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Manzoni, Piero

Geboren am 13. Juli 1933 in Soncino bei Mailand, gestorben am 6. Februar 1963 in Mailand
Italienischer Maler und Konzeptkünstler, Vertreter der Arte Povera

Von 1951 bis 1954 studierte Piero Manzoni Jura und begann anschließend mit dem Studium der Kunst und der Philosophie in Rom. Später wechselte er nach Mailand. Inspiriert durch informell arbeitende Künstler wie Lucio Fontana, Jean Fautrier und Alberto Burri experimentierte Manzoni mit Gips, Öl und Emaile. So druckte er zum Beispiel in Farbe getauchte Gebrauchsgegenstände wie Scheren und Schlüssel auf der Leinwand ab.

Im Jahr 1956 beteiligte er sich an dem Manifest „Per la scoperta di una zona d`immagini“. Der „Gruppo Nucleare“ schloss Manzoni sich im Jahr 1957 an. Im selben Jahr unterzeichnete Manzoni auch das Manifest „Contro lo stile“ der „Gruppo Nucleare Internazionale“, die sich gegen akademische Gestaltungsregeln wandte. Angeregt durch Yves Kleins Arbeiten beginnt Manzoni mit einer Reihe von „Achromes“: farblose, gipsgrundierte Leinwände.

In seiner „Linee di lunghezza variable“ begann Manzoni sich mit der konzeptuellen Kunst auseinanderzusetzen. Diese „Linien“ stellte er in seiner Galerie „Azimut“ aus. 1960 organisierte er eine Ausstellung mit dem Titel „Consumazione dell´arte dinamica del publico, divorare d`arte“, bei der das Publikum Eier mit seinem Daumenabdruck erhielt, die verzehrt werden sollten.

Ab 1961 deklarierte er Aktmodelle zu „lebenden Skulpturen“ und mit „Le Socle du Monde“ erklärte Manzoni die ganze Erde zum Kunstwerk. Umstritten war Manzonis Aktion „Merde d´artista“ (Künstlerscheiße), die zum jeweiligen Tagespreis für Gold verkauft werden sollte. Manzoni galt als Vorläufer der Kunstrichtung „Arte Povera“.

C.B.


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