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Marktberichte |
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Das Berliner Auktionshaus Bassenge hat seine Versteigerung mit Druckgraphik des 15. bis 19. Jahrhunderts um einige seltene Blätter bereichert  Rat der Freunde

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 |  | James Barry, Hiob von seinen Freunden ermahnt (Job reproved by his Friends), 1777 | |
Hiob sitzt auf dem Boden, die Kapuze seines Gewandes hat er bis fast über die Augen gezogen, welche er meditativ geschlossen hält. Seine Hände sind im Schoß gefaltet; alle Aufmerksamkeit des Mannes ist nach innen gekehrt. Seine Freunde dagegen gestikulieren wild, um zu Hiob durchzudringen. Einer weist direkt in den Himmel und macht so auf die Strafe Gottes für Hiob aufmerksam. Alle fünf Freunde sind der Meinung, dass Hiob gesündigt haben muss, dass Gott mit derart schlimmen Schicksalsschlägen antwortet. James Barry hielt die alttestamentarische Szene in drei Bildebenen fest. Vorne argumentieren die Männer, rechts im Mittelgrund sind die Schicksalsschläge zu sehen, die der Herr seinem Untertan auferlegt hat, und der Hintergrund wird von einer Ruine bestimmt. 1777 hat der Engländer die Radierung mit Kupferstichelementen seinem Gönner Edmund Burke gewidmet, welcher den jungen Künstler nach London holte und ihm das Studium in Paris und Rom ermöglichte. Der Druck zeichnet sich durch seine Seltenheit aus, was den Zustand der Druckplatte angeht. Insgesamt sind 15 Abzüge bekannt. Der hier gebotene dritte Zustand ist nur ein weiteres Mal vorhanden. Jenes Exemplar befindet sich im Ashmolean Museum in Oxford. „Hiob von seinen Freunden ermahnt“ ist bei 18.000 Euro angesetzt und bildet somit das teuerste Werk der Auktion „Druckgraphik des 15. bis 19. Jahrhunderts“ bei Bassenge.
Druckgrafik des 18. Jahrhunderts
Ebenfalls rar ist eine Vedute des Meisters dieser Gattung, Bernardo Bellotto, genannt Canaletto. Die Radierung zeigt die Frauenkirche in Dresden und ihren Vorplatz. Das mächtige Gebäude wird hier jedoch nur angeschnitten. Das Blatt stammt aus einer deutschen Adelssammlung und soll am 28. Mai in Berlin 9.000 Euro einbringen. Giovanni Antonio Canal, der ebenfalls den Künstlernamen Canaletto trug und der Onkel des ersteren ist, liefert eine Ansicht von Mestre und eine imaginäre Abbildung Paduas (Taxe 3.000 und 6.000 EUR). Ein Zeugnis künstlerischen Austausches bietet Bassenge mit Louis Marin Bonnets Porträt von François Bouchers Tochter, Madame Baudouin. 1757 saß die Dame zunächst ihrem Vater Modell, das Porträt diente Bonnet 1769 dann als Vorlage für seine allegorisch verstandene Farbradierung „Tête de Flore“, die die Pastelltöne der Kreidezeichnung besonders gut nachzuahmen vermag (Taxe 4.500 EUR).
Ebenfalls durch lebendige Farben zeichnet sich Louis-Jean Desprez’ Aquarell mit Gouache über einer Umrissradierung von Francesco Piranesi aus. Die Capella Paolina im Vatikan erstrahlt hier während der Zeremonie der Quarant’ Ore nach der Gründonnerstagsliturgie in festlicher Beleuchtung. Das mystische Blatt von 1783/85 kann für 12.000 Euro erworben werden. Leichte Beschädigungen weisen einige der 80 Radierungen der Mappe „Los Caprichos“ von Francisco de Goya auf. Die rätselhaften und beinahe gruseligen Blätter aus der elften Auflage setzt Bassenge bei 7.500 Euro an. Gespenstisch ist auch Goyas artistische Zirkusszene „Bailando en una cuerda floja (Disparate puntual)“, die er über dem Abgrund des Nichts ansiedelt. Der Probedruck vor der Auflage der „Los Proverbios“ von 1877 notiert mit 8.000 Euro etwas höher.
1750 hielt Antonio Joli für den spanischen König das „Anfiteatro per gli Spettacoli delle Festede’ Tori eretto l’anno“ in Kupferstich und Radierung fest (Taxe 4.500 EUR). Giuseppe Vasi liefert ein 20 Seiten umfassendes Buch, welches die Festlichkeiten zur Geburt des Sohnes von König Karl III. im Jahr 1747 dokumentiert (Taxe 4.500 EUR). Ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert stammen die „Vasi candelabri cippi sarcophagi tripodi lucerne ed ornamenti antichi“. Die circa 80 Radierungen mit antiken Kunstobjekten von Giovanni Battista Piranesi sind teils lose, teils gebunden und sollen mindestens 6.000 Euro erwirtschaften. Daneben liefert Piranesi seine typischen Veduten aus Rom und Umgebung, die ihren preislichen Höhepunkt in den 2.500 Euro für die Aufsicht auf das „Anfiteatro flavio detto Il Colosseo“ erklimmen.
