Gotthard Graubner in Wiesbaden  |  | Gotthard Graubner, Qiu Ye, 1988 | |
Aus Anlaß der erstmaligen Verleihung des Otto Ritschl-Preises an Gotthard Graubner stellt das Museum Wiesbaden bis zum 10. Februar 2002 knapp 40 Arbeiten des Malers vor. Dabei konzentriert sich das Museum auf Gemälde und Monoprints, die in den letzten Jahren nicht im Mittelpunkt von Ausstellungen standen. Die Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers sind im Raum so aufeinander bezogen, dass Genese und Entwicklung von Graubners Werk, das sich immer stärker auf den Eigenwert der Farbe ausrichtet, nachvollziehbar werden.
Der neue Preis wird alle zwei bis drei Jahre vom Museumsverein Ritschl vergeben, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Werk des 1976 verstorbenen Malers im Bewußtsein lebendig zu halten. Otto Ritschl hat sich in seinem Werk mit der Farb- und Farbraumthematik auseinandergesetzt. Mit dem Preis sollen Künstler geehrt werden, die „in diesem Bereich ein ausgereiftes Werk geschaffen und im überregionalen Dialog der Kunst erkennbar Einfluß gewonnen haben“, so Tom Sommerlatte, Vorsitzender des Museumsvereins. Neben der Dotierung in Höhe von 25.000 Mark ist mit dem Preis auch eine Ausstellung im Museum Wiesbaden verbunden.
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