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AktuellAktuell:Journal

Mecklenburg-Vorpommern bereitet sich auf den 250. Geburtstag seines großen Sohnes Caspar David Friedrich vor

Sehnsuchtsorte einer Lichtgestalt


Caspar David Friedrich, Wiesen bei Greifswald, 1821/22

Über den verschatteten Vordergrund schweift der Blick auf die Silhouette von Greifswald, hinweg über weite Wiesen mit springenden Pferden, einem Weiher und hell leuchtenden Gänsen. Eingebettet in diese ländliche Idylle, erhebt sich vor dem dunstig gelb-violett strahlenden Himmel das gestochen scharfe Stadtpanorama mit den markanten Türmen der drei Stadtkirchen, dem Vettentor und dem Dachreiter des Rathauses. Die Gebäude funkeln weit entrückt, nahezu traumhaft im goldenen Licht eines Sommertages. Oft hat Caspar David Friedrich seine Heimatstadt gemalt, darunter jene um 1820 entstandene Reminiszenz an seine Kindheit. Die ersten 25 Lebensjahre verbrachte der als sechstes Kind eines Talgkerzengießers und -seifensieders am 5. September 1774 geborene Friedrich in Greifswald, bevor er sich 1798 in Dresden niederließ. Immer wieder kehrte er in seine Heimat zurück, so sehr inspirierten ihn die Orte seiner Jugend. ...mehr

Zwischen Alpenromantik und Aufbruch: Mit Bad Ischl Salzkammergut wird 2024 erstmals eine ländliche alpine Region zur Kulturhauptstadt Europas. Ein herausforderndes Unterfangen zwischen landschaftlicher Idylle, dunklen historischen Kapiteln und kultureller Erneuerung

Eigensinnig und eigenwillig



Athen, Florenz, Amsterdam. So lauteten die Namen der ersten europäischen Kulturhauptstädte, als das Format Mitte der 1980er Jahre gestartet wurde. Mittlerweile sind zahlreiche Metropolen, aber auch kleinere Städte von historischer Bedeutung oder aktueller Brisanz hinzugekommen. Eine ländliche alpine Region jedoch war bisher nicht dabei. Im Januar 2024 wird sich das ändern. Gemeinsam mit Tartu in Estland und Bodø in Norwegen tragen die 23 Gemeinden der österreichischen Region Salzkammergut mit dem bekannten Kurort Bad Ischl im Zentrum den Titel Kulturhauptstadt Europas 2024. ...mehr

Das Art Weekend im Hotel Castell im Oberengadin bietet seit fast 20 Jahren profunde Einblicke in das Werk etablierter und aufstrebender Künstler*innen. Am vergangenen Wochenende waren Sarah Benslimane, Oscar Tuazon und das Klangduo Magda Drozd und Nicola Genovese zu Gast bei der illustren Veranstaltung

Künstlerisches Inselhüpfen in den Schweizer Bergen


Hotel Castell in Zuoz

Sarah Benslimane, Oscar Tuazon und das Klangkunstduo Magda Drozd und Nicola Genovese sind die „Drei Inseln im Kunstmeer“. Diesen sehr poetisch klingenden Titel hat Ruedi Bechtler, der Initiator und Gastgeber des seit bald 20 Jahren alljährlich stattfindenden Art Weekends im Hotel Castell im schweizerischen Zuoz, für die diesjährige Ausgabe ausgewählt. Und zwar, weil die Positionen, wie er sagt, in diesem Jahr besonders unverwechselbar und eigenständig seien. Seine Prognose sollte sich im Laufe dieses Wochenendes zumindest auf den ersten Blick bewahrheiten: Kamen doch mit der jungen, in Genf lebenden französischen Malerin Sarah Benslimane, dem Bildhauer Oscar Tuazon aus Los Angeles sowie der Züricher Klangkünstlerin Magda Drozd, die seit kurzem zusammen mit ihrem italienischen Partner Nicola Genovese auftritt, Künstler*innen mit unterschiedlichen Ausrichtungen ins Engadin. ...mehr

