Ausstellung zeigt Werkbundbeiträge aus NRW Zu den vielen Veranstaltungen, mit denen dieses Jahr der Deutsche Werkbund anlässlich seines 100jährigen Geburtstages an die Öffentlichkeit tritt, gehört auch eine Ausstellung in Köln. Sie konzentriert sich auf die Beiträge von Mitgliedern des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Im großen Lichthofsaal des historischen Rathauses informieren Dokumentationen über das Lebenswerk von 30 exemplarisch ausgewählten Werkbundmitgliedern, hauptsächlich Architekten und Städtebauern, aber auch von Künstlern, Wissenschaftlern oder Produzenten. Daraus ergibt sich ein instruktiver Überblick über die vielen, individuellen Leistungsträger der aus völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten bunt zusammen gewürfelten Vereinigung, die das Hauptziel einer qualitativen Verbesserung des Lebensraumes eint. Weitere Tafeln stellen historische und aktuelle Fakten, Entwicklungen, Ziele und Projekte vor.
Unter den Teilnehmern finden sich so bekannte Personen wie Peter Busmann, Heinz Döhmen, Wolfgang Döring, Jupp Ernst, Wolfgang Meisenheimer, Werner Ruhnau oder Hans Schwippert. Deutlich wird: Die pluralistisch angelegte Vereinigung aus heute rund 250 Mitgliedern in NRW besteht und wirkt aus dem heraus, was seine Mitglieder schaffen. Die Kölner Ausstellung steht zudem in der Tradition der – wenn auch wesentlich größeren - Kölner Werkbundschauen, so der fast schon Weltausstellungscharakter besitzenden Ausstellung von 1914. 1929 folgte die zweite und 1949 die dritte in der Domstadt ausgerichtete Präsentation, während eine für das Jahr 1932 geplante nicht realisiert werden konnte.
Die Ausstellung „100 Jahre Deutscher Werkbund NW 1907-2007“ ist noch bis zum 13. September im Lichthof des Spanischen Baus des historischen Rathauses zu Köln, Rathausplatz 1, zu besichtigen. Vom 20. September bis zum 18. Oktober steht die Ausstellung in der Magistrale des Technischen Rathaus in Köln-Deutz, Willy-Brandt-Platz 2. Geöffnet ist sie an beiden Standorten montags bis freitags von 8 bis 16, dienstags bis 18 Uhr und freitags bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Katalog erschienen, der in der Ausstellung 32 Euro kostet.
Deutscher Werkbund NRW – Haus der Architektur
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