Druckgrafik des 16. und 17. Jahrhunderts
Zu den ältesten Werken der Berliner Auktion gehören „Die drei Parzen“ von Hans Baldung Grien. Der Holzschnitt mit den drallen nackten Schicksalsgöttinnen entstand 1513 und wird auf 4.500 Euro geschätzt. Die deutsche Renaissance wartet zudem mit Lucas Cranach d.Ä. und seinem Kupferstich „Die Buße des heiligen Chrysostomus“ von 1509 sowie den beiden Holzschnitten „Der heilige Georg, den Drachen tötend“ von 1510/15 und „Sächsischer Fürst auf Eberjagd“ um 1507 auf (Taxen 4.500 EUR, 6.000 EUR und 3.000 EUR). Zu den Highlights des Nürnberger Großmeisters Albrecht Dürer gehören der in dem frühen Zustand vor dem Text seltene Holzschnitt „Christi Abschied von seiner Mutter“ aus dem „Marienleben“ (Taxe 12.000 EUR) und der bekannte Meisterstich „Adam und Eva“ von 1504 in einem späteren Abzug (Taxe 7.500 EUR). Kupferstiche sind ebenfalls seine „Jungfrau mit Wickelkind“ von 1520 für 4.500 Euro, „Die sechs Kriegsleute“ um 1495 für 6.000 Euro und ein Porträt Philipp Melanchthons von 1526 für 4.500 Euro. Für „Die Kanone“ verwendete Dürer 1518 die Technik der Eisenradierung (Taxe 6.000 EUR).
Für 12.000 Euro offeriert Bassenge einen frühen und damit im Druck sehr seltenen Zustand von „Der Alchemist“ nach Pieter Bruegel d.Ä. Zudem sind seine „Schlittschuhläufer am St. Georgstor in Antwerpen“ in einem Kupferstich von Frans Huys um 1558 vertreten (Taxe 6.000 EUR). Auch Hendrick Hondius I ließ sich noch 1644 von Pieter Bruegel d.Ä. inspirieren und stach dessen „Hochzeitstanz“ mit zahlreichen Bauern vor der Kirche (Taxe 4.500 EUR). Lucas van Leyden hat seine „Bekehrung des Saulus“ figurenreich mit Männern in Renaissancekleidung ausgestaltet (Taxe 6.000 EUR). Von seinem unikaten Holzschnitt „Im Wirtshaus“, der auch als „Der Verlorene Sohn bei den Huren“ fungiert, schuf ein anonymer Stecher eine gegensteitige Wiederholung, von der nur ein weiteres Blatt in der Wiener Albertina bekannt ist. Ob es bei dieser Seltenheit dann bei den 4.500 Euro bleibt?
Noch eine ganze Spur teurer wird es mit Jan Harmensz Mullers „Apotheose der Künste“, für die sich der Amsterdamer Manierist einer Idee Bartholomäus Sprangers bediente. Die von Frauen verkörperten Künste fliehen hier vor den Barbaren am Arm eines Posaune blasenden Engels in den Olymp, wo die Götter ihrer schon harren (Taxe 12.000 EUR). Auf der anderen Seite steht Jacques Callots grausige Vision der „Hölle“: Auf einer fünfstufigen Rundpyramide thront Luzifer und weist seine Untergebenen zum Quälen der Verdammten an. Der aus vier Platten zusammengesetzte Kupferstich entstand 1612 und kostet 6.500 Euro. In Italien konzentriert man sich auf profane, mythologische Themen. Andrea Mantegna feiert in seinem Kupferstich ein Bacchanal mit Weinpresse (Taxe 6.000 EUR).
Aus dem 17. Jahrhundert bietet das Berliner Auktionshaus einen „Christen Kampf“ von Conrad Meyer, der einem Gemälde Albrecht Altdorfers folgt und den Widerstreit eines Christen mit der Welt sowie seine Belohnung im Himmel bildlich umsetzt (Taxe 4.500 EUR). Rembrandt Harmensz van Rijn darf bei einer europäischen Grafikauktion nicht fehlen. Unter anderem kann hier eine explizit erotische Darstellung von „Joseph und Potiphars Frau“ für 4.500 Euro erworben werden. Der Inbegriff der Tugend und Keuschheit dagegen ist in „Maria mit dem Christkinde in den Wolken“ verbildlicht (Taxe 7.500 EUR). Zwei Versionen von Rembrandts „Taufe des Kämmerers sind mit 4.500 Euro und 6.000 Euro noch relativ erschwinglich. Der barock aufgebaute „Tod der Maria“, eine Radierung von 1639, soll dann schon 9.000 Euro soll einbringen.