Neuzugang mit internationalem Background: Corinne Diserens übernimmt die Sammlungsleitung für Papier/Fotografie und Medien an der Galerie der Gegenwart der Hamburger Kunsthalle

Eine neue Stimme für die Hamburger Kunsthalle


Corinne Diserens

Mit internationalen Stellenbesetzungen tut sich der Hamburger Kulturbetrieb in der Regel schwerer, als das andernorts, etwa in Berlin, der Fall ist. Umso erfreuter blickt man da in diesen Tagen auf die Hamburger Kunsthalle, die jetzt ungewöhnlich kurzfristig die Berufung der 1960 in Genf geborenen Kuratorin Corinne Diserens als neue Leiterin der Sammlung für Arbeiten auf Papier/Fotografie ab 1960 und Medien bekanntgegeben hat. Sie löst Petra Roettig ab, die nach 26jähriger Tätigkeit in den Ruhestand geht. Da Corinne Diserens ihre neue Stelle bereits am 1. September antritt, ist ein nahtloser Übergang auf dieser wichtigen Position garantiert. Auch das ist im Hamburg Kunstbetrieb nicht immer der Fall. Allzu oft bleiben frei werdende Stellen über einen längeren Zeitraum unbesetzt, wohl auch um den Haushalt zu schonen. Mit Corinne Diserens kommt nun eine international erfahrene Kunsthistorikerin und Kuratorin an die Galerie der Gegenwart. ...mehr

Oliver Zybok, der demnächst ans Kunstmuseum Bonn wechselnde Direktor der Overbeck-Gesellschaft in Lübeck, plant als Abschiedsausstellung ein großes Projekt mit dem Berliner Künstler Christian Jankowski. Im Gespräch mit Nicole Büsing und Heiko Klaas blickt er zurück und nach vorn

Zum Abschied etwas Großes


Oliver Zybok

Nicole Büsing & Heiko Klaas: Du warst jetzt seit 2015 erster hauptamtlicher Direktor der Overbeck-Gesellschaft, und demnächst verlässt du den Kunstverein in Richtung Kunstmuseum Bonn. Welche Projekte konntest du in dieser Zeit anstoßen?

Oliver Zybok: Die Programmatik des Lübecker Kunstvereins sah vor, dass wir immer wieder auch über den Tellerrand der Kunst hinausschauen und thematisch medienübergreifend denken wollten. Dafür haben wir die Vermittlungsarbeit intensiviert, zahlreiche Workshops für Kinder und Erwachsene entwickelt, von DigitalArt bis zum Comic. Dazu gab es Konzerte, Lesungen, Vortragsveranstaltungen und Künstlergespräche. ...mehr

Über 40 Jahre und damit mehr als die Hälfte seines Lebens verbrachte Caspar David Friedrich in und um Dresden. Anlässlich seines 250. Geburtstags wartet die Gegend mit Ausstellungen und den originalen Schauplätzen seiner Bilder auf. Eine Vorschau

Schweben zwischen Sein und Nichtsein



„Ich kam nach Dresden, um hier, in der Nähe der trefflichsten Kunstschätze, und umgeben von einer schönen Natur, meine artistischen Arbeiten fortzusetzen“. Nicht nur die sächsische Landschaft und die Kollektion der berühmten Gemäldegalerie, sondern auch das romantische Kunstverständnis veranlassten Caspar David Friedrich nach seinem Studium an der Kopenhagener Kunstakademie im Jahr 1798 zum Wechsel nach Dresden. Zeitgleich avancierte die Stadt zu einem Zentrum gefühlsbetonter und lyrischer Musik, Literatur und Malerei in Deutschland. Das Museum der Dresdner Romantik in der einstigen Wohnung des wichtigsten Porträtmalers seiner Zeit, Gerhard von Kügelgen, bietet eine Begegnung mit Musikern, Literaten und vor allem Malern jener Epoche, neben Philipp Otto Runge, Carl Gustav Carus und natürlich dem Hausherrn insbesondere Caspar David Friedrich. ...mehr

Die Berliner Künstlerin Nevin Aladag konterkariert die Baden-Badener Kurroutine mit diversen Interventionen und einer interaktiven Klangskulptur

