Die Kunst, online zu lesen.

Home


Magazin

News


Marktberichte


Ausstellungen


Journal


Portraits


Top Event


Netzkunst





Kunst kaufen
Werben

Translation EnglishFrench

Auktionsanzeige

Am 20.05.2026 Auktion 1287: Kunstgewerbe

© Kunsthaus Lempertz

Anzeige

Das flanierende Paar / Max Stern

Das flanierende Paar / Max Stern
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Anzeige

Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel

Berliner Ansicht Unter den Linden mit Reiterstandbild Friedrichs des Großen, 1920 / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


Newsmailer Eintrag

Bestellen Sie bitte hier:


Suchen mit Google

Google
WWW
kunstmarkt.com

Freiheit: Die Kunst der Novembergruppe in Berlin

Fritz Stuckenberg, Schwüle, um 1919

Anlässlich des 100. Jahrestags der Novemberrevolution von 1918 in Deutschland zeigt die Berlinische Galerie von heute an die Kunst der sogenannten „Novembergruppe“. Die Kuratoren Janina Nentwig und Ralf Burmeister präsentieren in der Schau „Freiheit“ 119 Werke dieser im Revolutionsjahr gegründeten Berliner Künstlervereinigung. Die Novembergruppe wurde zu einer Plattform für Freiheit, Demokratie und Vielfalt und entwickelte sich rasch zum starken, innovativen Spieler in der Kunstwelt und auf dem Gesellschaftsparkett der Weimarer Republik. Offen für alle Stilrichtungen, vom Kubismus, Futurismus und Expressionismus über Dada bis hin zu Abstraktion und Neuer Sachlichkeit, forderte sie die Sehgewohnheiten des Publikums heraus.

Die Vereinigung brachte eine große Zahl von Mitgliedern unter ihrem Dach zusammen. Daher ist es schwer, sie im Gesamten zu fassen. Vertreten sind dort Stars der Avantgarde wie Rudolf Belling, Otto Dix, Walter Gropius, George Grosz, Hannah Höch, Paul Klee, El Lissitzky, Erich Mendelsohn, Piet Mondrian, Hermann Max Pechstein oder Kurt Schwitters. Daneben ermöglicht die Ausstellung nun auch die Neu- oder Wiederentdeckung weiterer Künstler, darunter Ines Wetzel, Max Dungert, Paul Goesch, Issai Kulvianski, Emy Roeder, Oswald Herzog oder Georg Tappert. Nicht ein gemeinsamer Stil oder das Arbeiten in der selben Gattung verband sie miteinander, sondern ihre Offenheit in allen Dingen und ihr Bekenntnis zu einer mutigen Moderne.

In den einzelnen Sektionen der Präsentation haben die Kuratoren thematische Werkgruppen, wie die Dadaisten oder die Architekten, gebündelt. Als übergeordnete Klammer dient die Geschichte des Vereins. Dank einer liberalen Kunstförderung konnten die Mitglieder direkt nach der Gründung regelmäßig an der Großen Berliner Kunstausstellung teilnehmen und erhielten dadurch die Aufmerksamkeit eines breiten Publikums. Nach dem Ersten Weltkrieg sah der junge Staat die Novembergruppe als Aushängeschild des angestrebten politischen und kulturellen Neubeginns. Es folgten produktive Jahre mit zahlreichen Ausstellungen, Publikationen, Konzerten und Veranstaltungen, die die Kuratoren in Berlin anhand von Dokumenten und Fotografien Revue passieren lassen. Ab 1930 geriet der Verein unter zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Druck und wurde schließlich 1935 aufgelöst.

Die Ausstellung „Freiheit. Die Kunst der Novembergruppe 1918 bis 1935“ läuft vom 9. November bis zum 11. März 2019. Geöffnet ist die Berlinische Galerie täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr. Am 24. und 31. Dezember bleibt das Haus geschlossen. Der Eintritt beträgt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Bis 18 Jahre ist er kostenlos. Der Katalog aus dem Prestel Verlag kostet im Museum 34,80 Euro, im Buchhandel ist er für 48 Euro erhältlich.

Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur
Alte Jakobstraße 124-128
D-10969 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 78 902 600
Telefax: +49 (0)30 – 78 902 700


09.11.2018

Quelle: Kunstmarkt.com/Maria Schabel

Zurück

Drucken

zurück zur Übersicht


Empfehlen Sie den Artikel weiter:
an




Weitere Inhalte:

Veranstaltung vom:


09.11.2018, Freiheit - Die Kunst der Novembergruppe 1918–1935

Bei:


Berlinische Galerie

Variabilder:

Oswald Herzog, Genießen, um 1920
Oswald Herzog, Genießen, um 1920

Variabilder:

Max Dungert, Turm, 1922
Max Dungert, Turm, 1922

Variabilder:

Fritz Stuckenberg, Schwüle, um 1919
Fritz Stuckenberg, Schwüle, um 1919








News vom 15.05.2026

Solingen feiert 110 Jahre politischen Dada

Solingen feiert 110 Jahre politischen Dada

Rembrandt-Auktion geht bei Karl & Faber in die zweite Runde

Rembrandt-Auktion geht bei Karl & Faber in die zweite Runde

Charlotte Perriand-Retrospektive in Salzburg

Charlotte Perriand-Retrospektive in Salzburg

Met und Neue Galerie in New York fusionieren

Met und Neue Galerie in New York fusionieren

News vom 13.05.2026

Dauerleihgabe der Sammlung Gundlach in Hamburg verlängert

Dauerleihgabe der Sammlung Gundlach in Hamburg verlängert

Blockbuster-Auktionen bei Sotheby’s in New York

Blockbuster-Auktionen bei Sotheby’s in New York

Various Others: München lädt zum verlängerten Kunstwochenende ein

Various Others: München lädt zum verlängerten Kunstwochenende ein

News vom 12.05.2026

Eine Auktion der Superlative: Die Newhouse Collection bei Christie’s

Eine Auktion der Superlative: Die Newhouse Collection bei Christie’s

Kunstcoaching für Unternehmen in der Hamburger Kunsthalle

Kunstcoaching für Unternehmen in der Hamburger Kunsthalle

Selber Ikone wider Willen: Fritz Klee im Porzellanikon

Selber Ikone wider Willen: Fritz Klee im Porzellanikon

Berliner Häuser schließen sich zur Museumsmeile zusammen

Berliner Häuser schließen sich zur Museumsmeile zusammen

 zur Monatsübersicht



Anzeigen

Marktspiegel

News

Kunsthaus Lempertz - Bernard van Orley, Portrait eines Edelmannes, wohl um 1520

Herausragende Entdeckungen der Alten Meister
Kunsthaus Lempertz

Kunsthaus Lempertz - David Roentgen, Seltener Verwandlungstisch, Neuwied um 1775/80

Raritäten von Roentgen bis Rie
Kunsthaus Lempertz





Copyright © '99-'2026
Kunstmarkt Media
Alle Rechte vorbehalten


Impressum





Zum Seitenanfang Magazin

 Amazon export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce  Amazon ebay rakuten yatego meinpaket export/import Schnittstelle xt:commerce u. oscommerce