Die Kunst, online zu lesen.

Home


Künstler

Portraits


Biographien A-Z





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 23.06.2026 Bierseelig – 200 Objekte aus der Familiensammlung Sedlmayr und Direktionssammlung Spatenbräu

© Neumeister Münchener Kunstauktionshaus

Anzeige

Das flanierende Paar / Max Stern

Das flanierende Paar / Max Stern
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Nauen, Heinrich

Geboren am 1. Juni 1880 in Krefeld, gestorben am 26. November 1940 in Kalkar
Deutscher Maler, Vertreter des Rheinischen Expressionismus

Der deutsche Maler Heinrich Nauen studierte ab 1898 an der Düsseldorfer Kunstakademie, später in München und ab 1899 in Stuttgart unter der Leitung von Leopold von Kalckreuth. 1902 bis 1905 bildete er sich in der flämischen Künstlerkolonie Laethem-St-Martin weiter. Im Frühjahr 1906 siedelte Nauen nach Berlin über, vier Jahre später zog es ihn zurück in seine niederrheinische Heimat. Anreiz erfuhr er durch die Malerei des französischen Expressionismus. Die 1912/13 entstandenen „Wandgemälde von Burg Drove“ bei Düren gelten als Nauens bedeutendste Schöpfung und zeigen die Entwicklung seines von Paul Cézanne und den Fauves beeinflussten persönlichen Stils auf.

Unter Einfluss Vincent van Goghs schuf der Künstler großzügige Bilder, Landschaften, Stilleben und Portraits voll intensiver Farbigkeit. Nach dreijährigem Militärdienst entwickelte Nauen ab 1918 einen noch expressiveren Stil unter Verwendung kühlerer Farben. 1921 begann er seine Lehrtätigkeit an der Düsseldorfer Akademie. Mit Beginn des zweiten Weltkriegs litt Nauen unter dem Druck des Nationalsozialismus, was sich im Verschwinden der energiereichen Farbigkeit in seinen Werken bemerkbar machte. Seine Kunst wurde als „entartet“ aus den Museen verbannt. Nach seiner Entlassung aus der Akademie im Jahre 1937 begann Nauens letzte Schaffensperiode, in der er kurz vor seinem Tode Werke mit biblischen Themen schuf.

Nauen zählt zu den wenigen deutschen Malern unseres Jahrhunderts, die Inspiration aus ihrer heimatlichen Landschaft schöpften. Seine Arbeiten sind ein bedeutsamer Beitrag zur Kunst des Rheinischen Expressionismus.


zur Künstler-Übersicht



Weitere Inhalte:

Gesamt Treffer 19

Seiten: 1  •  2  •  3

Berichte (2)Kunstwerke (17)

Bericht:


Schloss Dilborn im Fokus des August Macke Hauses

Bericht:


Als Neuss der Zeit voraus war

Kunstwerk:

Heinrich Nauen, Alter Mann und junges Mädchen im Garten, 1904
Heinrich Nauen, Alter Mann und junges Mädchen im Garten, 1904

Kunstwerk:

Heinrich Nauen, Madonna mit den Tieren, um 1931
Heinrich Nauen, Madonna mit den Tieren, um 1931

Kunstwerk:

Heinrich Nauen,
 Landschaft
Heinrich Nauen, Landschaft

Kunstwerk:

Heinrich Nauen, Sonnenblumen in bemalter Vase mit Doppelhenkel, 1926
Heinrich Nauen, Sonnenblumen in bemalter Vase mit Doppelhenkel, 1926

Kunstwerk:

Heinrich Nauen, Zwei Sonnenblumen vor blauem Grund, um 1937
Heinrich Nauen, Zwei Sonnenblumen vor blauem Grund, um 1937

Kunstwerk:

Heinrich Nauen, Roter und blassvioletter Mohn vor blaugrünem Grund, 1931
Heinrich Nauen, Roter und blassvioletter Mohn vor blaugrünem Grund, 1931

Kunstwerk:

Heinrich Nauen, Garten mit Treibhausbeeten, um 1914
Heinrich Nauen, Garten mit Treibhausbeeten, um 1914






Kunstwerke von

Heinrich Nauen


Artikel über

Heinrich Nauen





Copyright © '99-'2026
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Künstler

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce