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Matthäus Bair, Schiffspokal, Augsburg um 1590/94

Traumschiffe der Renaissance in München

Schiffsförmige Trinkgefäße und Tafelaufsätze gehören zu den außergewöhnlichsten Schöpfungen der Goldschmiedekunst der Renaissance. Prachtvoll und detailreich erzählen sie von höfischer und patrizischer Tafelkultur sowie von Schiffbau und Seefahrt in der frühen Neuzeit. Ihnen widmet nun das Bayerische Nationalmuseum in München eine Ausstellung, deckt das Thema mit rund hundert staunenswerten Arbeiten des Kunsthandwerks, mit Gemälden, Grafiken, kostbaren Manuskripten, Karten und Navigationsinstrumenten umfassend ab und gibt damit einen Einblick in die Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsgeschichte um 1600. Die Prunkstücke künden von der Meisterschaft der Kunsthandwerker vor allem aus Goldschmiedezentren Augsburg und Nürnberg, vom Reichtum süddeutscher Handelshäuser, vom Status und Machtanspruch der Herrscherhäuser auf den Weltmeeren und in fremden Kontinenten.



Schiffe hatten im 16. Jahrhundert eine vielfältige Bedeutung. Sie wurden zu Ikonen europäischer Technik, repräsentierten den Wagemut von Seeleuten auf der Suche nach Reichtümern ferner Welten und stehen für die Kolonialisierung afrikanischer, amerikanischer und fernöstlicher Länder. Zugleich waren Schiffe aber auch Symbole und Metaphern, etwa für die Kirche und den christlichen Glauben, den Staat, den Weg des menschlichen Lebens oder das Glück. Highlights der Schau sind etwa das „Goldene Schiff“ der Universität München, das der Augsburger Meister Caspar Hentz um 1594 mit abnehmbaren Bug- und Heckaufbauten kunstvoll ausstattete, oder sein rund zehn Jahr jüngeres Pedant, der Schiffspokal aus dem Ratssilber der Stadt Emden. Zudem sind die beiden Schiffe mit Nautilusmuschel aus dem Grünen Gewölbe in Dresden, die kostbare Portolankarte aus der Münchner Universitätsbibliothek und eine jüngst restaurierte und bislang nie gezeigte Tapisserie mit Schiffsemblem aus dem Bayerischen Nationalmuseum zu sehen.

Die Ausstellung „Traumschiffe der Renaissance – Schiffspokale und Seefahrt um 1600“ läuft bis zum 1. September. Das Bayerische Nationalmuseum hat täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr geöffnet und bleibt am 1. April und am 1. Mai geschlossen. Der Eintritt beträgt 14 Euro, ermäßigt 10 Euro, für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist er kostenlos. Der Ausstellungskatalog aus dem Hirmer Verlag kostet im Museum 49 Euro.

Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3
D-80538 München
Telefon: +49 (0)89 – 211 24 01


17.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Mathias Bless

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Lebohang Kganye mit ihren großformatigen Cut-outs in der Ausstellung „Deutsche Börse Photography Foundation Prize 2024“

Deutsche Börse Photography Prize für Lebohang Kganye

Lebohang Kganye hat den Deutsche Börse Photography Prize 2024 gewonnen. Gestern nahm die Südafrikanerin in der Londoner Photographers’ Gallery die mit 30.000 Pfund dotierte Auszeichnung entgegen und konnte sich damit gegen die übrigen drei Finalist*innen Valie Export, das Duo Gauri Gill und Rajesh Vangad sowie Hrair Sarkissian durchsetzen, die nun jeweils ein Preisgeld von 5.000 Pfund erhalten. Mit ihrem sehr innovativen Umgang mit dem Medium Fotografie gelinge es Lebohang Kganye, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verweben und sowohl durch persönliche Familienerzählungen als auch Aspekte der Geschichte das Politische zu erkunden, so die Juryvorsitzende Clare Grafik, Direktorin der Photographers’ Gallery. Und weiter: „Ihr experimentierfreudiger Ansatz, Fotografien und Teile des privaten Familienarchivs bühnenartig zu inszenieren, ist eindringlich und neu. Unsere Besucher*innen sind von ihrer groß angelegten Installation sehr angetan – ich bin gespannt, was sie als nächstes in Angriff nehmen wird!“



Lebohang Kganye wurde für ihre Ausstellung „Haufi nyana? I’ve come to take you home“ ausgezeichnet, die im vergangenen Jahr im Foam in Amsterdam zu sehen war. Darin untersucht die 1990 im südafrikanischen Katlehong geborene Künstlerin Vorstellungen von Heimat, Zugehörigkeit, Erbe und Identität und interpretiert sie neu. In ihren großformatigen Installationen inszeniert Kganye Silhouetten und lebensgroße ausgeschnittene Figuren ihrer Familienangehörigen, die sie aus Bildern in Fotoalben gefertigt hat. Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der durch Landes- und Apartheid-Gesetze erzwungenen Migration ihrer Familie, die auch eine Änderung des Nachnamens erforderlich machte. Durch symbolische Elemente, wie einen in die Mitte gesetzten rotierenden Lichtstrahl, der das Sesotho-Wort für „Licht“ – „kganya“ – repräsentiert, versinnbildlicht sie ihr angestammtes Erbe.

