wurde der geometrische Formaufbau zum freien Kompositionsspiel mit abstrakten Formen erweitert. Nach 1913 operierte der synthetische Kubismus mit den Kompositionsmöglichkeiten der autonomen Farbe. Juan Gris arbeitete mit dem Spannungsverhältnis zwischen linearer Strukturarchitektonik und Farbe.

Durch die Schriften des Dichters Guillaume Apollinaire inspiriert, schuf Robert Delaunay eine eigene Methode der Abstraktion. Als Vertreter des orphischen Kubismus komponierte er aus dynamische strukturierten Farben sogenannte sinfonische Farbakkorde. Der Kubismus stellte einen entscheidenden Schritt in der Malerei des 20. Jahrhunderts dar, weil er im Bereich der Abstrakten Kunst ein völlig neues künstlerisches Prinzip entwickelte.

Künstler:

Pablo Picasso
George Braque
Juan Gris
Fernand Léger
André Derain
Jacques Villon
Marcel Duchamp
Albert Gleizes
Jean Metzinger
Louis Marcoussis
Roger de La Fresnaye
Auguste Herbin
Josef Capek
Emil Filla
Bohumil Kubišta
Antonín Procházka



06.09.2000

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Ewald Mataré, Abstraktes Kälbchen, 1945

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