Wiener Akademie holt Zeichnungen des 18. Jahrhunderts hervor Während der vorübergehenden Lagerung des Bestandes des Kupferstichkabinetts der Wiener Kunstakademie in der Albertina wird als zweite Ausstellung im Klassizismus-Saal der Gemäldegalerie eine Auswahl an Zeichnungen des 18. Jahrhunderts präsentiert. Neben Blättern von Johann Wolfgang von Goethe, Jean Baptiste Vanmour, Jean-Baptiste Pillement, Johann Michael Rottmayr, Giovanni Domenico Tiepolo, Giovanni Battista Tiepolo und Gaetano Gherardo Zompini sind ausgewählte Bühnenbilder von Josef Platzer und der Familie Galli Bibiena vertreten durch Antonio und Giuseppe Galli Bibiena zu sehen.
Der damalige Unterricht an der Akademie sah auch das Aktzeichnen vor. Als Vorlageblätter wurden direkt Aktstudien von Pompeo Girolamo Batoni, Pietro Antonio Novelli, Jakob Matthias Schmuzer oder Jacob van Schuppen verwendet. Die beste Schilderung eines zeitgenössischen Abendaktes zeigt die Skizze zum Ölgemälde der Gemäldegalerie von Martin Ferdinand Quadal. Daneben sind Zeichnungen und Aquarelle der prominentesten Vertreter der damaligen Professoren wie Friedrich Heinrich Füger, Paul Troger, Johann Nepomuk Schödlberger und Michelangelo Unterberger sowie von Studierenden, wie Franz Caucig, Johann Franz Greippel, Adam Friedrich Oeser und Michael Wutky ausgestellt. Landschaften von Albert Christoph Dies und Jakob Philipp Hackert ergänzen die römischen Landschaften.
Die Ausstellung „Meisterzeichnungen des 18. Jahrhunderts aus dem Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien“ läuft vom 14. Juli bis zum¬ 8. Oktober. Die Gemäldegalerie der Akademie hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 7 Euro, ermäßigt 4 Euro.
Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien
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