Geboren am 22. Juli 1939 in Fulda Deutscher Aktionskünstler und Bildhauer, Vertreter der Concept Art
Von 1957 bis 1959 besuchte Franz Erhard Walther die Werkkunstschule in Offenbach und von 1959 bis 1961 die Hochschule für Bildende Künste in Frankfurt. Zwei Jahre später studierte er unter Karl Otto Götz an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er mit der Art Informel in Berührung kam. 1967 ging Walther für vier Jahre nach New York und wurde nach seiner Rückkehr Professor für Bildhauerei in Hamburg.
Walther war Vertreter der sogenannten Neuen Künste wie Concept Art, Arte Povera und Process Art. 1969 hatte Walther Einzelausstellungen in im Museum h
Haus Lange in Krefeld und in der Kunsthalle Düsseldorf. In seinen „Werksätzen“ macht der Künstler mit Arbeitsmaterialien prozeßhafte Erfahrungen des täglichen Lebens bewußt. Sein 1. Werksatz aus dem Jahr 1963 bis zum Jahr 1969 besteht aus textilen, handlungsbezogenen Objekten, während sein 2. Werksatz, von 1969 bis 1972, aus begehbaren Metallobjekten besteht. Diese Objekte lösen Wahrnehmungen und Körpererfahrungen im Sinne der Prozeßkunst aus. Franz Erhard Walther lebt heute in Halstenbeck.
C.B.
|