Christiane Lange bleibt Chefin der Staatsgalerie Stuttgart  |  | Christiane Lange bleibt Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart | |
Christiane Lange wird die Geschicke der Staatsgalerie Stuttgart weiterhin verantworten. Das baden-württembergische Kunstministerium hat den Vertrag mit der promovierten Kunsthistorikerin bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. „Wir haben entschieden, dass wir in den kommenden fünf Jahren auf Kontinuität und Weiterentwicklung setzen“, so Staatssekretärin Petra Olschowski. „Die Staatsgalerie steht wie alle Museen vor wichtigen Herausforderungen – dazu gehört vor allem die Vermittlungsarbeit in einer Zeit, die geprägt ist von Digitalisierung und gesellschaftlichen Veränderungen. Daher ist es uns wichtig, dass wir im Dialog mit der Direktorin und ihrem Team kreative Wege für die Museumsarbeit entwickeln, um neue und vor allem jüngere Besuchergruppen für die Kunst und ihre Geschichte zu begeistern, aber auch Akzente in der Ausstellungs- und der Forschungsarbeit zu setzen.“
Erste Schritte dazu seien seit Langes Wechsel von der Münchner Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung nach Stuttgart zu Beginn des Jahres 2013 gemacht worden. „Christiane Lange hat bereits kurz nach ihrem Amtsantritt in Stuttgart die Sammlung neu präsentiert und durch die Rückverlegung des Eingangs in den ‚Stirling-Bau‘ die Außenwirkung und Verweilqualität gesteigert“, so Olschowski. Damit sei es ihr gelungen, den 1984 eröffneten, architekturgeschichtlich bedeutenden Gebäudeteil von James Stirling wiederzubeleben. Mit erfolgreichen Sonderausstellungen wie zum Beispiel zu Oskar Schlemmer und Francis Bacon habe Lange die Staatsgalerie auch überregional wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Besonders beachtenswert sei zudem die Erweiterung des Angebots der Kunstvermittlung vor allem für Kinder und Jugendliche sowie die Audioguide-Programme zur Provenienzforschung. Zudem konnte Lange die Sammlung der Staatsgalerie um bedeutende Werke ergänzen, etwa durch das Wandbild „Familie“ von Oskar Schlemmer oder durch Arbeiten von Paul Klee, Odilon Redon, Dieter Roth und Christian Marclay.
Zur Vertragsverlängerung sagte Christiane Lange: „Wir haben in den zurückliegenden vier Jahren mit der Einführung des Qualitätsmanagements die Grundlagen für eine moderne Unternehmensführung geschaffen, die es uns ermöglicht, das Museum unter Einhaltung unserer ökonomischen und ökologischen Ziele weiter voran zu bringen. Ich nehme die Herausforderung gerne an, diese Ziele in meiner kommenden Amtszeit weiter zu verfolgen, damit wir für unsere Sammlungs- und Ausstellungsaktivitäten möglichst viele Spielräume eröffnen können.“
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