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Am Strand Liegende, 1923 / Erich Heckel

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Die Revolution der Hannah Höch in Mannheim

Die Kunsthalle Mannheim würdigt seit diesem Wochenende das Werk Hannah Höchs in ihrer aktuellen Sonderausstellung „Hannah Höch. Revolutionärin der Kunst“. Bis zum 14. August ist die umfassende Retrospektive der Künstlerin zu sehen. Passend dazu hat sich die Kunsthalle in Kooperation mit dem Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr dafür das Jubiläumsjahr der Dada-Bewegung ausgesucht. Hannah Höch zählt zu den zentralen Figuren, die die emanzipatorische Kunst der Avantgarden der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit der der zweiten Hälfte verknüpften. Die rund 150 Exponate aus über 60 künstlerischen Schaffensjahren sind geprägt vom rebellischen Bewusstsein der Dadaisten, zeichnen aber auch ein anderes Bild der Künstlerin nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

In acht Themenkomplexen beschäftigen sich die Collagen, Grafiken und Gemälde mit der Darstellung des Lebens in der Großstadt, mit dem Paradiesgärtlein, dem Vorführen des weiblichen Körpers, dem Terror des Naziregimes und der Bedeutung der Entdeckung des Weltraums für die Kunst. Besonders die Collage, die Hannah Höch 1918 als eigenständiges, wirkungsintensives Bildmittel in ihr Œuvre aufnahm, blieb ihre wichtigste Ausdrucksform. In „Synthetische Blumen“ von 1952 verwandelt sie Disteln mithilfe von Propellerflügeln in mechanische Gebilde, während „Fortgeschritten“, nach 1958 entstanden, Hochhausfassaden zu einem urbanen Chaos vereint. Bekannt ist auch ihre Collage „Entartet“ von 1969, die mit einer silbern schimmernden Korsage und spitzen Kegelbrüsten eine Inkarnation der Verführung und des Verderbens darstellen soll.

Geboren 1889 als Anna Therese Johanne Höch in Gotha, tritt die Künstlerin ab 1915 unter dem Künstlernamen Hannah auf. Wie Alice Lex-Nerlinger studiert sie zu dieser Zeit Grafik bei Emil Orlik an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums in Berlin, wo sie den Literaten Raoul Hausmann kennen lernt, mit dem sie den Club Dada gründet und die Collage für sich entdeckt. 1919 nimmt sie mit Fotomontagen an der ersten Dada-Ausstellung in der Galerie von I. B. Neumann teil, ein Jahr später wird Höch Mitglied der sozialistischen Novembergruppe und beteiligt sich an der Ersten Internationalen Dada-Messe. Ihre erste Einzelausstellung wird 1932 von den Nationalsozialisten verhindert, in der Folge versteckt sie sich sowie Werke ihrer Künstlerkollegen in ihrem Haus in Berlin-Heiligensee. Ab 1949 nimmt sie an Ausstellungen im In- und Ausland teil, ist Ehrengast der Villa Massimo in Rom und wird 1965 Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. 1978 stirbt sie im Alter von 88 Jahren.

Die Ausstellung „Hannah Höch. Revolutionärin der Kunst“ ist bis zum 14. August zu sehen. Die Kunsthalle Mannheim hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr geöffnet, mittwochs zusätzlich bis 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 9 Euro, ermäßigt 6 Euro. Der Katalog zur Ausstellung aus dem Braus-Verlag kostet im Museumsshop 24,50 Euro, im Buchhandel 34 Euro.

Kunsthalle Mannheim
Friedrichsplatz 4
D-68165 Mannheim

Telefon: +49 (0)621 – 293 64 52
Telefax: +49 (0)621 – 293 64 12


25.04.2016

Quelle: Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

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Künstler:

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