100 Millionen Euro für Würzburger Festung  |  | Die Festung Marienberg soll für 100 Millionen Euro saniert und neu gestaltet werden | |
Der Freistaat Bayern will 100 Millionen Euro für die Sanierung und Neugestaltung der Festung Marienberg in Würzburg investieren. Das gab heute der bayrische Finanzminister Markus Söder in Würzburg bekannt. Die Festung Marienberg sei seit 800 Jahren sichtbares Wahrzeichen der Stadt Würzburg, und der Erhalt dieses einzigartigen Kulturguts liege in der Verantwortung des Freistaats. „Und zu dieser Verantwortung stehen wir“, sagte Söder. Eine Sanierung der Festung werde zunehmend unumgänglich. Neben Mängeln bei Statik und Brandschutz sowie veralteter Haustechnik sei die Festung auch nicht barrierefrei ausgestaltet. Durch eine Generalsanierung und Neukonzeption soll die Festung attraktiv und zukunftsfähig werden. „Hier machen wir keine Flickschusterei, sondern die große Lösung“, kündigte Söder an.
Dazu sollen die verschiedenen Bereiche der Festung Marienberg auch inhaltlich neu strukturiert und konzipiert werden. Vor allem die bislang zersplitterten musealen Angebote werden besucherfreundlich organisiert. Die drei Innenhöfe sollen jeweils Museumsbereich, Servicebereich sowie Veranstaltungs- und Tagungsbereich beheimaten. Besonderes Augenmerk wird auf die Neugestaltung des Museumsbereichs gelegt. „Wir schaffen ein – längst überfälliges – fränkisches Landesmuseum“, so Söder, „Würzburg ist dafür ein optimaler Ort“. Die in der Festung angesiedelten Museen sollen zusammengeführt und deutlich aufgewertet werden. Sanierung und Umstrukturierung sollen bis 2026 abgeschlossen sein. |