Die Rembrandt-Suite ist noch weiter reich gefüllt und hat für 7.500 Euro die intime „Sitzende Frau mit Füßen im Wasser“ von 1658, die aufmerksam in einem Buch „Lesende“ von 1634 oder den düsteren „Dreikönigsabend“ zu bieten, der lediglich schwach vom Stern der drei Weisen erleuchtet wird. Auch „Der Zeichner“, der sich eben einer Büste widmet, arbeitet bei Kerzenschein im Halbdunkel (Taxe 4.500 EUR). Bei seinem „Selbstbildnis mit Saskia“ verschattete der Meister sein Gesicht unter einem breitkrempigen Hut (Taxe 3.500 EUR). Bereits in der vergangenen Auktion konnte Bassenge große Erfolge mit Rembrandts Landschaftsradierungen verzeichnen. Die „Landschaft mit der Hütte bei dem großen Baum“ von 1641 hatte damals 22.000 Euro eingebracht. Das Motiv in der diesmaligen Ausführung veranschlagt Bassenge mit 9.000 Euro. Der ähnlich aufgebaute „Obelisk“ ist 3.000 Euro höher angesiedelt. Belebter hat Rembrandt die „Landschaft mit der saufenden Kuh“ um 1650 ausgearbeitet (Taxe 7.500 EUR).
Pieter Lastman, der Lehrer Rembrandts, hat sich ebenfalls einer biblischen Erzählung gewidmet und mit „Judah und Tamar“ eine erotische Vater-Schwiegertochter-Beziehung herausgesucht, die auf der alttestamentlichen Rechtsvorstellung der Leviratsehe beruht (Taxe 2.400 EUR). Adriaen van Ostade ist mit zehn Blättern zugegen, die alle das einfache Bauernleben thematisieren und im Tondo „Das Schweinschlachten“ für 4.000 Euro und der Radierung „Der Messerkampf“ von 1653 für 4.200 Euro gipfeln. Wenzel Hollar gibt sich dagegen recht friedlich und hat mit der Radierung „Muff, Tuch und Maske“ von 1642 eines der frühen druckgrafischen Stillleben geschaffen (Taxe 1.200 EUR). In Italien wählte um 1630/35 Jusepe de Ribera für seine Radierung den Dichter zum Motiv und hat ihn nachdenklich grübelnd an einem Steinblock positioniert. Bei Francesco Villamena erscheint die Madonna, getragen von Engeln in einer Wolke, dem heiligen Franziskus und reicht ihm das Christuskind dar (Taxe je 4.500 EUR).
Druckgrafik des 19. Jahrhunderts
Aus dem 19. Jahrhundert sind Peter Cornelius und seine Bilder zu Goethes Faust zu nennen. In zwölf Kupferstichen illustrierten Ferdinand Ruscheweyh und Julius Thaeter 1816 das Schauspiel (Taxe 4.500 EUR). Weitere Konvolute hält der Katalog mit Carl Ludwig Frommels „Sechs Radierten Blättern…“ von 1839 mit Fantasieszenerien nach Landschaftsmotiven aus dem Schwarzwald in romantischem Gestus für 2.400 Euro oder Adolph von Menzels sechs „Radir-Versuche“ von 1844 mit Landschaften, Genreszenen oder Figurenstudien für 800 Euro bereit. Stark vertreten ist die Portraitgrafik: Peter Fendi radierte 1824 „Peter Fendi und seine Mutter am Wege vom Heumarkt in die Stadt“ (Taxe 400 EUR), Ludwig Emil Grimm nahm sich 1813 mit 23 Jahren noch als suchenden Künstler auf, und Max Klinger probierte 1909 seine schwarzbraune Aquatintaradierung „Selbstbildnis mit Zigarre“ aus (Taxe je 750 EUR).
Große Persönlichkeiten haben Nicolas-Henri Jacob mit dem Profil des stattlichen Dichterfürsten Goethe nach 1806 (Taxe 4.000 EUR) oder Eugène Carrière mit seinem symbolistisch verschwommenen Bildnis des Schriftstellers Alphonse Daudet für die Mitmenschen verewigt (Taxe 400 EUR), während Christen Købke mit seinem „Alten Seemann“ einen vom Leben gezeichneten unbekannten Mann eindrucksvoll schildert (Taxe 2.500 EUR). In dieser Preisregion bewegen sich auch Johann Michael Wittmers prachtvolle Radierung „Der Zug des Papstes Pius IX. zur Besitznahme von S. Giovanni in Laterano“ von 1846 und die eher stille graugrüne Lithografie „Der alte Thurm“ von Antonio de Pian aus dem Jahr 1820 (Taxe je 2.400 EUR).
