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Das flanierende Paar / Max Stern

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

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Riesener, Jean-Henri

geboren 1734 in Gladbeck, gestorben am 6. Januar 1806 in Paris
Deutsch-französischer Kunsttischler; auch Johann Heinrich Riesener

Der Ebenist Jean-Henri Riesener war neben David Roentgen der Hauptmeister seines Fachs. 1754 ging er nach Paris in die Lehre in Jean-François Oebens Atelier. Nach dem Tod seines Lehrers im Jahre 1763 übernahm er die Werkstatt und heiratete die Witwe seines Meisters.

Riesener stand in der Gunst von Marie Antoinette, die ihn bis in die ersten Tage der Revolution hinein beschäftigte. An seinen Möbeln ist der Wandel des allgemeinen Zeitgeschmacks abzulesen, der sich vom massiv Prunkvollen über das Grazile und schließlich immer mehr zum Sachlichen hin entwickelte. Die frühen Werke Rieseners zeigten noch einen Rokokocharakter, wie „Bureau du Roi“ (1769) im Louvre und „Bureau du Roi Stanislas Poniatowski“ in der Londoner Wallace Collection.

Strengere Formen wies das um 1771 entstandene Mahagoni-Zylinderbureau auf, das heute im Louvre zu sehen ist. Rieseners Spätwerk ist von großerer Bedeutung für den Louis XVI-Stil. Obwohl der Künstler ein harmonisch gestaltetes Dekor verwendete, wie es für den prachtvolle Gestaltung der Louis XVI- Möbel exemplarisch war, tendieren seine Arbeiten zu einer geradlinigen Gestaltung.

C.B.


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Guillaume Grohé, Anrichte, Paris um 1855/65
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Gervais Maximilien Eugène Durand zugeschrieben, Schreibtisch, Paris spätes 19. Jahrhundert
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