Lebohang Kganye studierte Fotografie zunächst am Market Photo Workshop in Johannesburg. 2016 schloss sie ihr Studium der Bildenden Kunst an der Universität Johannesburg ab. Kganye hat schon zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter 2015 den Jurypreis der Bamako Encounters Biennale of African Photography in Mali, 2018 den Rise Art Prize in London, 2019 den Grazer Camera Austria-Preis, 2021/22 den Grand Prix Images Vevey und 2022 den Foam Paul Huf Award in Amsterdam. Die Ausstellung, die alle vier künstlerischen Projekte der Finalist*innen präsentiert, ist noch bis zum 2. Juni in der Photographers’ Gallery London zu sehen. Im Anschluss daran wird sie vom 13. Juni bis zum 22. September in der Deutsche Börse Photography Foundation in Eschborn bei Frankfurt gezeigt.


17.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Die Robotron-Kantine in Dresden

Die Robotron-Kantine bei der Eröffnung der Ausstellung „Fragments from Now for an Unfinished Future“

Robotron-Kantine in Dresden: Neuer Ort für zeitgenössische Kunst

Die Robotron-Kantine soll zu einem Ort für zeitgenössische Kunst in Dresden werden. Das hat der Dresdner Stadtrat gestern Abend mit großer Mehrheit beschlossen. Zudem hat er einstimmig für den Ankauf der ehemaligen Betriebsgaststätte des Kombinats Robotron votiert, die zwischen 1968 und 1974 von den Architekten Herbert Zimmer, Peter Schramm und Siegfried Thiel im Stil der Ostmoderne als freistehender Pavillonbau errichtet wurde, seit 2017 leer stand und in den letzten Jahren vermehrt mit Ausstellungen und Kunstaktionen bespielt wurde. Hier soll nun das Kunsthaus Dresden einziehen, das bisher in einem historischen, aber zu beengten Barockgebäude in der Dresdner Neustadt residiert. Auch die „Ostrale“, eine regelmäßig alle zwei Jahre in Dresden stattfindende Kunstbiennale, hat damit nun ein festes Zuhause.



„Die Bürger und Besucher der Kulturstadt Dresden erhalten damit endlich einen zentral gelegenen, lebendigen Ort für die zeitgenössischen Künste. Wir sind überwältigt von dem großen Vertrauen, dass die Stadträtinnen und Stadträte unterschiedlicher Parteien dem Ostrale Zentrum ausgesprochen haben und werden das als Ansporn für die Arbeit an den kommenden Ausstellungen nutzen“, kommentierte Ostrale-Direktorin Andrea Hilger den Stadtratsbeschluss. Auch die Leiterin des Kunsthauses Dresden, Christiane Mennicke-Schwarz, zeigte sich nach sechs Jahren Diskussion um die Robotron-Kantine von der Entscheidung erleichtert: „Wir freuen uns und danken den vielen Menschen, Institutionen und Partnern, die dazu beigetragen und diese Vision geteilt haben!“

Ausschlaggebend für den positiven Entscheid des Stadtrats war nicht zuletzt eine Spende der aus Dresden stammenden, heute in New York ansässigen Bankiersfamilie Arnhold. Sie stellt einen Betrag von 1,9 Millionen Euro zur Verfügung. Davon fließen 1,5 Millionen Euro in die Instandsetzung der Robotron-Kantine, die übrigen 400.000 Euro sind für den jetzigen Standort des Kunsthauses vorgesehen, um es zu einem neuen „Haus der Brücke“, einem Begegnungsort für Menschen mit Migrationshintergrund in Dresden, zu transformieren. Laut Stadtratbeschluss wird Dresden nun das Grundstück samt denkmalgeschützter Robotron-Kantine für 110.000 Euro erwerben und anschließend sanieren. Dafür sind insgesamt 9 Millionen Euro eingeplant. Das aktuelle Nutzungskonzept sieht vor, hier einen Ort für Zusammenarbeit in den Bereichen zeitgenössische Kunst und Kultur, aber auch Popkultur, zeitgenössische Architektur und Architekturgeschichte sowie aktuellen Gesellschafts- und Bildungsfragen zu entwickeln.


17.05.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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News vom 17.05.2024

Traumschiffe der Renaissance in München

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Deutsche Börse Photography Prize für Lebohang Kganye

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