Die Auktion beginnt am 28. Mai um 10 Uhr. Die Vorbesichtigung findet vom 21. bis zum 26. Mai täglich von 10 bis 18 Uhr, am 27. Mai von 10 bis 17 Uhr für auswärtige Besucher statt. Der Internetkatalog ist unter www.bassenge.com abrufbar. |  | Kontakt: Galerie Bassenge Erdener Straße 5a DE-14193 Berlin |
 | Telefon:+49 (030) 893 80 290 | Telefax:+49 (030) 891 80 25 |  |  | E-Mail: info@bassenge.com |  | Startseite: www.bassenge.com |
21.05.2015 |
Quelle/Autor:Kunstmarkt.com/Mona Zimmer |  |
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 |  | Weitere Inhalte: Gesamt Treffer 91 | Seiten: 1 • 2 • 3 • 4 • 5 • 6 • 7 • 8 • 9 • 10 • 11
 Events (1) • Adressen (1) • Berichte (1) • Kunstwerke (78) • Im Verkauf - Events (1) • Im Verkauf - Kunstwerke (9) |  | •  | Veranstaltung vom: 28.05.2015, Druckgraphik des 15.-19. Jahrhunderts |  | •  | Bei: Galerie Bassenge
|  | •  | Bericht: Ein festlicher
Erfolg |  |  | •  | Kunstwerk:  Rembrandt, Die Taufe des Kämmerers, 1641 |  | •  | Kunstwerk:  Rembrandt, Der Tod der Maria, 1639 |  | •  | Kunstwerk:  Rembrandt, Der Dreikönigsabend, um 1652 |  |  | •  | Kunstwerk:  Rembrandt, Der Dreikönigsabend, um 1652 |  | •  | Kunstwerk:  Jan Harmensz Muller, Venus und Merkur, um 1600 |  | •  | Kunstwerk:  Rembrandt, Die drei Orientalen, 1641 |  |  |
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 Hendrick Hondius I,
Hochzeitstanz, 1644 |  | Taxe: 4.500,- EURO Zuschlag: 6.500,- EURO Losnummer: 5131 |  |  |  |  |  | 
 Rembrandt,
Rembrandt, Liegende
nackte Frau (La
negresse couché),
1658 |  | Taxe: 3.000,- EURO Zuschlag: 2.800,- EURO Losnummer: 5229 |  |  |  |  |  | 
 Albrecht Dürer, Die
Jungfrau mit dem
Wickelkind, 1520 |  | Taxe: 4.500,- EURO Zuschlag: 4.000,- EURO Losnummer: 5088 |  |  |  |  |  | 
 Bernardo Bellotto,
Vue de l’Eglise de
Notre Dame, et de la
Rue dite La Rammische
Gasse…, 1757 |  | Taxe: 9.000,- EURO Zuschlag: 12.000,- EURO Losnummer: 5286 |  |  |  |  |  | 
 Hans Baldung Grien,
Die drei Parzen, 1513 |  | Taxe: 4.500,- EURO Zuschlag: 2.800,- EURO Losnummer: 5013 |  |  |  |  |  | 
 Eugène Carrière,
Bildnis des
Schriftstellers
Alphonse Daudet,
1893 |  | Taxe: 400,- EURO Zuschlag: 300,- EURO Losnummer: 5417 |  |  |  |  |  | 
 Rembrandt,
Rembrandt, Joseph
und Potiphars Weib,
1634 |  | Taxe: 4.500,- EURO Losnummer: 5211 |  |  |  |  |  | 
 Peter Fendi, Peter
Fendi und seine
Mutter am Wege vom
Heumarkt in die
Stadt, 1824 |  | Taxe: 400,- EURO Zuschlag: 300,- EURO Losnummer: 5438 |  |  |  |  |  | 
 Lucas Cranach d.Ä.,
Der heilige Georg,
den Drachen tötend,
1510/15 |  | Taxe: 6.000,- EURO Zuschlag: 6.000,- EURO Losnummer: 5075 |  |  |  |  |  | 
 Louis-Jean Desprez,
Louis-Jean Desprez
und Francesco
Piranesi, Die
Cappella Paolina im
Vatikan während der
Zeremonie der
Quarant’ Ore, um
1783/85 |  | Taxe: 12.000,- EURO Zuschlag: 56.000,- EURO Losnummer: 5304 |  |  |  |  |  | 
 Jacques Callot,
L’Enfer (Die Hölle),
1612 |  | Taxe: 6.500,- EURO Zuschlag: 7.500,- EURO Losnummer: 5050 |  |  |  |  |  | 
 Giovanni Antonio
Canal, Mestre, um
1733/34 |  | Taxe: 3.000,- EURO Zuschlag: 2.500,- EURO Losnummer: 5296 |  |  |
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