Morandi und Giacometti in Paderborn Zusammen mit dem Museum im Prediger zu Schwäbisch Gmünd sowie dem Museum Lothar Fischer in Neumarkt in der Oberpfalz hat die Städtische Galerie in der Reithalle Paderborn die Ausstellung „Giorgio Morandi – Alberto Giacometti. Ein Dialog“ entwickelt. Mit diesen beiden Künstlern sind zwei zentrale Positionen der internationalen Moderne einander gegenübergestellt, die man an die Spitze von Malerei einerseits und Plastik andererseits zu ihrer Zeit stellen darf. Beide Künstler zeichnen sich durch große formale Unabhängigkeit von den seinerzeit geltenden Strömungen aus, dem vor allem als Stilllebenmaler hervorgetretenen Morandi und dem besonders für seine Bronzebüsten berühmt gewordenen Giacometti ist jedoch ebenfalls gemeinsam, dass erst ihr Spätwerk der 1950er und frühen 1960er Jahre – Morandi starb 1964, Giacometti 1966 – den Ruf ihrer Kunst in alle Welt hinausgetragen haben. Gezeigt werden in der Ausstellung über hundert Gemälde, Plastiken und Arbeiten auf Papier von zwei Künstlern, die sich persönlich nie begegnet sind, aber eine mitunter erstaunlich wirkende Ähnlichkeit hinsichtlich ihrer künstlerischen Konzepte erkennen lassen.
Die Ausstellung „Giorgio Morandi – Alberto Giacometti. Ein Dialog“ läuft bis zum 7. Juni. Geöffnet ist täglich außer am Montag zwischen 10 und 18 Uhr. Der Eintritt ist frei. Der Katalog kostet 22 Euro.
Städtische Galerie in der Reithalle
Marstallstraße 12
D-33104 Paderborn
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