Heute mal kein Kurkonzert


Nevin Aladag, Public Resonator, 2023

Der Baden-Badener Kurgarten verkörpert sozusagen die Quintessenz deutscher Bäderkultur. Mit seinen perfekt gepflegten Grünanlagen, dem Kurhaus und dem Spiel-Casino mit ihren klassizistischen Fassaden, einer strahlend weißen Konzertmuschel und den 1867/68 nach Pariser Vorbildern entworfenen, baumbestandenen Kurhaus-Kolonnaden mit ihren exklusiven Juwelier-, Schuh-, Mode- und Feinkostgeschäften strahlt er eine zeitlose Eleganz aus, die Gäste aus aller Welt in die Bäderstadt am Rande des Schwarzwalds lockt. Doch „When too perfect lieber Gott böse“. So formulierte es einst der aus Korea stammende amerikanische Videokunstpionier und Fluxus-Künstler Nam June Paik. Daher ist es sicherlich keine schlechte Idee, die in sich selbst ruhende Historie und Heile-Welt-Idylle der Kurstadt von Zeit zu Zeit mit einer wohlproportionierten Dosis Zeitgenossenschaft etwas aufzumischen. ...mehr

Das Gesamtkunstwerk Villa Hügel in Essen feiert seinen 150. Geburtstag. Das Jubiläumsprogramm nimmt den Wandel ins Visier und will das zeit-, technik- und kunstgeschichtlich bedeutende Denkmal ins Licht der Gegenwart tauchen

Komfort der kleinen Häuslichkeit



Am 10. Januar 1873 war es so weit: Die Familie Krupp zog von ihrem kleinen Haus auf dem Fabrikgelände in ihr neues Domizil im Essener Süden. Auf dem Höhenzug über der damals noch nicht zum Baldeneysee aufgestauten Ruhr thront seither der kolossale Block der Villa Hügel. Neben dem eigentlichen Wohnhaus ist ein Logierhaus für Gäste als deutlich kleinere Replik angedockt, zwischen denen der Gobelinsaal die Verbindung herstellt. Die Pläne skizzierte der Bauherr Alfred Krupp persönlich, wobei er funktionalen Aspekten gegenüber formal-gestalterischen den Vorrang gab. So verbergen sich hinter den wuchtigen Natursteinfassaden modernste haustechnische Anlagen, darunter speziell die Heizung und Belüftung. Kaschiert mit biederen Holzverkleidungen und Stuckaturen waren sie den Blicken der Besucher entzogen. ...mehr

Antisemitismus versus Kunstfreiheit: Das zweitägige Symposium „Kontroverse Documenta fifteen“ in der Hochschule für bildende Künste Hamburg versuchte, aus dem Documenta-Schlamassel zu lernen, scheiterte jedoch an der Unversöhnlichkeit der unterschiedlichen Positionen

Einig in der Uneinigkeit


Aufsteller von Taring Padi vor dem Hallenbad Ost

Den Auftakt machte eine Politikerin. Die Hamburger Wissenschaftssenatorin und 2. Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) eröffnete das zweitägige Symposium zum Antisemitismus-Skandal auf der Documenta fifteen mit einer Impuls-Rede: „Antisemitismusdarstellungen haben im Rahmen der Documenta fifteen den Weg in unsere Gesellschaft gefunden... Ich verurteile das aufs Schärfste.“ Die Documenta habe es nicht geschafft, sich diesen Fragen zu stellen. Das gerade veröffentlichte, von Kulturstaatsministerin Claudia Roth in Auftrag gegebene juristische Gutachten zeige, dass es rechtlich zwar wenig Möglichkeiten der Einschränkungen gebe. Doch die Freiheit der Kunst höre da auf, wo die Gefühle anderer verletzt werden. „Nur weil etwas erlaubt ist, ist es nicht automatisch gesellschaftlich hinnehmbar“, so Fegebank. ...mehr

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News vom 23.04.2024

Kaufbeuren erwirbt zwei Reliefs von Jörg Lederer

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