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 | Berlinische Galerie öffnet wieder  |  | Die Berlinische Galerie hat wieder geöffnet | |
An diesem Wochenende öffnet die Berlinische Galerie wieder ihre Türen. Grund für die elfmonatige Schließung seit Juli 2014 war der mangelnde Brandschutz. Bei einer Routinekontrolle im Herbst 2013 stellte sich heraus, dass die alte Sprinkleranlage defekt war und erneuert werden musste. Für den Einbau der neuen Sprinkleranlage wurden die gesamten Deckenkonstruktionen des Museums und der Depots einschließlich der Beleuchtung erneuert. Die moderne Hochdruckwassernebellöschanlage schützt im Brandfall sowohl die Besucher als auch das Kulturgut durch ihren geringen Wassereinsatz. Gleichzeitig wurde die Netzersatzanlage erweitert, die im Brandfall die Stromversorgung für das Brandschutzsystem gewährleistet. Die Sanierungskosten betrugen rund 6 Millionen Euro.
„Von den Sanierungsarbeiten ist in unseren Räumen nicht viel zu sehen, und dennoch ist das Gebäude nun mit den neuesten technischen Sicherheitsanlagen ausgestattet. Zugleich haben wir die Chance genutzt, unser elektroakustisches System auf aktuellste Technik umzustellen“, sagt Thomas Köhler, Direktor der Berlinischen Galerie. „Die Architektur des Museumsgebäudes ist von hoher Flexibilität und bietet viele Möglichkeiten für eine variable Ausstellungsgestaltung. Ich freue mich, dass die jetzt vorhandene Ausstattung Künstler und Kuratoren in ihren Projekten unterstützt.“
Mit vier neuen Ausstellungen geht die Berlinische Galerie nun an den Start. Für die Eingangshalle hat der 1974 in München geborene Künstler Björn Dahlem die Installation „Mare Lunaris“ geschaffen, die mit einem begehbaren Raumschiff und filigranen kosmischen Modellen seinem Staunen über naturwissenschaftliche und astrophysikalische Phänomene huldigt. Neben der Präsentation der eigenen Sammlung steht die Schau „Radikal Modern“ über die heute oftmals ungeliebte Architektur der 1960er Jahre in Ost- und West-Berlin im Mittelpunkt der Eröffnungsausstellungen. Mit über 250 Arbeiten von mehr als 80 Architekten, Stadtplanern und Künstlern will Kuratorin Ursula Müller ein neues Licht auf diese Bauten werfen. Die vierte Ausstellung würdigt den aktuellen Fred-Thieler-Preisträger Bernhard Martin für seinen konzeptuellen und zugleich erzählerischen Umgang mit dem Medium der Malerei.
Die Ausstellungen „Björn Dahlem. Mare Lunaris“ und „Bernhard Martin. Fred-Thieler-Preis 2015“ laufen vom 29. Mai bis zum 24. August, die Schau „Radikal Modern. Planen und Bauen im Berlin der 1960er-Jahre“ bis zum 26. Oktober. Die Berlinische Galerie hat täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre ist er frei.
Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124-128
D-10969 Berlin
Telefon: +49 (0)30 – 78 902 600
Telefax: +49 (0)30 – 78 902 700 |
29.05.2015 | Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching |  | Zurück | |

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