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 | Messe-Nachbericht
Die fünfte Ausgabe der Art Antwerp punktet einmal mehr mit Qualität und Übersichtlichkeit
Katrien de Blauwer hat an diesem Morgen alle Hände voll zu tun. Am Stand der Gallery Fifty One aus Antwerpen stehen die Sammler*innen Schlange, um ihr gerade neu erschienenes Künstlerinnenbuch mit dem Titel „blue bruises“ signieren zu lassen. Die 1969 geborene belgische Künstlerin hat auf der diesjährigen Art Antwerp in einem Soloauftritt eine Wand voll mit überwiegend kleinformatigen Fotomontagen gehängt. Inspiriert von den neorealistischen Filmen im Frühwerk Michelangelo Antonionis, begibt sich Blauwer in alten Magazinen auf die Suche nach Bildern von meist isoliert dastehenden anonymen Frauen in modernistischen Umgebungen. Diese schneidet sie radikal an, so dass die Köpfe teilweise vollständig fehlen oder nur partiell vorhanden sind. In Kombination mit alten, manchmal vergilbten oder fleckigen Papieren entstehen Fotomontagen, die ebenso rätselhaft wie schön sind. ...mehr
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 | Ausstellung
Das Museum für angewandte Kunst in Wien widmet Helmut Lang eine umfassende Schau und zeigt, dass sein Schaffen und sein Verständnis weit über das der klassischen Modewelt hinausgehen
Mode ist weit mehr als die Kleidung, die Designerinnen und Designer entwerfen. Wer das Phänomen Mode wirklich begreifen möchte, muss über das Offensichtliche hinausblicken: Welche Traditionen werden aufgegriffen, welche persönlichen Erfahrungen, sozialen Strukturen und kreativen Einflüsse prägen den Schaffensprozess? Wie reagiert Mode auf die Stimmung ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Mit der großartigen Sammlung Bauer hatte Grisebach keine Probleme. Bei dem Berliner Versteigerer entfalteten die Werke von Caspar David Friedrich bis Ernst Wilhelm Nay ihre Strahlkraft
Paula Modersohn-Beckers „Selbstbildnis nach halblinks“ steht symptomatisch für die Sammlung Walter Bauer; erzählt der fragende Blick der großen Vertreterin der Moderne mit seiner Provenienz doch von der tragischen deutschen Geschichte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Eigentlich sollte das Gemälde aus dem Jahr 1906 ...mehr
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 | Journal
Chemnitz beendet das Kulturhauptstadtjahr mit einer grandiosen Lichtinstallation von James Turrell. Doch wie sieht die Bilanz aus?
Es ist das reinste grenzenlose Vakuum des Lichtes. Über eine Pyramidentreppe führt der Weg durch eine quadratische Wandöffnung in den jüngsten fensterlosen Farbraum James Turrells, in dem Wände, Decke und Boden Ton in Ton erstrahlen. Die Kanten krümmen sich nach vorn zu einem gerundeten Rechteck, ...mehr
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 | Auktions-Nachbericht
Das Silber machte in der Kunstgewerbe-Auktion bei Lempertz in Köln wieder eine gute Figur. Die übrigen Sammelgebiete taten sich deutlich schwerer
Das Kölner Auktionshaus Lempertz gehört zu den Marktführern in Deutschland, wenn es um ausgesuchte Silberarbeiten geht. Das bewies wieder einmal die letzte Versteigerung nicht nur auf der Angebotsseite, sondern auch bei der Nachfrage: Die Kunden griffen beherzt zu, ließen kaum eine Position aus und nahmen ...mehr
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 | Auktions-Vorbericht
Henrik Hansteins Jubiläum: Lempertz offeriert ein hochkarätiges Potpourri von der Antike bis zur Gegenwart aus allen Abteilungen des Auktionshauses und feiert damit den 50. Jahrestag der unternehmerischen Tätigkeit seines Inhabers
Vor fünfzig Jahren übernahm Henrik Hanstein den Chefposten beim Kölner Versteigerer Lempertz und führte das Familienunternehmen damit in die fünfte Generation, nachdem Peter Hanstein 1875 die Firma von Mathias Lempertz übernommen hatte und sein Vater Rolf Hanstein unerwartet bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war. ...mehr
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