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Stürmische Ostsee / Klaus Fußmann

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Fumihiko Maki

Der japanische Architekt und Pritzker-Preisträger Fumihiko Maki ist mit 95 Jahren verstorben

Trauer um Architekt Fumihiko Maki

Der japanische Architekt Fumihiko Maki ist tot. Er starb bereits am vergangenen Donnerstag im Alter von 95 Jahren in seinem Haus in Tokio. Das teilte heute das Museum Reinhard Ernst in Wiesbaden mit, dessen Bau auf Entwürfen Makis beruht und kurz vor der Eröffnung steht. „Mit Fumihiko Maki verliert die Welt einen herausragenden Architekten, und ich verliere einen sehr guten Freund. Für das Museum Reinhard Ernst kam nie ein anderer Architekt in Frage. Fumihiko Maki hat dieses Projekt von der ersten Zeichnung an begleitet. Die Fertigstellung unseres Museums hat Maki aus der Ferne verfolgt, ich habe ihm regelmäßig Fotos geschickt und wir haben oft telefoniert. Meine Frau und ich sind sehr traurig, dass er die Eröffnung nun nicht mehr erleben kann“, so der Stifter und Museumsgründer Reinhard Ernst.



Geboren wurde Fumihiko Maki 1928 in Tokio, wo er im Alter von 20 Jahren ein Architekturstudium aufnahm, das er 1952 abschloss. Wenig später zog es ihn in das Land der einstigen Kriegsgegner USA. Dort kam er zunächst nach Michigan und später nach Harvard, wo er seinen Master in Architektur absolvierte. Nach Stationen in New York, Cambridge und St. Louis vollendete Fumihiko Maki 1960 mit der Steinberg Hall auf dem Campus der Washington University sein erstes Bauprojekt. In Japan erarbeitete er sich ab 1965 mit seiner modernen wie traditionsbewussten Architektur einen exzellenten Ruf und wurde ab den 1980er Jahren mit großräumigen Entwürfen wie der Tsuda Hall in Tokio, einem Sportzentrum in Fujisawa oder dem Museum of Modern Art in Kyoto betraut.

Zu Makis bekanntesten Bauten gehören beispielsweise das Aga Khan Museum im kanadischen Toronto, das nach den Anschlägen vom 11. September 2001 neu aufgebaute Four World Trade Center in New York, das Kunst- und Kulturzentrum Sea World im chinesischen Shenzhen oder das Mehrzweckgebäude Spiral Building in Tokio. In Deutschland hat er beispielweise 1994 den Büropark Isar in Hallbergmoos bei München oder 2006 das Ensemble „Global Gate“ in Düsseldorf realisiert. Schon 1993 erhielt Fumihiko Maki den Pritzker-Preis, die weltweit höchste Auszeichnung für Architektur. In der Laudatio hieß es damals: „Maki nutzt Licht auf meisterliche Art, sodass es als Teil jeden Designs genauso greifbar wird wie die Wände und das Dach.“

In seinen Bauten verband Maki die westliche Moderne mit traditionellen japanischen Motiven und mit Inspirationen aus der jeweiligen Region der Projekte. Er orientierte sich nicht an vermeintlich perfekten Konzepten aus der Lehre. Seine Gebäude sind vielmehr Collagen aus verschiedenen, mitunter gegensätzlichen Ideen. Mit dem Museum Reinhard Ernst wird in Wiesbaden Fumihiko Makis insgesamt zehnter Museumsbau realisiert. „Bei der Planung unseres Museums waren wir uns eigentlich immer einig“, erklärte der Kunstsammler Ernst. „Besonders überzeugt hat mich seine Philosophie: Fumihiko Maki war der Meinung, dass ein Gebäude immer dann am nachhaltigsten ist, wenn es von der Gemeinschaft, für die es gebaut wurde, angenommen und geliebt wird.“


12.06.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Mark Sealy

Mark Sealy

Mark Sealy leitet Hamburger Foto-Triennale

Der Kurator Mark Sealy wird künstlerischer Leiter der 9. Triennale der Photographie Hamburg, die im Sommer 2026 stattfindet. Der in London ansässige Ausstellungsmacher konnte mit seinem Konzeptvorschlag „Love, Alliance and Infinity in the Face of the Other“ überzeugen. Konzeption und Durchführung des renommierten Fotofestivals liegen nun in seinen Händen. „Die Triennale bietet eine fantastische Plattform, um uns mit den herausfordernden, komplexen und wunderbaren Aussichten unserer Zeit auseinanderzusetzen“, äußerte sich Mark Sealy bei seiner Ernennung. „Die Zusammenarbeit mit einer so unglaublich kreativen und kulturellen Gemeinschaft bietet eine fantastische Gelegenheit, fotografische Dialoge zu entwickeln“, so Sealy weiter. Auch Carsten Brosda, Hamburger Senator für Kultur und Medien, fiebert dem neuen Ausstellungskonzept der Triennale entgegen. Sealys kuratorischer Ansatz rücke den Austausch und die Verbindung von verschiedenen künstlerischen Positionen in den Mittelpunkt, womit er einen „wichtigen Beitrag zur gegenseitigen Verständigung“ leisten werde.



