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 | Auktions-Vorbericht
Lempertz feiert mit seiner „Berlin Auktion“ sein zwanzigjähriges Jubiläum in der Hauptstadt und versteigert kunst- und kulturhistorisch bedeutende Werke mit Bezug zu Brandenburg und Preußen und teils pikanter Note
Da wogt, sprießt und prunkt es prächtig! Und doch steht die monumentale Vase, die 1895 in der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin vom Band lief, für etwas Neues. Ausgedacht hat sich die einzigartige Schöpfung zwischen Historismus und Jugendstil Alexander Kips, ab 1886 künstlerischer Leiter der Manufaktur. Bei der äußerst aufwändigen Einzelanfertigung ging der 1858 in Berlin geborene Maler, der etwa die KPM-Entwürfe für die Weltausstellungen in Chicago 1893, Paris 1900 und St. Louis 1904 lieferte, an die Grenze dessen, was in Porzellan realisierbar war und konnte sich dabei auf das Wissen und Können seiner Former und Bossierer verlassen. Bei den Grundformen des Vasenkörpers und Deckels orientierte sich Kips an der friderizianischen Tradition des 18. Jahrhunderts, was von Kaiser Wilhelm II. durchaus gewollt war. In
einer perfekten Symbiose aus bildhauerischer und keramischer Versiertheit applizierten er und seine Kollegen darauf üppige, naturalistische Ausformung von Fauna und Flora, überzogen die Wandung mit zahlreichen frei geformten Blüten, einem über einen Meter langen Leguan und ließen als Bekrönung ein Bouquet aus Ananas, Zitronen, Trauben, weiteren Früchten und Maiskolben auf dem Deckel sprießen. Als kaiserliches Geschenk gelangte das luxuriöse Unikat an die Familie zu Eulenburg, wohl an Philipp Fürst zu Eulenburg und Hertefeld, einen ...mehr
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 | Messe-Vorbericht
Mit Schwung hat die aktuelle Ausgabe der Art Düsseldorf ihre Tore geöffnet
Besonders kleinere Kunstmessen leben nicht zu einem geringen Teil vom interessierten und kaufkräftigen Umfeld. Speziell der Düsseldorfer Großraum zeichnet sich durch ein außergewöhnlich kunstaffines, zudem auch noch zahlungskräftiges Publikum aus. Dies ist in letzter Konsequenz auch die Existenzgrundlage der Art Düsseldorf, die heuer in ihrer ...mehr
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 | Ausstellung
Weit mehr als nur der „Nagelkünstler“: Dem im vergangenen Juni mit 95 Jahren verstorbenen Günther Uecker widmet das Arp Museum Bahnhof Rolandseck jetzt eine Ausstellung, die sein Gesamtwerk auslotet
Den meisten ist Günther Uecker als der Künstler, der mit Nägeln arbeitet, oder kurz als „Nagelkünstler“ bekannt. Dass dieses Etikett zwar bedingt stimmt, gleichzeitig aber der Tiefe seines Werkes überhaupt nicht gerecht wird, untermauert jetzt das Arp Museum Bahnhof Rolandseck mit der Ausstellung „Günther Uecker. ...mehr
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 | Auktions-Vorbericht
Das Heidelberger Auktionshaus Winterberg versteigert Gemälde und vor allem Arbeiten auf Papier aus fünf Jahrhunderten
Arkadien galt schon in der Antike als Ort unbeschwerten Lebens in Harmonie mit der unberührten Natur. Dabei waren die Arkadier ein raues Hirtenvolk, geprägt von dem bergigen Hochland auf der Peloponnes, das durch seine isolierte geografische Lage nicht gerade die Menschen anzog. Dennoch entwickelte sich ...mehr
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 | Ausstellung
Das Museum der schönen Künste in Gent stellt bisher kaum gewürdigte Leistungen weiblicher Barockmalerinnen vor
Besucht man derzeit das Museum der schönen Künste in Gent gerät eine Gruppe von Malerinnen in den Blick, die sich selbstbewusst bei ihrer Profession präsentieren. Die Farbpalette fest im Griff der linken Hand, sitzen sie in souveräner, stolzer Haltung und mit aufgewecktem Blick vor ihrer ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Bei den Gemälden Alter Meister hatte Koller mit einigen Ausfällen zu kämpfen. Dafür lief beim 19. Jahrhundert und bei den Arbeiten auf Papier fast alles wie am Schnürchen
Pieter Breughel d.J. hatte ein großes künstlerisches Vorbild, seinen Vater Pieter Bruegel d.Ä., obwohl er ihn kaum kannte. Denn der starb 1569, als sein Sohn gerade einmal fünf Jahre alt war. Dennoch hielt sich der jüngere Breughel im Gegensatz zu seinem Bruder Jan Brueghel d.Ä. ...mehr
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 | Ausstellung
Ausstellen als künstlerisches Konzept: Guglielmo Castelli inszeniert seine Gemälde in der Kunsthalle Wien und verändert so ihre Wahrnehmung
Ausstellungen sind für Künstler*innen weit mehr als Präsentationsformen: Sie sind Orte der Sichtbarkeit, der Auseinandersetzung und der gesellschaftlichen Verortung von Kunst. Erst im Kontext des Ausstellens treten Werke in Beziehung zu Publikum, Institution und Diskurs. Hier werden sie wahrgenommen, interpretiert und kritisch befragt und fortlaufend ...mehr
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