Deutsche Kunststipendien vergeben Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die mit dem Rom-Preis verbundenen Stipendien in der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo, Casa Baldi sowie für das Deutsche Studienzentrum in Venedig vergeben. Ein längerer Aufenthalt in Italien soll den Hochbegabten die Möglichkeit geben sich künstlerisch weiterzuentwickeln. Grütters betonte: „Die aus einer großen Zahl von Bewerbungen ausgewählten Künstlerinnen und Künstler können hier die Wurzeln Europas neu entdecken und in kreativer Freiheit Neues schaffen. Es ist die Kunst, die oft die tragfähigsten Brücken schafft. Ich bin deshalb sehr froh, dass unsere beiden Länder den traditionell starken und vielfältigen kulturellen Austausch lebendig halten. Dazu tragen die von meinem Haus geförderten Einrichtungen in Italien bei.“
Neben den Bereichen „Musik“ und „Literatur“ wählte die Jury für einen Aufenthalt in der Villa Massimo in der Sparte „Bildende Kunst“ Nezaket Ekici aus Berlin, Göran Gnaudschun aus Potsdam und Daniel Roth aus Schramberg aus. Zu ihnen gesellt sich die Berliner Architektin Anna Kubelík. Ein Stipendium für einen Studienaufenthalt im Jahr 2016 in der Casa Baldi erhielten im Bereich „Bildende Kunst“ Johanna Diehl, Claudia Wieser und Antonia Low aus Berlin. Als weiteren Teilnehmer erkor die Jury den Münchner Architekten Sebastian Multerer. Für einen Aufenthalt in Venedig sind die Berlinerin Carla Åhlander, der Hannoveraner Dirk Dietrich Hennig, die Leipzigerin Inga Kerber sowie die Kölnerin Johanna von Monkiewitsch vorgesehen.
Außerdem schlug die Jury vor, Louisa Clement aus Bonn, Klara Hobza aus Berlin, Hannah Hummel aus Köln und Falk Messerschmidt aus Leipzig einen Studienaufenthalt in der Cité Internationale des Arts in Paris zu ermöglichen. Die Stipendien für die Cité übernimmt das Land, das die jeweiligen Studiengäste vorgeschlagen hat, während die Stipendien für die Studienaufenthalte in der Villa Massimo, der Casa Baldi und im Studienzentrum in Venedig von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung gestellt werden. |