Tagung zu NS-Raubkunst Die Debatte um NS-Raubkunst, ausgelöst durch den „Schwabinger Kunstschatz“ von Cornelius Gurlitt, geht weiter. Am 22. Februar widmet sich die Katholische Akademie in Bayern in einer Tagung der Problematik von Raubkunst und Provenienzforschung, will aber auch grundsätzliche rechtliche und ethische Fragen aufwerfen. Über „Schuld, Umkehr, Sühne und Versöhnung“ spricht dabei der Historiker Michael Wolfssohn, Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr München. Titel seines Vortrags: „Räuber, Beraubte und ihre Nachfahren“.
Die Felder Kunstraub, Raubkunst und Vermögensentzug thematisiert Christian Fuhrmeister vom Münchner Zentralinstitut für Kunstgeschichte. Dieser Einrichtung, getragen vom Freistaat Bayern, gehört auch Meike Hopp an, die über Problemfelder der Provenienzforschung referiert. Mit Spannung erwartet werden dürfte der Vortrag des Amtschefs des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz, Ministerialdirektor Walter Schön. Er spricht zu „NS-Unrecht: Restitution von Raubkunst im Rechtsstaat“. Eine Podiumsdiskussion der Referenten schließt die Tagung ab.
Anmeldung und Information:
Katholische Akademie in Bayern
Mandlstraße 23
D-80802 München
Telefon: +49 (0)89 – 38 10 20
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