Mark Sealy, geboren 1960 in London, ist ein international beachteter Kurator und Autor. Im Laufe seiner Karriere hat er sich vor allem für die Dekolonisierung des westlichen Blicks und die Förderung marginalisierter Stimmen in der internationalen Fotografie eingesetzt. Als Direktor von Autograph ABP (Association of Black Photographers) ist Sealy seit 1991 verantwortlich für die Organisation zahlreicher Ausstellungen, Residenzprojekte und Publikationen. Er wurde zum Thema Fotografie und kulturelle Gewalt an der Durham University UK promoviert und ist zudem Professor for Photography Race and Rights an der Londoner University of the Arts. Zuletzt fungierte er als leitender Kurator der 18. FotoFest Biennal 2020 in Houston, einem ebenfalls stadtweiten Fotofestival. Für seine herausragenden Beiträge zur Fotografie wurde Sealy 2013 in den Order of the British Empire aufgenommen.

Seit 1999 findet in Hamburg die Triennale der Photographie in Zusammenarbeit mit Museen, Ausstellungshäusern, kulturellen Institutionen, Galerien und weiteren Veranstaltern statt. An der kommenden Ausgaben werden sich neben den Deichtorhallen Hamburg auch das Bucerius Kunst Forum, die Hamburger Kunsthalle, das Kunsthaus Hamburg, der Kunstverein in Hamburg, das MARKK – Museum am Rothenbaum, das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, das Museum der Arbeit sowie die Hamburger Fotoszene beteiligen. Im Juni 2025 bildet ein internationales Symposium den Auftakt des Festivals und bietet einen ersten inhaltlichen Einblick in das Ausstellungsprogramm.


12.06.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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Cornelia Schleime

Cornelia Schleime erhält den Brandenburgischen Kunstpreis für ihr Lebenswerk

Cornelia Schleime für Lebenswerk ausgezeichnet

Cornelia Schleime erhält den Ehrenpreis des Landes Brandenburg für ihr Lebenswerk. Die 1953 in Ost-Berlin geborene Künstlerin, Autorin und Filmemacherin studierte an der Hochschule für Bildende Kunst in Dresden, bevor sie 1981 mit einem faktischen Ausstellungsverbot belegt wurde. Die ihr geraubte Möglichkeit, sich öffentlich künstlerisch zu präsentieren und ihr Werk zur Diskussion zu stellen, war immer wieder Gegenstand ihrer filmischen und performativen Arbeit. Nach ihrer Übersiedlung nach West-Berlin 1984, bei der fast ihr gesamtes bisheriges Œuvre verlorenging, knüpfte sie zunächst an ihre Performances an. Ab den 1990er Jahren entstanden dann zahlreiche malerische Werke. Bis heute kreiert Schleime meist großformatige, häufig Menschen darstellende Gemälde. 2004 erhielt sie den renommierten Gabriele Münter Preis und 2016 folgte der Hannah-Höch-Preis. Ihre Werke wurden unter anderem in der Neuen Nationalgalerie in Berlin, der Marlborough Gallery in London und dem Hamburger Bahnhof Berlin ausgestellt. Zuletzt zeigte das Albertinum Dresden 2023 eine Einzelausstellung mit ihren Arbeiten.



Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird im Rahmen des 21. Brandenburgischen Kunstpreises vergeben, der Anfang Juli auf Schloss Neuhardenberg östlich von Berlin überreicht wird. Der Preis wird in diesem Jahr erstmals gemeinsam vom Land Brandenburg und der Stiftung Schloss Neuhardenberg getragen. Für die Auszeichnungen in den Kategorien Malerei, Plastik/Installation, Grafik und Fotografie hatten sich insgesamt 347 Künstlerinnen und Künstler beworben. Im Bereich der Malerei konnte sich der 1950 geborene Volker Henze durchsetzen. Für seine Arbeit „Madonnen-Altar“ von 2023/24 wird Klaus Hack in der Sparte Plastik/Installation geehrt. Der Grafiker Frank Diersch erhält ebenfalls eine Ehrung sowie der 1978 geborene Sven Gatter, der den von der Ostdeutschen Sparkassenstiftung ausgelobten Preis im Bereich der Fotografie erhielt. Sie dürfen sich jeweils über 4.000 Euro freuen. Der als Stipendium in Höhe von 6.000 Euro vergebene Nachwuchsförderpreis des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg geht heuer an den Fotografen Adam Sevens.

Der Brandenburgische Kunstpreis wird seit 2004 vergeben und geht auf eine Initiative der Märkischen Oderzeitung zurück. Mit der Auszeichnung ist eine Ausstellung verbunden, die vom 16. Juni bis 11. August in Schloss Neuhardenberg läuft.


12.06.2024

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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