Die deutschen Action Painter in München Einen der letzten lebenden Künstler der ersten Generation des Informel in Deutschland konnte die Münchner Galerie Maulberger für die Vernissage ihrer derzeitigen Ausstellung gewinnen: Karl Otto Götz, geboren 1914 und noch immer geistig rege und tätig, wird der Eröffnung von „German Action“ am kommenden Donnerstag beiwohnen, einer Schau, die drei der Hauptprotagonisten des deutschen Action Painting in den Mittelpunkt rückt. Neben Götz sind dies Fred Thieler (1916-1999) und der gebürtige Däne K.R.H. Sonderborg, der erst im vergangenen Jahr im Alter von 85 Jahren in Hamburg starb. Zu sehen sind rund achtzig Werke aus den Jahren 1952 bis 1999, darunter eine der ersten informellen Leinwände von Götz aus dem Jahr 1952. Die kommerzielle Schau versteht sich auch als Anwalt der Variante des abstrakten Expressionismus diesseits des Atlantiks, die gegenüber den Berühmtheiten etwa von Jackson Pollock und Mark Rothko mitunter etwas vernachlässigt werden.
Die Ausstellung „German Action“ läuft vom 5. Juni bis zum 11. Juli. Die Galerie Maulberger öffnet Dienstag bis Freitag von 10 bis 18:30 Uhr, Samstag zwischen 10 und 16 Uhr. Die Preise der Werke liegen zwischen 1.800 und 200.000 Euro. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Galerie Maulberger
Brienner Straße 7
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